Eine Einladung zum Träumen und Ausbrechen
Hannah ist in ihrer Heimat unglücklich und beschließt von heut auf morgen für ein paar Wochen nach Neuseeland zu fahren, um ihr Leben neu zu sortieren und einen neuen Blickwinkel auf ihre eigenen Träume und Wünsche zu bekommen. Schon bei ihrer Anreise begegnet sie einem Neuseeländer, der sie ein wenig verlegen macht. Als sie in ihrer Unterkunft ankommt, verliebt sie sich sofort in das Weingut und die Umgebung. Sie wird auch direkt von Lisa, der Eigentümerin, herzlich aufgenommen. In der nächsten Zeit lebt sie sich immer mehr ein und begegnet dem geheimnisvollen Neuseeländer immer öfter, da er auch der Eigentümer des Weinguts ist. Er ist der Bruder von Lisa. Max und Hannah kommen sich näher, aber wird ihre Beziehung eine Chance haben, wenn Hannah zurückkehrt? Der Roman hat mich in seinen Bann gezogen. Ich selbst war noch nicht in Neuseeland, aber durch die wundervolle Beschreibung der Umgebung konnte ich mich sehr gut dorthin träumen. Anna Matthes gelingt es, dass ich das Gefühl hatte, selbst vor Ort zu sein. Auch das Lebensgefühl und der Zusammenhalt vor Ort wird in dem Buch sehr spürbar. Genauso wie immer wieder die Traditionen der Maori aufgegriffen und erläutert werden. Die Charaktere sind so gestaltet, dass ich mich gleich mit ihnen verbunden fühlte. Hannah, Lisa und Max sind mir sofort ans Herz gewachsen. Jeder hat seine speziellen Talente, Eigenheiten und Besonderheiten. Das macht es einfach aus. Natürlich darf Gustav, der Labrador, auch nicht vergessen werden. Er spielt eine nicht ganz unbedeutende Rolle im Buch. Anna Matthes gelingt es die Emotionen und Beweggründe so darzustellen, dass ich sie immer nachvollziehen konnte und an manchen Stellen mitgelitten und auch mitgeweint habe. Das macht ein gutes Buch aus, wenn ich selbst von den Emotionen erfasst werde. Ich persönlich kann das Buch jedem empfehlen, der Natur, Neuseeland, Liebe und Familie liebt. All diese Themen werden wundervoll in dem Buch verarbeitet und umgesetzt. Das Buch erhält von mir definitiv 5 Sterne. Es ist eins meiner Lieblingsbücher.





