"Wenn du mir eine Bibliothek versprochen hättest, wäre ich schwach geworden, nun ist der Überraschungseffekt dahin. " (Seite 181)
Das Buch hat mir einmal mehr vor Augen geführt, welche Macht die Liebe hat. Maya und Fynn durchleben ihr letztes Schuljahr an der Verona Hall mit mehr Tiefen als Höhen. Beide empfinde ich als unglaublich stark im Blick auf ihre Willenskraft und Treue. Ihre Reise geht genau so turbulent weiter, wie in Band eins. Ich finde es ungewöhnlich und toll zugleich, dass der zweite Teil genau an der Stelle weiter geht, wo wir die beiden "verlassen " haben. Fynn legt die Messlatte dafür, wie Liebe sein sollte, unglaublich hoch. Er steht an Mayas Seite, ist geduldig und übt keinen Druck aus. Er ist für Maya da, wenn sie ihn braucht. Sie kann sich bei ihm fallen lassen oder einfach nur sein. Gleichzeitig wird er in seinen "schwachen" Momenten menschlich und nahbar. Ich finde es gut zu lesen, dass auch er sich hilfesuchend an jemanden wendet und mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht allein bleibt. -STARK- Beide sind dem Druck ihrer Lebenswelten ausgesetzt . Ich war teilweise so fassungslos, dass ich die Erzählung für mehrere Tage beiseite legen musste. Ihr könnt euch das vorstellen wie bei einem Tiger, der seine Beute umkreist...🐯 Maya und Fynn gingen mir nie richtig aus dem Kopf. Während des Urlaubes musste der Nicht-Lese-Panda daran erinnern, nicht auf das Buch einzuschreien- wenn mich die Handlung wieder einmal zu sehr mitgerissen hatte. 🫣 Ihr seht also Jella Benks versteht es meisterlich die Handlung spannend zu gestalten. Obwohl, laut ihrer eigenen Aussage, der Kreis als solches frei erfunden ist, fällt es mir nicht schwer an dessen Existenz zu glauben. Ich bin über den "blinden" Gehorsam und die "Erziehungs"maßnahmen ziemlich schockiert. Ich empfehle das Buch ganz klar weiter. Jetzt muss ich aufhören zu schreiben, denn Maya und Fynn warten in Teil drei der Reihe auf mich.



































