16. Nov.
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Rating:5

Wenn du die beiden Rezensionen zu dieser Trilogie noch nicht gelesen hast, dann solltest du dir wohl erst die 1. anschauen. Möchte dich nicht spoilern. Geschichte -------------- Was soll ich sagen … Ich finde noch immer keine Worte für das was passiert ist, und schon gar keine , für das was uns noch bevor steht. Mein Name ist Kara, ich bin die Schicksalsweberin. Auch wenn ich mein neues Dasein, mein neues Wesen akzeptiert habe und es immer besser beherrsche, wird mir dennoch bange, denn ich weiss nicht ob ich wirklich bereit bin mich zwischen die mächtigen Götter der Asen und Venen zu stellen. Denn das muss ich, wenn ich nicht nur die Menschen retten will, schliesslich gibt es noch 8 andere Welten die gefallen sind. Aber Aufgeben ist keine Option, schliesslich bin ich nicht alleine, zusammen mit meinen Verbündeten wollen wir es wenigstens probieren. Nach dem Ragnarök tatsächlich eingetroffen ist Yggdrasil und alle Welten gefallen sind, liegt es an uns Wenigen uns auf die Suche nach Lebenden zu machen und diese zu evakuieren. Und wer weiss, vielleicht schaffe ich es ein Samenkorn vom Lebensbaum zu finden um eine neue Welt zu schaffen für all die Lebewesen die noch übrig sind. Es wird nicht leicht, denn der Konflikt zwischen den Asen und Venen flammt in dieser so schwierigen und unsichern Zeit wieder auf, was nicht grade hilfreich ist. Ich hoffe das es mir gelingen wird zu vermitteln und weitere Verbündete zu finden um mich dieser immense Aufgabe zu stellen. Denn wir brauchen Alle, um eine neue Schöpfung anzustossen. Der Anfang -------------- Skidbladnir rauschte so schnell über das Wasser, dass es dieses kaum zu berühren schien. Kara stand am Bug von Frey’s Schiff, die Hände auf das uralte Holz gestützt, und blickte unverwandt in die Dunkelheit. Nur die Sterne spiegelten sich auf dem ansonsten schwarzen Wasser des unendlichen Meere’s, das Yggdrasil umgeben hatte. Midgard ragt unmittelbar vor ihnen aus dem Ozean auf. Seite - 5 Titel & Cover ---------------- Der Titel trifft die Geschichte auch dieses mal sehr gut. Der abschliessende Band kommt dieses mal in Grün daher und auf dem Cover sehen wir 2 Weltenbäume. Gefällt mir, aber hier hätte ich noch ein weiteres Motiv toll gefunden und zwar Skidbladnir, das zwischen den Bäumen hindurch segelt. Aber das ist nur meine Idee, aber wär passend gewesen find ich, denn es spielt eine sehr wichtige und grosse Rolle in diesem letzten Teil. Schreibstil. --------—--- Helen Hawk’s zieht den leichten und lockeren Schreibstil bis zum Schluss durch. Die Kapitel dieses mal etwas kürzer aber ich find sie sind genau richtig. Die Spannung zog sogar noch mal etwas an. Die Geschichte ------------------- Auch im letzten Band knüpft Helen Hawk genau da an wo der 2. Band geendet hat. Das find ich wirklich toll. Und da ich alle Bücher hintereinander gelesen habe hat dies natürlich gleich noch mal eine andere Sogwirkung. Man muss sich nicht erst wieder einlesen sondern kann gleich die Geschichte weiter geniessen. Der Abschluss hat es echt in sich. Gefühlt passiert noch mal sehr viel mehr als noch in den anderen beiden Teilen , was aber nicht wirklich stimmt. Könnte einfach daran liegen das es jetzt wirklich um die Wurst geht. Heisst, entweder wird alles ausgelöscht oder sie schaffen es eine neue Schöpfung in Gang zu setzen. Nach der Schlacht um Walhalla, dem Fall von Yggdrasil und den 9 Welten, ist die Verzweiflung gross. Die Wut, das man es einfach nicht geschafft hat die Götterdämmerung zu verhindern. Aber Aufgabe ist keine Optionen. Mit der Macht von Kara, die eine neue Dimension angenommen hat, und den übrigen Überlebenden dieser Schlacht, schöpfen sie neuen Mut und Hoffnung doch noch etwas zu erreichen. Und so machen sie ich auf die Such nach Überlebenden in den 9 Welten. Weitere Hindernisse und Kämpfe stehen an. Werden sie es schaffen diese endlich zu bestehen? Denn wenn sie noch mal verlieren, dann gibt es keine Hoffnung mehr. Zitat ------ Kara wirbelte herum und hielt instinktiv das Schiff an. Sie wollte Valeria fragen, ob es ihr verdammter Ernst war, dass es wischen den Welten so etwas wie Wetter gab. Aber das erübriget sich beim Anblick der schwarzen Wolkenfront, die geradewegs auf Frey’s Schiff zuraste. Seite 103 Protagonisten ------------------ Hach, ich sag nur Kara und Lukas. Ich mag die beiden wirklich sehr gerne aber auch Valeria. Sie sind einfach ein gutes Trio wie ich finde. Klar gesellen sich noch mal ein par mehr Charaktere dazu, die spielen zwar eine Rolle aber nicht so eine grosse wie Kara. Sie ist einfach WoW. Hat man im 2. Band schon gedacht Kara hätte sich mega weiter entwickelt, gib es auch hier noch mal eine enorme Entwicklung. Nicht was den Charakter angeht, der war eigentlich von Anfang an schon super. Ich rede hier von ihrer Macht. Aber findet es selber raus, alles was mir dazu im Kopf rum schwirrt würde zu viel verraten. Aber im Ganzen ist es Helen Hawk gelungen den Charakteren tiefe zu geben. Also, gut gemacht liebe Helen. Zitat ------ Kara sprang auf die Füsse. Die Einherjer verliessen ihre Deckungen hinter Felsen und Überrasten von Bäumen. Unerbittlich von Valeria gelenkt, stiessen sie in das Lager vor. Seite 218 Fazit ------ Was für in fulminanter Abschluss. Mehr will ich dazu gar nicht sagen. Der Abschluss ist der Autorin wirklich gelungen, und ich hätte wirklich heulen können als ich das Buch ausgelesen hatte. Es hat mich wirklich sehr gut unterhalten, es war spannend bis zum Schluss, ein paar Tränen gab’s dann auch noch und ja. Ein würdiger Abschluss für diese tolle Trilogie. Ich bin gespannt ob es neue Abenteuer gibt von Helen Hawk und wenn ja, greift sie wieder die nordische Mythologie auf? Oder wendet sie sich einer anderen Kultur zu? Oder gibt es was ganz anderes von ihr zu lesen? Bis jetzt gibt es noch keine Anzeichen von was Neuem, aber auf meiner Liste steht sie, und sollte was raus kommen werde es sicher in Betracht ziehen.

Die Weberin des Schicksals
Die Weberin des Schicksalsby Helen HawkNova MD