„Vom Kind ohne festen Boden zum König der NBA“
LeBron von Jeff Benedict liest sich wie eine riesige, aber sehr menschlich erzählte Lebensreise. Das Buch zeigt LeBron nicht nur als Basketball-Legende, sondern als Jungen aus Akron, der bei einer jungen, alleinerziehenden Mutter aufwächst, ständig umziehen muss, Angst um sie hat – und dessen Leben sich erst wendet, als Trainer und Ersatzfamilien ihm Halt geben. Man erlebt seine Highschool-Zeit, den Hype um „The Chosen One“, seine ersten Jahre in Cleveland, den Sturm um „The Decision“, die Meisterschaften in Miami und Cleveland, bis hin zu seiner Rolle als Familienmensch, Unternehmer und gesellschaftliche Stimme. Mir gefällt, dass Benedict LeBron weder vergöttert noch zerreißt, sondern zeigt, wie viel Arbeit, Zweifel, Loyalität und Strategie hinter dieser Karriere stecken. Man bekommt das Gefühl, den Menschen hinter der Marke „LeBron James“ wirklich ein Stück kennenzulernen – inklusive Fehler, Lernmomente und inneren Konflikten. Ein ausführliches, aber sehr lesbares Porträt eines Sportlers, der weit über den Basketball hinauswirkt.


