Die Geschichte der 39 Zeichen geht in die zweite Runde und mit dem Teil bin ich leider nicht ganz warm geworden. Den ersten mochte ich gerne, aber der zweite Band ist diesmal von Gordan Korman geschrieben (Band 1 von Rick Riordan) und ich finde man merkt den Autoren Wechsel. Der zweite Band hüpft nur von Punkt zu Punkt und alles wird ganz schnell abgearbeitet. Band 1 ist mit 200 Seiten schon nicht so lang, Band 2 hat nur noch 160 Seiten und das merkt man einfach auch.
Ich wünschte dem Teil hätte man auch noch 40-50 Seiten dazu gegönnt, dann wäre es vielleicht nicht so sprunghaft gewesen.
Ich werde trotzdem weiterlesen, wenn Band 3 kommt. Dann auch wieder von einem anderen Autoren 😄
Wenn man ein spannendes Jugend-Buch für einen entspannten Nachmittag sucht, liegt man mit Band 2 von die 39 Zeichen definitiv nicht falsch. Es lässt sich leicht und angenehm lesen - so sehr, dass man gar nicht realisiert, wie schnell man eigentlich durch die Seiten fliegt. Es ist durchweg fesselnd und glaube ich das genau richtige für junge Abenteurer.
Der Wettbewerb um die 39 Zeichen geht weiter. Dieses Mal folgen wir Amy und Dan auf den Spuren Mozarts. 🎼🔍
Die Bücher dieser Reihe sind von verschiedenen Autoren geschrieben. Nachdem der Auftaktband von Rick Riordan geschrieben wurde, ist der zweite Band von Gordon Korman. Meine Skepsis, wie es sein würde, wenn die Bücher jeweils von unterschiedlichen Autoren geschrieben werden, kann ich nach diesem Buch ablegen. Man merkt zwar, dass das Buch anders geschrieben ist, es lässt sich aber genauso gut verfolgen und mindert nicht den Spaß am Lesen.
Der zweite Band hat weniger Seiten als der erste und die Kapitel sind anders gestaltet. Auch im ersten Band wurde ein "Er-/Sie-Erzähler" verwendet, nur hatte man dort nur die Gedanken und die Herangehensweisen einer Person je Kapitel erfahren. In diesem Band wechselt es innerhalb des Kapitels häufiger. Zuerst war ich etwas verwirrt, das legte sich aber schnell, so dass der Lesefluss danach nicht mehr gestört wurde.
Durch die kurzen Kapitel habe ich das Buch in kurzer Zeit verschlingen und genießen können. Ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Was ich schade finde ist, dass man als Leser wenig mit rätseln kann. Viele Hinweise auf die Zeichen finden die Figuren, in dem sie in einen Raum / ... durchsuchen, und viele Rätsel werden gelöst, in dem etwas gemacht oder ausprobiert wird. Wenn ich mich recht erinnere, war das allerdings auch schon im ersten Band so. Das schmälert allerdings nicht den Spaß und auch nicht die Spannung für mich.
Ich verfolge gerne Amys und Dans Suche nach den 39 Zeichen. Ich bin schon gespannt auf den nächsten Band und freue mich schon darauf zu sehen, wie der nächste oder die nächste Autor / Autorin die Geschichte erzählen wird.
(Außerdem freue ich mich schon darauf diese wunderschön gestalteten Neuauflagen in meinem Bücherregal begrüßen zu dürfen.)