Episodenhaft wird aus dem Leben erzählt. Alle Mitglieder der Wohngenossenschaft werden zu vollwertigen Charakteren, die ihr eigene Geschichte haben, eigene Gefühle, eigenes Verlangen.
Man begleitet die Ich-Autorin bei ihrem Alltag im Genossenschaftshaus, ihrer Beziehung und der Beziehung zu ihrer Schwester. Dabei kommen ihr immer wieder Episoden aus ihrer Kindheit in den Sinn, genauso wie innere Monologe. Außerdem zieht sich eine dänische Sage durch das Buch, welche die Historikerin Lisa immer wieder weitererzählt. In das Leben der Mitbewohner*innen taucht man dabei genauso schnell ein, wie man wieder auftaucht. Besonders an dem Buch, ist die Aufteilung in ein Kalenderjahr, wobei jeder zeitliche Abschnitt mit dem zugehörigen Sternzeichen aus dem Tierkreis beginnt und ein “Horoskop” des folgenden Kapitels beinhält. Ebenso die dem Buch den Titel gebenden Lieder sind teils philosophische Momente und abwechselnd. Trotzdem wäre ich gern tiefer in das Zusammenleben und die Geschichten der einzelnen Hausbewohner*innen eingestiegen.
„Meine Nerven verkraften es nicht, wenn Zwangshygge und Konkurrenzkampf miteinander kollidieren.“ In der als Genossenschaft organisierten Wohneinheit soll alles harmonisch geregelt werden, doch manchmal brodelt es eben unter der Oberfläche. „Lieder aller Lebenslagen“ ist nichtsdestotrotz ein hyggeliges Buch, so wie es das Zusammenleben der Bewohner schildert, die vielleicht mal sticheln, aber niemals wirklich bösartig agieren. Auch wenn ihnen der Zusammenhalt von ihrer „Anführerin“ vorgelebt wird, ergibt sich Gemeinschaft schließlich irgendwie von selbst. Die Besonderheit ist, typisch für die Autorin, dass in den Handlungsfluss andere Texte eingebaut werden, in diesem Fall Horoskope und Lieder. Diese bilden eine schöne Abwechslung und spiegeln doch die Grundstimmung des Romans wider. Auch wenn die episodenhafte Beleuchtung der Figuren mich eher von oben auf das Geschehen blicken ließ, als mich mit ihnen mitzufiebern, habe ich mich doch gerne von der lyrischen Art der Darstellung verzaubern lassen.
Man begleitet die Ich-Autorin bei ihrem Alltag im Genossenschaftshaus, ihrer Beziehung und der Beziehung zu ihrer Schwester. Dabei kommen ihr immer wieder Episoden aus ihrer Kindheit in den Sinn, genauso wie innere Monologe. Außerdem zieht sich eine dänische Sage durch das Buch, welche die Historikerin Lisa immer wieder weitererzählt. In das Leben der Mitbewohner*innen taucht man dabei genauso schnell ein, wie man wieder auftaucht. Besonders an dem Buch, ist die Aufteilung in ein Kalenderjahr, wobei jeder zeitliche Abschnitt mit dem zugehörigen Sternzeichen aus dem Tierkreis beginnt und ein “Horoskop” des folgenden Kapitels beinhält. Ebenso die dem Buch den Titel gebenden Lieder sind teils philosophische Momente und abwechselnd. Trotzdem wäre ich gern tiefer in das Zusammenleben und die Geschichten der einzelnen Hausbewohner*innen eingestiegen.
Episodenartige kurze Geschichte, dir mit vielen komischen Anekdoten und witzigen Charakteren punktet.



