11. Apr.
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Rating:5

Prometheus Fichtenthaler hört hinter einem Gang auf einmal Musik, Jazzmusik um es genau zu sagen. Er macht sich auf die Suche nach deren Quelle und findet eine alte Bar, die sein verschollener Großvater früher immer besucht hatte. Die Auswirkungen des ganzen konnte er jedoch nicht vorhersehen. Meine Meinung: Diese kurze Novelle hat es in sich. Wer das mystische mag wird die Geschichte lieben. Die Geschichte spielt zunächst in der vermeintlichen Gegenwart doch schon bald merkt man das Raum und Zeit hier keine wirkliche Konstante haben. Die Zeiten scheinen ineinander zu fließen was aber definitiv zu der Geschichte passt. Ich habe mich schnell in den Schreibstil rein gefunden auch wenn mir einige Wörter nicht geläufig waren aber Google sei dan lies sich auch das schnell klären. Irgendwie verging die Geschichte hielt zu schnell für knapp 100 Seiten. Prometheus wurde mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer und ich konnte seine Beweggründe nachvollziehen. Auch als er einen schrecklichen Fehler begang riss die Sympathie nicht ab. Das Ende ja das war dann noch mal eine Überraschung, da auch hier nochmal die Zeit aus den Fugen geriet und das unerklärliche die Führung übernahm. Eine absolute Leseempfehlung.

Der Kuss der Göttin
Der Kuss der Göttinby Gerhard SchönbeckShadodex - Verlag der Schatten