30. Okt.
Ein Roadtrip zwischen Familiendrama und Horror
Rating:4.5

Ein Roadtrip zwischen Familiendrama und Horror

Wow. Ein Roadtrip, der mich überrascht hat und ein Buch, dass so gar nicht in eine Schublade passt. Mit „Mother Road“ haben wir ein Genremix und eine Mischung aus Familiendrama, Rodmovie bis hin zu Horror. Ich mag generell Bücher aber auch Filme, die an verschiedenen Orten spielen und uns mitnehmen auf eine Reise über die Straßen eines Landes. Bei „Mother Road“ geht es um einem Motorradtrip auf einer der legendärsten Straßen der Welt auf die Route 66 und das klappt hervorragend. Ich war hautnah dabei als Leser und hab den Fahrtwind gespürt und das Gefühl der Freiheit. Das Setting war genau nach meinem Geschmack. Motels die Ähnlichkeiten haben mit dem berühmten Bates Motel und Restaurant und Bars, die das typische USA-Flair wiederspiegeln. Die Geschichte rund um Layla, ihrem Bruder und ihrem Vater erstreckt sich auf rund 260 Seiten und eine Reise zu dritt nach dem tragischen Verlust der Mutter mit einigen dramatischen Momenten voller Schuldgefühle und vielen unausgesprochenen Worten und Layla glaubt mehrmals die Mutter während des Trips vor ihren Augen gesehen zu haben. Das Buch bietet so einige Überraschungen auf den Straßen zwischen Chicago und L.A. zwischen kurze Liebschaften bis zu einem Serienmörder gibt es so einige Personen, die kurz auftauchen und für Aufruhr sorgen. Was ich dann schlussendlich nicht kommen gesehen habe, war das Ende. Es wird blutig und für manche Personen wird es sicherlich der letzte Roadtrip durch die USA. Auf einen Trip durch die USA wäre ich nicht abgeneigt. Für mich wäre es dann allerdings kein Motorrad, sondern hätte dann vier Räder und ein Autoradio im passender Countrymusik. Auch beim Lesen habe ich als Country und Rock ‚n‘ Roll Fan den Soundtrack des Buches gespürt. Ich hätte mir vielleicht noch paar Seiten mehr gewünscht, aber schlussendlich gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
7. Aug.
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Rating:4

Von Chicago nach L.A. – 2.448 Meilen voller Staub, Schatten und Schmerz. Was nach Freiheit und Abenteuer klingt, wird für Layla zu einer unvergesslichen Reise ins Herz der Finsternis. Drei Wochen nach dem Tod ihrer Mutter steigt sie aufs Bike. Der Klassiker unter den Roadtrips wird zur persönlichen Flucht vor Trauer, Schuld und zerrütteten Familienbanden. Ich mochte den 80er-Jahre-Vibe dieser Geschichte sehr,es fühlt sich an wie ein düsterer TELE5-Spätfilm: leicht nostalgisch, gleichzeitig intensiv und bedrohlich. Die Spannung baut sich schleichend auf, um dann im Finale richtig zu eskalieren. Familiendrama trifft Horror und dieser Mix konnte mich packe. Laylas emotionaler Konflikt ist greifbar, ihre Visionen sind verstörend, der Killer ist gut gezeichnet. Nicht übertrieben, sondern unheimlich in seiner Banalität und das bleibt im Kopf. Was mich auch überzeugt hat, war der bildhafte Schreibstil. Man sieht den Asphalt, riecht das Benzin, spürt den Staub auf der Haut. Alles sehr atmosphärisch und direkt. Ein packendes, düsteres Roadmovie auf Papier, das man gut an einem Abend verschlingen kann mit Gänsehaut-Garantie.

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
3. Aug.
Rating:3

Ein sehr entspannter kurzer Thriller mit sehr viel Emotionen. Wir begleiten Layla auf ihrem Roadtrip auf der Route 66 mit ihrer Familie. Was als entspannte Reise beginnt, endet im absoluten Familiendrama. Man bekommt sehr viele tiefgründige Emotionen und Gedanken der Familie mit, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch wenn sich immer wieder eine kleine Spannungskurve bildet, war es mir an manchen Stellen doch etwas zu eintönig. Das Ende war ein Feuerwerk der Ereignisse und hat für mich sehr gut gepasst. Alles in allem ein ruhiger Thriller mit viel Tiefgang.

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
5. Juli
Rating:3.5

Unterhaltsam, wird jedoch nicht nachklingen

Ein wirklich unterhaltsames Buch, welches einen Moment benötigt um „in Fahrt“ zu kommen. Gegen Ende wurde es dann doch recht blutig. Die Charaktere blieben leider etwas blass. Jedoch war dies ein Buch für mich, was ich nicht alle Tage lese.

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
8. Juni
Spannender Road-Trip
Rating:4

Spannender Road-Trip

Das ist es nun, das zweite Buch aus dem Blutmond-Verlag und was soll ich sagen? Gut war es. Wie ist dieses Buch einzuordnen? Horror? Thriller? Drama? Von allem ein bisschen, deshalb passt auch “Roman” ganz gut, weil sich dieses Buch nicht in ein Genre zwängen lässt. “Motherroad” erzählt eine tragische Geschichte über Verlust und psychicher Erkrankung als ein Road-”Movie” mit wahnhaften Horrorelementen und spannendem Thrill mit einer gehörigen Portion Action gegen Ende. Ist das alles zu viel? Nein, absolut nicht, denn genau dieser Mix hat mir gefallen. Ich persönlich hätte mir zwar schneller gewünscht, dass der Serienmörder eine Rolle spielt und auch ein paar der sexy Szenen hätte ich so nicht wirklich gebraucht, dennoch hat mich das Buch wunderbar unterhalten. Es bietet Drama, viele Emotionen und die stetige Frage nach Realität und Wahnsinn. Dabei sind die Charaktere sympatisch gestaltet, der Road-Trip fesselnd inszeniert und die Geschichte über weite Strecken glaubhaft erzählt. Auch der Schreibstil des Autors hat mir sehr gefallen, weil ich mir seine Szenerie wunderbar bildlich vorstellen konnte. Was bleibt zu sagen? In manchen Momenten vielleicht etwas speziell, aber ein gelungener Genre-Mix, der mich wunderbar unterhalten hat.

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
4. Juni
Motherroad
Rating:4.5

Motherroad

Wer von euch hat denn einen Motorrad-Führerschein? Ich in jedem Fall nicht, für mich sieht das zwar schön aus, aber nee, da nehme ich lieber die anderen Zweiräder. Aber kommen wir mal zum Buch, Marco Theis hat hier einen wirklich gelungenen Thriller geschrieben, erst hatte ich keine wirklichen Erwartungen. Aber nach den ersten 40 Seiten war ich drin, das Buch ist nicht sehr lang, aber es fühlt sich länger an beim Lesen. Warum, kann ich nicht wirklich beschreiben, aber man verweilt einfach in den Details und der Atmosphäre. Und genau weil die Atmosphäre so gut ist, man irgendwie immer das Gefühl hat, dass man beobachtet wird, war es so spannend. Definitiv eine Leseempfehlung. Aber um was geht es eigentlich? Wir begleiten Lyla, ihren Bruder sowie ihren Dad auf der Reise Quer durch die USA, immer der Route 66 nach. Lylas Mutter hat sich einige Zeit vorher das Leben genommen, daher beschließen sie, die Reise durch die Staaten zu machen, um einfach auf andere Gedanken zu kommen. Doch als sie in einer Bar einkehren, verändert sich die Reise auf eine düstere Art ... Hat es jemand oder etwas auf sie abgesehen? Die Details im Buch – egal ob Landschaft, Angst oder ein brutaler Unfall – man ist mittendrin. Und das war genial, ich konnte es anfangs nicht weglegen, und auf einmal war es vorbei.

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
3. Juni
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Rating:4.5

Route 66. Die berühmteste und ikonischste Fernstraße der Welt. Die Mother Road. Marco Theiss nimmt uns mit auf eine Reise, die in Chicago beginnt und das Ziel hat, bis nach L.A. zu kommen. Erzählt aus der Sicht der deutschen achtzehnjährigen Layla, die mit ihrem Bruder und ihrem Vater diese Reise antritt, kurz nachdem sie ihre Mutter verloren hat. Und das ist auch ein Kernthema des Buches. Der Verlust der Mutter. Dies wird nicht nur emotional dargestellt, sondern hat auch einen starken gruseligen Aspekt. Diese gruseligen und unheimlichen Parts haben mir unfassbar gut gefallen. Hier wurde wunderbar mit Wirklichkeit und Fiktion gespielt. Dann gibt es noch den Thriller-Teil. Dieser wird ja bereits im Klappentext angesprochen und auch innerhalb der Geschichte, wird sich immer wieder darauf bezogen, obwohl es noch nicht passiert ist. Leider bin ich generell kein Fan von "Fore-Shadowing" und fand daher, dass es etwas Spannung vorweg genommen hat. Aber, die Szenen, in denen Patch-Over dann auch tatsächlich vorkommt haben es in sich. Sie nahmen zwar nicht allzu viel Platz ein in der gesamten Geschichte und hätte nix dagegen, wenn es mehr solcher Szenen gegeben hätte; Allerdings bin ich ein großer Fan vom Regisseur Quentin Tarantino und das ist auch genau sein Stil: Ein gemächlicher Aufbau der Story und dann BAM! Auch Road Trips als solches sind dort ja hin und wieder Bestandteil und der Vibe passt hier gut als Vergleich. Apropos Vibe. Die Atmosphäre dieses Highways wurde so unfassbar gut eingefangen. Sei es die real existierenden Orte, die Menschen, die die Drei auf dem Weg begegnen oder der gesamte Spirit, inkl. Rock, BBQ (und Cherry Coke) und Freiheit. Am liebsten hätte ich sofort meinen alten Traum wahr gemacht und eine Harley gekauft (und Führerschein gemacht) um selber dort langzufahren, aber bitte ohne Serienkiller. Get your kicks on Route 66! 4,5 von 5 / 9 von 10 🛣️🛣️🛣️🛣️🛣️🛣️🛣️🛣️🛣️

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
31. Mai
Wie ein Tarantino Film nur anders
Rating:4

Wie ein Tarantino Film nur anders

[Rezensionsexemplar] -Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr keine Spoiler enthalten- 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧: Schön, dass ihr wieder her gefunden habt. Und auf geht’s zu einer spoilerfreien Rezension. Das Buch hat eine entspannte Spannungskurve(beziehungsweise Spannungskurven ohne hier zu viel zu zuverraten), doch der Schreibstil war so mitreißend,dass es schwer fiel nicht das Buch in einem Lauf durch zu suchten🤭 Eventuell habe ich wegen dem beschriebenen Essen das ein oder andere mal gesabbert da dort nicht nur einmal mein Lieblingsessen beschrieben wurde. Die Actionszenen waren rasant in einem Film würde man auf Grund der ganzen Specialeffekte wahrscheinlich ein wenig die Augen verdrehen🤣 Eventuell hätte ich grade am ende nich die ein oder andere Beschreibung/Erklärung gebraucht damit es für mich wirklich 100% rund ist, aber ich denke mit 75% kann man auch gut leben :3 ——————————————————— Fazit: das Buch lädt zum mit Rätseln ein und ist in meinen Augen definitiv die Reise wert 𝐁𝐞𝐰𝐞𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠: 5 / 4 = ★★★★

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
19. Mai
Ein düsterer Thriller auf der Route 66
Rating:4

Ein düsterer Thriller auf der Route 66

... Hier bekommt man wirklich vieles. Action, Horror, Blutlust und Psychische Abgründe. Autor Marco Theiss nimmt uns mit auf eine Bikertour über die Route 66. Seine Protagonistin ist die junge Layla, die gemeinsam mit ihrem Bruder und ihrem Dad unterwegs ist. Vor kurzem erst starb haben sie eine wichtige Seele in ihrer Familie verloren und Laylas Dad, alteingesessener Biker, hat sich immer erträumt, einmal die berühmte Route auf dem Rücken einer Maschine zu erleben. Doch hier geht es nicht nur um Abenteuer. Es geht um die Trauer, die alle drei auf ihre eigene Weise in ihren Klauen hält. Um Verarbeitung. Und dann ist da noch jemand, der Jagd auf die Familie macht. Der Vibe dieses Buchs hat mich richtig gut unterhalten. Man spürt richtig, dass all diese Orte, die die drei passieren, wirklich schon vom Autor selbst bereist wurden und es fühlt sich teilweise so an, als wäre man sogar mittendrin. Hier erwartet dich keine knallharten Action, kein blutrünstiger Horror, es ist eine Mischung von allem, die außerdem sehr in die Tiefe geht, wenn man zwischen den Zeilen liest. Ich hätte noch weiterlesen und weitere Abenteuer mit Layla erleben können und beende das Buch mit einem eigenartigen Gefühl von Schwere und Leichtigkeit zugleich. Eine ganz klare Empfehlung für alle Lesenden, die mal außerhalb des Mainstreams ihre Abenteuer suchen 🔪🩸

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag
10. Mai
Rating:4.5

Ein atmosphärischer Roadtriproman mit einer ordentlichen Portion Thrill.

In diesem Buch geht es kurz gesagt darum, die Route 66 entlangzufahren. Der Traum einiger Biker. Layla erfüllt sich diesen Traum mit ihrem Dad und ihrem älteren Bruder. Vor drei Wochen musste sie Abschied von ihrer Mutter nehmen, seitdem sieht sie sie oft an den verschiedenen Orten. Als die Familie den Weg eines Mörders kreuzt, wird der Traum bald zu einem blutigen Albtraum. Ich fand das Buch richtig gut! Obwohl ich selbst nicht soviel mit Motorrädern anfangen kann konnte mich das Buch sehr fesseln. Die Umgebungsbeschreibung waren plastisch und gut ausgearbeitet. Ich bin normalerweise kein Fan von der Ich- Erzählweise, aber hier ist es sehr gut eingesetzt worden, denn man konnte mitleiden und mitfühlen. Die Protagonisten mochte ich alle sehr gerne und das Zusammentreffen mit dem Mörder wurde so gut beschrieben, dass ich oft den Atem abgehalten habe weil ich so mitgefiebert habe. Abschließend kann ich sagen, dass es ein echt gutes Buch war, jetzt habe ich Lust auf einen Roadtrip😂😊

Motherroad
Motherroadby Marco TheissBlutmond Verlag