Ein absolut gelungener Start in eine neue Dystopie-Reihe
Im Jahr 2520 ist die Welt eine ganz andere als die, die wir heute kennen. Nach dem dritten Weltkrieg ist außer Australien kein Kontinent der Erde mehr zu bewohnen. Außerdem droht eine ständige Bedrohung aus dem Weltall. Diese neue Erde nennt sich jetzt „Nayo“ und wird vom sogenannten Kommandariat regiert. Sally ist die ehrgeizige und regierungstreue Tochter des Rektors. Doch dann tritt plötzlich Firewall McAllister in ihr Leben und offenbart ihr eine ganz neue Seite von Nayo. Fireball ist kurz davor Anführer des Rebellen Clans zu werden. Doch bei einer Mission geht alles schief und so landet er an der Schule des Kommandariats. Dort trifft er nicht nur wieder auf Sally, sondern lernt auch, dass nicht alles ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Für mich ist dieses Buch ein absolut gelungener Auftakt zu einer neuen Dystopie-Reihe. Die Autorin schafft es mit ihrem tollen, bildlichen Schreibstil, dass man sich direkt in der Geschichte angekommen fühlt. Durch die Erzählung aus beiden Perspektiven (Fireball und Sally) lernt man noch viel mehr über die verschiedenen Aspekte der „neuen Welt“ Nayo. Beide Charaktere könnten nicht unterschiedlicher sein und genau das sorgt für die richtige Spannung in ihrer Beziehung. Aber auch der Rest der Geschichte hat es absolut in sich und so wird einem beim Lesen ganz sicher nicht langweilig. Aus meiner Sicht gibt es hier eine ganz klare Leseempfehlung und ich kann es gar nicht abwarten den nächsten Teil zu lesen.

