
"Kopfstände" ist so ein Buch, das man nur schwer einem Genre zuordnen kann. Es vereint Elemente eines Liebesromans mit Kriminalistik und bietet daneben noch die eine oder andere Überraschung. Das macht die Geschichte auf jeden Fall abwechslungsreich, wobei auch die zahlreichen verschieden Schauplätze und unterschiedlichen Zeitebenen, auf denen erzählt wird, unterstützen. Die oft wechslenden Handlungsorte und Nebenfiguren, erfordern jedoch auch eine gewisse Aufmerksamkeit beim Lesen, damit man gut mit der Geschichte mitkommt. Hauptsächlich begleitet der Leser Al, einen Protagonisten den man durch den detailreichen Erzählstil des Autors im Laufe des Romans sehr gut kennenlernt. Ich persönlich fand ihn angenehm und sympathisch und mochte auch Al's Schwester Karin, die ebenfalls eine größere Rolle einnimmt. Besonders aufgefallen sind mir zudem die vielen Dialoge, welche mit ihrer meist eher einfachen Sprache dafür sorgen, dass sich die Geschichte dynamisch liest, obwohl sie teilweise eher ausschweift. Das Buch war definitiv mal etwas anderes für mich! 4 🌟
