Leise erzählt, stark gefühlt! Mehr als nur eine Geschichte über eine Farm
Das dritte Licht hat mich wirklich überrascht, weil das Buch mit sehr wenigen Worten unglaublich viel Gefühl erzeugt. Claire Keegan schreibt ruhig und schlicht, aber genau dadurch wirken die Szenen so intensiv und echt. Besonders schön fand ich, wie die Geschichte aus der Sicht des Kindes erzählt wird und wie kleine Gesten plötzlich eine grosse Bedeutung bekommen. Die Atmosphäre auf der Farm fühlt sich warm und gleichzeitig traurig an, weil man merkt, dass die Hauptfigur dort zum ersten Mal echte Aufmerksamkeit erlebt. Die Handlung selbst ist unspektakulär, aber die kleinen Alltagsmomente und die Atmosphäre tragen das ganze Buch. Es geht weniger um grosse Ereignisse als um Gefühle, Nähe und das, was nicht gesagt wird. Obwohl das Buch sehr kurz ist, bleibt die Geschichte lange im Kopf und wirkt noch nach dem Lesen nach.





















































