Interessante Geschichte mit Luft nach oben
Eine Mutation sorgt dafür, dass Infizierte sterben und als zornige Monster wieder erwachen. Auf Mallorca finden sich Überlebende und versuchen zusammen der Infektion zu entgehen. Die Geschichte ist solide. Der Organismus, der in Der Story mutiert, existiert tatsächlich, was dem Ganzen einen besonderen Kick gab. Die Protagonisten erzählen sich gegenseitig die Geschichten wie sie letztendlich die Anfänge der Seuche erlebten. Dennoch habe ich zu keinem eine richtige Verbindung aufbauen können. Die einzelnen Erlebnisse wirkten nicht lebendig (und das lag nicht an den Untoten). Es wird völlig distanziert erzählt. Verluste auf den einzelnen Wegen passieren beiläufig. Trauer, Verzweiflung oder Panik merkt man den Charakteren nicht an. Lediglich bei der Flucht von Jens und Waltraud kam zeitweise Spannung auf. Die verflüchtigt sich allerdings, als Waltraud plötzlich wie auf Knopfdruck in eine Art Lara Croft Kampfmodus wechselt. Die Anführerin Franka fand ich in ihrem Handeln unlogisch. In ihrer Story wurde direkt vor ihren Augen jemand infiziert und sie verfolgt völlig fasziniert die Ausbreitung der Infektion, zieht den Menschen sogar aus, damit sie es besser sehen kann?! Insgesamt wirken die Charaktere nicht glaubhaft. Die gestreuten Referenzen zu “Tagebuch der Apokalypse” sollten wohl eine Hommage sein, aber ich fand sie eher ein wenig irritierend. Es gibt zwei weitere Teile, die ich aber nicht weiter lesen möchte.






