Gleich zu Beginn hat mich der Klappentext überzeugt. Die Autorin hat es geschafft, Magie und Spannung in eine tolle Story zu packen. In Irland gehen mysteriöse Dinge zu, die dazu führen, dass sich das Leben der Protagonisten von jetzt auf gleich ändert. Urplötzlich stehen sie und andere vor der Aufgabe die Welt vor dem Chaos und dem Fürsten der Dunkelheit zu beschützen. Liska und Anian sind zwei tolle und spannende Charaktere. Der Schreibstil der Autorin, z.B. die abwechselnde Erzählperspektive, bringt das Beste aus diesen Charakteren heraus. Die beiden wirken sympathisch. Es ist ein wenig schade, dass die anderen Charaktere etwas herunterfallen. Dennoch war die Handlung spannend und konnte einen bis zu Schluss (und darüber hinaus) im Bann halten. Stellenweise hat sich das Buch dennoch ein bisschen schwerfällig lesen lassen. Alles in allem ist "Shadow and Darkness" dennoch eine Empfehlung wert und ich bin gespannt, was der zweite Teil bringt. Vielen Dank an dp Digital Publishers für das Zurverfügungstellen des ebooks. Dies hat jedoch in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.
Mit Fantasie zur Magie Klappentext: »Im Kampf gegen die Dunkelheit, bleibt nur eine Hoffnung – die Fantasie Die packende Romantasy, die in eine magische Welt entführt Als plötzlich in ganz Irland auf mysteriöse Art und Weise Kinder sterben, verändert sich das Leben von Liska Cavanaugh und Anian Rohwer für immer. Auf einmal sind die beiden Studierenden auf der Flucht vor furchterregenden Schattenwesen, die es nach dem Leben der Jugendlichen dürstet. Liska und Anian haben keine Ahnung, wie sie sich gegen die sonderbaren Wesen verteidigen sollen. Doch dann erhalten sie mysteriöse Briefe, die Antworten auf ihre tausend Fragen versprechen. Sofort machen sie sich zum genannten Treffpunkt auf und erfahren, was wirklich hinter den Ereignissen steckt: Der Fürst der Dunkelheit versucht die ganze Welt ins Chaos zu stürzen. Liska und Anian sollen zusammen mit weiteren Begabten in den Kampf ziehen und werden in ein magisches Ausbildungslager gebracht, in dem sie ihre Fähigkeiten trainieren. Doch wem können sie vertrauen und werden sie es schaffen, gegen die Dunkelheit zu siegen?« In Irland und auf der ganzen Welt passieren merkwürdige Dinge. Unzählige Kinder verfallen in depressive Verstimmungen und begehen sogar Selbstmord. Die Studenten Liska und Anian sind auserwählt, gegen den Fürst der Dunkelheit und seine Schattenwesen zu kämpfen. Sie werden in ein Ausbildungslager zu weiteren Auserwählten gebracht, um ihre magischen Fähigkeiten zu erlernen. Aber werden sie dies auch schaffen? Das Setting der Geschichte hört sich wirklich interessant und mitreißend an. Die Charaktere werden leider nur oberflächlich beschrieben und somit konnte ich keine richtige Verbindung zu den beiden aufbauen. Dies finde ich persönlich sehr schade, weil bei mir alles mit den Protagonisten steht und fällt. Innerhalb kürzester Zeit passiert viel und ich hatte Schwierigkeiten, die Zusammenhänge zu verstehen. Zum Schluss sind viele Fragen für mich offen geblieben, die vermutlich in Folgebänden beantwortet werden. Fazit: Obwohl ich Fantasyliebhaber bin, hat mich die Geschichte aufgrund der fehlenden Verbindung zu den Protas leider nicht so überzeugt. 3 von 5 Sternen.
In Irland sterben Kinder und auch Liska und Anian geraten in das Visier des Fürsten der Dunkelheit. Zusammen mit anderen Begabten sollen sie ihre magischen Fähigkeiten schulen und sich gegen die Dunkelheit zur Wehr setzen. . Abwechselnd wird das Buch aus den Perspektiven von Liska und Anian erzählt, weshalb man anfänglich nicht nur zwei Handlungsstränge verfolgt, sondern auch diese beiden vom Wesen her sehr unterschiedlichen Charaktere besser kennenlernt. Auch die Figuren, die erst im Laufe der Geschichte dazu kommen, wirken realistisch. Zwischen Liska und Anian entspinnt sich eine Lovestory, aber die kam für mich nicht rüber, da keine Chemie transportiert wird und die beiden auch keine besonderen Momente verbinden. Leider war auch der Anfang der Handlung, bis es richtig losging, sehr langwierig und wurde dann von einem gewaltigen Infodump gefolgt. Was mich wirklich begeistert hat, war der aufwendige Weltenbau, der sehr durchdacht und voller Details ist. Perfekt dazu passt der Schreibstil, der sehr anschaulich alles beschreibt, nicht nur die Welt und die Magie, sondern auch die Charaktere. . Zu viel Infodump

„Shadow and Darkness“ von Jana Schikorra, ein Fantasyroman über die bunten Fantasien und dunklen Abgründe, die in jedem von uns liegen. Das Cover ist sehr gut gelungen. Man sieht, dass hier jemand Ahnung von Gestaltung hat und weiß, was er da tut. Ich persönlich mag das dunkle Ambiente zusammen mit den Lichtstrahlen, denn es passt genau zu dem Thema der Geschichte, die Jana uns hier erzählen will. Es geht direkt spannend los und man erfährt von den zahllosen Suiziden unter den Kindern, was so viele Fragen aufwirft. Genauso auch die Schattenwesen, die überall auftauchen. Zwar begegnet man diesen recht früh, doch weiß nicht, was genau es mit denen auf Sich hat. Der Plot wird aus zwei Sichten erzählt: Aus der von Anian und der von Liska. Zwei Unterschiedlichen Personen, die doch einiges gemeinsam haben. Besonders gut hat mir das Konzept gefallen. Die Vorstellung, woher die Fantasie kommt und was mit ihr passieren kann, hat mich richtig begeistert. So auch die einflügligen Schwalben, die einen zu Anfang an entlegene Plätze locken. Die Welt, hinter dem für Menschen Sichtbaren, war überzeugend gut ausgearbeitet. Leider ging die Spannung, die am Anfang so großartig aufgebaut wurde durch die Unterrichtseinheiten, die Liska und Anian über sich ergehen lassen mussten, um mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen lernen, schnell verloren, weshalb sich dieser Abschnitt etwas zieht. Zwar kommt die Spannung wieder, doch kann sie nicht mehr das Maß erreichen, das ich mir gewünscht hatte. Auch die Charaktere waren super ausgearbeitet. Anian war super nachvollziehbar für mich, ich habe mich ein Stück weit sogar mit ihm identifizieren können. Er liebt Bücher, versucht zu schreiben und würde für seine Freunde alles tun. Trotzdem bleibt dieses kleine Geheimnis in ihm, dass nicht einmal er sich richtig erklären kann, was ihn in meinen Augen geheimnisvoll mach. Bei Liska war es anders. Auch sie war ein guter Charakter mit nachvollziehbaren Motiven, doch hat mir irgendetwas an ihr gefehlt. Sie scheint nicht ganz vollständig. Ich hoffe, man lernt im nächsten Band etwas mehr über sie. Zum Schreibstil muss man nicht viel sagen. Jana Schikorra schreibt sehr angenehm flüssig, sodass man gut durch die Handlung durchgeführt wird. Fazit: Der erste Band „Shadow and Darkness“ ist spitzenmäßig gestartet und hat so viele Fragen und Geheimnisse aufgegeben, die ich unbedingt alle lösen möchte. Wir haben hier ein gelungenes World-Building mit einzigartigen Charakteren. Leider konnte sich die Spannung nicht bis zum Schluss halten. Dadurch, dass so viel in Monologen erklärt wurde, wurde mein Interesse auch etwas in den Hintergrund versetzt. Dennoch schließ das Buch mit einem Cliffhanger ab, weshalb ich gespannt auf den nächsten Band warte.
Jana Schikorra hat mit ihrem Fantasy-Debüt ein wahnsinnig komplexes Magiesystem geschaffen, dass die volle Aufmerksamkeit der Leser*innen erfordert. Die Idee dahinter spiegelt sich auch in der Botschaft des Buches wieder: >>Die Fantasie ist das eigentlich Individuelle und Besondere eines jeden.<< (Friedrich Schleiermacher) Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und man gleitet beim Lesen sehr leicht durch das Buch. Neben den Hauptprotagonisten Anian und Liska trifft man auch viele interessante Nebencharaktere an, die die beiden auf ihrer Reise und im Kampf gegen die Dunkelheit begleiten. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass auf die handelnden Personen mehr eingegangen wird und ich einen tieferen Einblick in ihre Persönlichkeit bekomme. So war die Verbundenheit unter den Charakteren, sowie auch der love interest leider etwas zu seicht dargestellt. Ich konnte mich dadurch nur schwer mit den einzelnen Personen identifizieren.




