Ich kenne bereits das Buch, wollte aber wissen wie man es als Graphic Novel umsetzt. So richtig überzeugen konnte mich das Ganze nicht, was aber vorallem am Zeichenstil liegt. Dieser ist sehr krakelig und lässt vieles völlig falsche Proportionen haben. Dadurch war es schwer sich mit den Charakteren vertraut zu machen. Jedoch lag es auch daran, das alles sehr schnell erzählt wird. Lässt sich das Buch viel Zeit vergehen hier ratzfatz Tage. Ich persönlich bleibe da lieber beim Buch und überlege noch stark ob ich Band 2 überhaupt lesen will.
Sie ist eine 4 von 5 Also die Handlung an sich hab ich ja schon im Original Buch von den King's geliebt. In gezeichnet ist sie genauso gut. Auch wenn es leider echt ein kurzer Spaß war. Aber ist schon logisch das man kein 950 Seiten sofort in ein Graphic Novel packen kann. Die Zeichnung sind echt schön, klar hin und wieder hat mir der Kick gefehlt, welcher von den Worten ihrgendwie besser rübergebracht wurde. Als jz hier in Bildern ( King ist halt unglaublich bei schreiben). Szenen die mir ausm Bich im Kopf geblieben sind, sind zb. Die Verbrennungen der Frauen... Insgesamt aber auf jeden Fall ein Highlight!
Meine Meinung Erschreckende Szenarien, Psychospielchen und Horror vom Feinsten – dafür steht der Name Stephen King, wie kein anderer. Vor einigen Jahren brachte er zusammen mit seinem Sohn Owen King den Roman »Sleeping Beauties« heraus, der nun von Rio Youers als zweiteilige Graphic Novel adaptiert wurde. Da ich den Roman bisher noch nicht gelesen habe, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme! Die dystopische Geschichte über eine Welt, in der Menschen, die sich als Frauen identifizieren, von einer Schlafkrankheit befallen werden, nimmt gleich zu Beginn rasant an Fahrt auf. Die ›Aurora-Krankheit‹ zieht immer schneller ihre Kreise und so werden zahlreiche Frauen von weißen Gespinsten umwoben und erwachen nicht mehr aus ihrem Schlaf. Gefährlich wird es, wenn die weißen Seidenfäden entfernt werden und die Frau aus ihrem Schlummer gerissen wird, denn dann wird eine blutrünstige Bestie wach. Doch eine Frau in der Ortschaft Dooling scheint immun gegen die grassierende Pandemie zu sein, sie kann sogar mit Tieren kommunizieren und macht einen verstörenden Eindruck, der durch die psychedelisch anmutenden Illustrationen von Alison Sampson noch verstärkt wird. Faszinierend und erschreckend real kommt die Geschichte von Stephen & Owen King in diesen Zeiten daher und nimmt einen schon nach wenigen Seiten mit einer gewaltigen Sogwirkung gefangen. Während immer mehr Frauen dem Aurora-Schlaf zum Opfer fallen und ihre Familien alleine zurückbleiben, brechen sich zwischen Fake-News und Hysterie auch wieder die patriarchalen Machtstrukturen Bahn. Dieses Szenario aus Triebhaftigkeit und Psychologie geht tief unter die Haut. In einem rasanten Tempo spitzen sich die Ereignisse zu, sodass ich fast das Gefühl hatte, etwas Bedeutendes zu verpassen. Denn die Magie um den mysteriösen Mutterbaum und die geheimnisvolle Verbindung zu der Frau, die nicht im Schlaf versinkt, habe ich nicht so richtig greifen können. Dieser übernatürliche, fast schon magische Part wird durch gewalttätige Szenerien ergänzt, bei denen es ganz schön blutig zur Sache geht. »Sleeping Beauties« ist aufgrund der ungeschönten Darstellung von körperlicher Gewalt und brutalen Morden nichts für schwache Nerven und sorgt in Kombination mit der übernatürlichen Atmosphäre und der Nähe zur Realität für Gänsehaut pur. Fazit Eine schaurige Dystopie, die durch die auffallenden Zeichnungen von Alison Sampson sowie das realistische Setting für Grauen sorgt. Die Comicadaption zu »Sleeping Beauties« liefert einen abgefahrenen Trip, der eines King-Romanes würdig ist. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.07.2021
Gesellschaftskritik mit einem unheimlichen Szenario.
Wie würde eine Gesellschaft aussehen, die nur aus Männern besteht? Mit diesem Thema haben sich Stephen King und sein Sohn Owen auseinander gesetzt. Im Grunde ist es eine typische King-Geschichte, denn er hat schon mannigfaltig darüber geschrieben, was aus einer Welt wird, wenn eine Apokalypse eintreten würde, entweder in Form einer Krankheit, durch Handystrahlung oder wie hier, wenn alle Frauen einschlafen und nicht wieder geweckt werden können. Bisher hat sich Stephen King viel damit beschäftigt, wie sich eine Gesellschaft nach so einem Ereignis verändert, entwickelt und wieder aufbaut. In dieser Geschichte bringt er die Geschlechter-Rollen stark in den Vordergrund. Er beleuchtet das Thema der Entwicklung der Gleichberechtigung von Männern und Frauen und das Frauen zwar mittlerweile mehr Rechte haben, die sie sich hart erkämpfen mussten, aber immer noch nicht gleichgestellt sind. Natürlich stößt das gesellschaftlich nicht gerade auf Nächstenliebe, wie man einigen Rezensionen des Romanes entnehmen kann. Ich habe den Roman nicht gelesen und kann nicht beurteilen, ob er gut geschrieben ist oder nicht. Aber die Graphic Novel ist spannend erzählt. An den Zeichenstil musste ich mich etwas gewöhnen, denn z.B. das Cover von Jenn Woodall, was mich sehr anspricht, unterscheidet sich von den Illustrationen der Graphic Novel, die sind von Alison Sampson. Das heißt nicht, daß die Geschichte schlecht dargestellt wird, aber wie bei allen Comics, Mangas oder Graphic Novels, gibt es Illustrationen, die einem mehr oder weniger zusagen. Ich konnte den Bildern und der Erzählung gut folgen und irgendwie passen sie zu dem Plot. Die Handlung, die erzählt wird, ist beängstigend und ich denke echt darüber nach, was ich tun würde und was die Menschen um mich herum tun würden. Und das ist ja was King will. Er will dich zum Nachdenken bringen. Was wäre wenn? Das hat er auf jeden Fall bei mir erreicht. Ich bin gespannt auf Teil 2.
Dass eine Welt ohne Frauen schon nach ein paar Tagen den Bach runtergeht, zeigen Stephen und Owen King in "Sleeping Beauties". Da ich mich noch immer nicht an das Buch herangewagt habe, war nun der erste Band der Comicumsetzung fällig und bisher bin ich sehr angetan, auch wenn es viele Charaktere gibt, was den Einstieg ein bisschen erschwert. Irgendwie weckt das Ganze so ein bisschen "The Stand" Vibes, ich bin gespannt, ob das auch weiterhin so bleibt.
Meine Meinung Erschreckende Szenarien, Psychospielchen und Horror vom Feinsten – dafür steht der Name Stephen King, wie kein anderer. Vor einigen Jahren brachte er zusammen mit seinem Sohn Owen King den Roman »Sleeping Beauties« heraus, der nun von Rio Youers als zweiteilige Graphic Novel adaptiert wurde. Da ich den Roman bisher noch nicht gelesen habe, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme! Die dystopische Geschichte über eine Welt, in der Menschen, die sich als Frauen identifizieren, von einer Schlafkrankheit befallen werden, nimmt gleich zu Beginn rasant an Fahrt auf. Die ›Aurora-Krankheit‹ zieht immer schneller ihre Kreise und so werden zahlreiche Frauen von weißen Gespinsten umwoben und erwachen nicht mehr aus ihrem Schlaf. Gefährlich wird es, wenn die weißen Seidenfäden entfernt werden und die Frau aus ihrem Schlummer gerissen wird, denn dann wird eine blutrünstige Bestie wach. Doch eine Frau in der Ortschaft Dooling scheint immun gegen die grassierende Pandemie zu sein, sie kann sogar mit Tieren kommunizieren und macht einen verstörenden Eindruck, der durch die psychedelisch anmutenden Illustrationen von Alison Sampson noch verstärkt wird. Faszinierend und erschreckend real kommt die Geschichte von Stephen & Owen King in diesen Zeiten daher und nimmt einen schon nach wenigen Seiten mit einer gewaltigen Sogwirkung gefangen. Während immer mehr Frauen dem Aurora-Schlaf zum Opfer fallen und ihre Familien alleine zurückbleiben, brechen sich zwischen Fake-News und Hysterie auch wieder die patriarchalen Machtstrukturen Bahn. Dieses Szenario aus Triebhaftigkeit und Psychologie geht tief unter die Haut. In einem rasanten Tempo spitzen sich die Ereignisse zu, sodass ich fast das Gefühl hatte, etwas Bedeutendes zu verpassen. Denn die Magie um den mysteriösen Mutterbaum und die geheimnisvolle Verbindung zu der Frau, die nicht im Schlaf versinkt, habe ich nicht so richtig greifen können. Dieser übernatürliche, fast schon magische Part wird durch gewalttätige Szenerien ergänzt, bei denen es ganz schön blutig zur Sache geht. »Sleeping Beauties« ist aufgrund der ungeschönten Darstellung von körperlicher Gewalt und brutalen Morden nichts für schwache Nerven und sorgt in Kombination mit der übernatürlichen Atmosphäre und der Nähe zur Realität für Gänsehaut pur. Fazit Eine schaurige Dystopie, die durch die auffallenden Zeichnungen von Alison Sampson sowie das realistische Setting für Grauen sorgt. Die Comicadaption zu »Sleeping Beauties« liefert einen abgefahrenen Trip, der eines King-Romanes würdig ist. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.07.2021





