Spannende Fälle und Hedi-Charme
In „Die stille Spur“ begleiten wir die Ermittlerin Hedi auf der Suche nach vermissten Frauen. Wie immer ist Hedi eigenwillig, stur und zugleich voller Ehrgeiz und Fürsorge – Eigenschaften, die sie selbst hochschwanger dazu bringen, gleich mehrere Cold-Case-Fälle gleichzeitig zu bearbeiten. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt, und als Leser merkt man recht früh, wie alles miteinander verknüpft ist. Umso spannender war es zu verfolgen, wie Hedi dem Ganzen Schritt für Schritt auf die Spur kommt. Ihre Ermittlungen sind wieder rasant und clever, und natürlich eckt sie dabei auch das ein oder andere Mal an – genau das macht für mich aber ihren besonderen Charme aus. Miriams lockerer und schwungvoller Schreibstil hat mich erneut begeistert, und ich bin nur so durch diesen Teil der Reihe geflogen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz: frech, subtil und immer passend zur Handlung. „Die stille Spur“ kann problemlos unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden, denn man steigt leicht in die Geschichte ein und lernt alle wichtigen Charaktere kennen. Ich kann die Cosy-Crime-Reihe jedem empfehlen, der unterhaltsame, kurzweilige Kriminalgeschichten mag – besonders, wenn markante und humorvolle Charaktere das i-Tüpfelchen sind.

