
Vorweg! Die Geschichte ist Teil einer Reihe, die von vier unterschiedlichen Autoren zu einem Ganzen gemacht wird. Von Allie Kinsley habe ich schon einige Bücher gelesen und bisher habe ich mich auch immer sehr wohl gefühlt, weil allein ihr Schreibstil toll ist. Keine Verschachtelung der Sätze, einfach pure Leichtigkeit, was das Lesen sehr einfach macht. Man fliegt durch ihre Geschichten. Nur in dieser war es anders, irgendwie unterkühlt. Nash und Joy konnten mich nicht überzeugen. Jedenfalls nicht zusammen. Einzeln betrachtet habe ich Nash besser verstehen können als Joy. Er hat dieses Grüblerische an sich, was wir alle an Rockstars lieben. Und ab und zu hat er auch den Mistkerl rausgeholt. Aber Joy war für mich nicht richtig greifbar. Klar, wir schwärmen alle für unsere Idole und Stars. Wir bekommen bestimmt auch ein bisschen Herzklopfen. Aber sie war wirklich etwas sehr spooky. Jedenfalls für mich. Zusammen haben sie in meinen Augen gar nicht das rüber bringen können, was sie sollten. Ich habe nichts gefühlt. Kein Knistern, keine Emotionen, keine Anziehung. Obwohl ich so gern etwas über die Liebe erfahren hätte, die da entstand. Vielleicht war das auf so wenigen Seiten schlecht umsetzbar, aber dennoch hat es mir die Freude genommen. Die Nebencharaktere kamen mir irgendwie so hingeworfen vor. Abgesehen von der Band, über die man dank Nash einiges erfahren konnte, wusste ich überhaupt nicht, welche Bindung Joy zu ihren Freunden hat. Ich meine, wie hat sie sie kennengelernt? Seit wann kennen sie sich? Solche banalen Dinge haben einfach gefehlt. Mitzuerleben wie der Touralltag abläuft war dagegen wirklich amüsant. Stress pur und ständig nur Hektik. Gefühlt tausend Menschen, die alle ihre Aufgaben haben. Von Stadt zu Stadt und trotzdem Spaß an allem haben.










