Das schwächste der drei Bücher
Die Vorgänger haben mir sehr gut gefallen. Der dritte und finale Band war jedoch zu voll mit Politik bestückt und zu langatmig
Das schwächste der drei Bücher
Die Vorgänger haben mir sehr gut gefallen. Der dritte und finale Band war jedoch zu voll mit Politik bestückt und zu langatmig

𝐇𝐞𝐫𝐛𝐬𝐭𝐫𝐞𝐩𝐮𝐛𝐥𝐢𝐤 ist der Abschlussband der grandiosen Powder Mage Trilogie von Brian McClellan. Dieser dritte Teil hat nicht viel Zeit verloren. Wir befinden uns fast von Anfang an mitten in der grossen Endauseinandersetzung rund um Ardum. Es gibt hier reichlich Action und spannungsreiche Momente. Ich habe mich in diesem Buch sofort sehr wohl gefühlt und habe die Zeit mit den Hauptprotas sehr genossen. Inhaltlich möchte ich vielmehr nicht andeuten. Bei einem dritten Band würde das nur spoilern. McClellan hat hier eine tolle Crew zusammen gestellt. Ich mochte vor allem Tamas, seinen Sohn Taniel und natürlich Kapoel. Tamas ist mir vor allem im dritten Band sehr ans Herz gewachsen. Seine Reife, seine abgeklärten Sichtweisen, die nur kurz abgedeuteten weichen Anteile, haben ihn für mich zu einer interessanten Figur gemacht. Aber auch Nebencharaktere wie Nila und Bo haben ihre furiosen Auftritte bekommen. Einzig mal wieder Adamats Plotlines waren mir zu langweilig, teilweise auch zu unnötig lang. Aber das war in allen drei Büchern mein Eindruck. Fazit: das war sehr spannende, flott erzählte Flintlock Fantasy. Ich mag McClellan als Autor sehr gern. Er hat eine angenehme, fluffige Sprache und ist ein konsequenter Vertreter der Fantasy mit Hard Magig Systems.
Solider Abschluss der Reihe aber es hat mich emotional nicht so mitgerissen wie erhofft.

Ein grandioses Finale der ersten Reihe.
"Der Tod malt mit Rot, und das hier ist seine Leinwand." Mit "Herbstrepublik" beendet Brian McClellan seine erste Trilogie der Powder-Mage-Chroniken mit einem großen Knall. Übersetzt wurde auch dieser Band von Johannes Neubert. Die Abwesenheit Tamas' und die Verschwörung Hilanskas mit dem Feind kann der adronischen Armee den Sieg kosten. Vor allem da diese Verschwörung nicht Tamas' einzige Sorge ist. Sein Sohn ist verschwunden und Adopest von den Brudaniern besetzt. Und das Schlimmste: Die Götter spielen weiter ihre Spielchen untereinander und benutzen die Menschen, um sich gegenseitig zu ärgern. Die Leidtragenden sind hierbei natürlich die Menschen. Mehr wird an dieser Stelle nicht verraten, schließlich möchte ich niemanden zu sehr spoilern. "Herbstrepublik" ist genauso spannend wie seine Vorgänger und schließt diese erste Reihe wunderbar ab. Zwar lässt McClellan die Leser ziemlich lange zappeln, ehe er zum großen Showdown kommt, doch jede Seite bis dahin war mir ein Genuss. Die Charaktere sind mir mittlerweile alle sehr ans Herz gewachsen. Vor allem Mihali und Ka-poel haben bei mir ein Stein im Brett, aber ich mag auch Fell, Tamas, Adamat und Taniel sehr gern. Alles in allem sind die Powder-Mage-Chroniken eine rundum gelungene Trilogie, bei der es ordentlich knallt und qualmt, und in der es zusätzlich jede Menge Magie gibt. Es ist eine Reihe, die ich gerne noch einmal lesen werde, weil sie mir wirklich unglaublich tolle Lesestunden bereitet hat und ich jede Seite genossen habe.

Ein epischer Abschluss der Trilogie Klappentext laut Cross Cult Verlag: Ich würde für mein Land sterben … aber lieber würde ich für es töten. Feldmarschall Tamas kehrt in sein geliebtes Land zurück, nur um feststellen zu müssen, dass zum ersten Mal in der Geschichte die Hauptstadt von Adro in den Händen feindlicher Invasoren ist. Sein Sohn wird vermisst, seine Verbündeten sind von seinen Gegnern nicht zu unterscheiden und Verstärkung ist mehrere Wochen entfernt. Während ihnen die Kez immer noch zu Leibe rücken und ohne klare Führung, hat sich die adronische Armee gegen sich selbst gewandt. Inspektor Adamat wird mit dem Versprechen, seinen entführten Sohn zu finden, ins Herz dieser neuer Meuterei gezogen. Und Taniel Zwei-Schuss, von den Männern gejagt, die er einst für seine Freunde gehalten hatte, muss die einzige Chance schützen, die Adro noch hat, diesen Krieg durchzustehen, ohne zerstört zu werden … Meine Meinung: Auch Herbstrepublik der 3. Band der Powder – Mage – Chroniken konnte mich genauso wie seine Vorgänger unverblümt in seinen Bann ziehen. Egal ob ich gerade mitten in einer Schlacht steckte oder einfach nur einen Gespräch gelauscht habe, gefühlstechnisch war ich beim Lesen immer mittendrin. Hier hat mir aber auch der Schreibstil des Autors gut geholfen, dieser ist nämlich nicht nur flüssig zu lesen, sondern wie ich finde auch ziemlich bildhaft. Zu den Charakteren kann ich weiterhin sagen bzw. schreiben, dass sie auch in diesem Band alles gegeben haben, um mich zu überzeugen. Allerdings war das auch nicht mehr schwer, viele der Charaktere (Tamas, Adamat, Olem etc.) habe ich schon in Band 1 in mein Herz geschlossen. Selbst Taniel konnte mich inzwischen von sich überzeugen, der kam mir in Band 1 immer ziemlich glatt vor. Mein Fazit: Herbstrepublik hat mich nicht nur gut unterhalten, während des Lesens hatte ich die ganze Zeit das Gefühl: „Ich würde nach Hause kommen“.