Sarkastischer Dämon trifft widerwillige Heldin: witzig, emotional, spannend. Perfekter Escapismus mit überraschend viel Herz.
Dämonen sind für mich normalerweise laut, böse und eher abschreckend – doch im House-of-War-Universum sind sie anders. Dante ist sarkastisch, gefährlich, gutaussehend und überraschend hilfsbereit. Genau das macht ihn so faszinierend. Lena will sich weder auf ihn noch auf ihre Gefühle einlassen, doch Verdrängen funktioniert bekanntlich nicht. Zwischen ihnen entsteht ein intensives Katz-und-Maus-Spiel voller Wortgefechte, Slapstick-Momenten und knisternder Spannung – ich habe mehr als einmal meinen Tee vor Lachen fast verschüttet. Gleichzeitig brodeln politische Intrigen unter den Dämonen, ein Angriff muss aufgeklärt und eine größere Bedrohung abgewendet werden. Romance und Fantasy greifen hier perfekt ineinander. Sarah Baines erschafft Figuren mit Tiefe und emotionalen Facetten, die echtes Kopfkino auslösen. Escapism funktioniert mühelos: schnell zu lesen, witzig, romantisch und mit genau der richtigen Portion Gefahr. Mein erstes Buch mit Dämonen, die nicht einfach nur böse sind – und ganz sicher nicht mein letztes.


