
„Heute werden Minderheiten nicht mehr als Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt, aber es gibt immer noch viele Vorurteile und moderne Scheiterhaufen in unserer Welt.”
Da ich vorab wusste, dass die Reihe nicht "richtig" beendet ist, war ich unsicher, ob mir dieser "Abschlussband" gefallen wird. Tut er. Und zwar viel besser, als ich zu hoffen gewagt hatte. Sogar Pietros Beweggründe, die Hexenjagden auf ewig aufrecht zu erhalten, wurden dargestellt. Auf eine Erklärung für seinen Wunsch hatte ich gehofft, aber nicht ernsthaft damit gerechnet. In diesem Band kamen noch ein paar wichtige Dinge zur Sprache. Diversität, Feindbilder... Natürlich nicht ausführlich, aber mit Aussagen, die zum Nachdenken anregen. Und für einen vorgezogenen Abschluss war der Band den Umständen entsprechend rund, dass offene Ende passt schon (und sollte Watanabe die Story irgendwann weiterführen können, kann quasi nahtlos oder mit kleinem Timeskip Teil 2 beginnen).





