
Band 16 ist wieder extrem spannend und emotional aufgeladen. Aoi sitzt noch immer an der Grenze zum Jenseits fest, doch alle sieben Pfade zwischen Schule und Geisterwelt sind blockiert. Als Nene und Kou schließlich einen Hinweis auf einen Pfad außerhalb der Akademie finden, führt sie dieser zu einem geheimnisvollen roten Haus. Dort begegnen sie einem Kind, das genauso aussieht wie Hanako – und allein das hat bei mir sofort für Gänsehaut gesorgt. Die Atmosphäre in diesem Band ist sehr unheimlich. Das rote Haus wirkt wie ein Ort, der absichtlich verwirrt und täuscht. Als Nene plötzlich von Geistern entführt wird, liegt der Fokus stark auf Kou. Gemeinsam mit dem kleinen „Hanako“ macht er sich auf die Suche nach ihr, doch das Haus konfrontiert ihn mit Trugbildern und Zweifeln, die seine Entschlossenheit immer wieder ins Wanken bringen. Gerade Kou hat mir in diesem Band unglaublich leid getan. Man merkt, wie sehr ihn Schuldgefühle, Angst und Unsicherheit quälen, und trotzdem gibt er nicht auf. Die Illusionen sind grausam und spielen gezielt mit seinen Schwächen, was diesen Abschnitt besonders schwer zu lesen macht. Der kleine Hanako wirft viele Fragen auf und verstärkt die tragische Seite von Amanes Vergangenheit. Band 16 fühlt sich wie ein langsames, düsteres Voranschreiten an und bereitet eindeutig größere Enthüllungen vor. Er ist bedrückend, mysteriös und emotional sehr intensiv – und macht große Angst davor, was als Nächstes passieren wird.















