
Rezension – Mein Schulgeist Hanako, Band 14 Band 14 hat mich komplett überrascht. Nachdem Aoi von der sechsten Legende entführt wurde, machen sich Nene, Hanako und Akane auf den Weg, um sie zu retten. Doch als sie Aoi endlich gegenüberstehen, folgt ein echter Schock: Aoi hat sich mit ihrem Entführer verbündet und ist bereit, ihre eigenen Freunde auszulöschen. Diese Wendung hat mich beim Lesen richtig getroffen. Besonders verstörend fand ich, wie entschlossen Aoi wirkt. Man merkt, dass sie nicht einfach manipuliert wird, sondern selbst eine Entscheidung getroffen hat – auch wenn diese grausam ist. Akane zerbricht förmlich an dieser Erkenntnis, und seine Verzweiflung war für mich kaum auszuhalten. Nene und Hanako werden schließlich von Aoi in ein seltsames Dorf verbannt. Dort treffen sie auf Sumire, eine geheimnisvolle junge Frau, die eine gemeinsame Vergangenheit mit der sechsten Legende zu haben scheint. Diese Begegnung bringt eine ruhige, fast melancholische Stimmung in den Band und wirft viele neue Fragen auf. Mir hat besonders gefallen, wie Vergangenheit und Gegenwart hier miteinander verwoben werden. Die Geschichte fühlt sich schwer, traurig und unausweichlich an. Band 14 zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen mit Angst und Opferbereitschaft umgehen – und wie schmerzhaft es ist, wenn Freundschaft daran zerbricht. Für mich ist dieser Band einer der düstersten und emotional intensivsten der Reihe.











