
Band 9 hat mich am Anfang ehrlich gesagt ziemlich verwirrt. Plötzlich sitzt Hanako als ganz normaler Mitschüler neben Nene im Klassenraum, und niemand scheint sich darüber zu wundern. Obwohl er eigentlich ein Geist ist, können ihn alle sehen, und er verbringt einen völlig normalen Schulalltag. Einerseits fand ich das sehr schön, andererseits auch unheimlich. Natürlich will Nene wissen, was dahintersteckt: Warum ist Hanako plötzlich lebendig? Warum ist sie selbst Teil dieser Situation? Ihre Nachforschungen führen sie zu einem geheimnisvollen Turm, und dort wird die Geschichte zunehmend düster und verstörend. Diese Welt wirkt verzerrt, falsch und kaputt, auch wenn sie nach außen hin normal erscheint. Besonders gruselig fand ich die Erkenntnis, dass diese Realität nicht bestehen bleiben kann. So schmerzhaft es auch ist, sie müssen diese Welt zerstören, um ihr entkommen zu können. Es fühlt sich brutal an, aber es scheint der einzige Ausweg zu sein. Trotz allem fand ich es unglaublich berührend, Hanako einmal so zu erleben: lebendig, menschlich und Teil eines normalen Lebens. Auch wenn klar ist, dass alles nur eine Illusion ist, haben mich diese Momente sehr getroffen. Band 9 ist emotional, unheimlich und wirft viele Fragen auf. Ich bin extrem gespannt, wie diese Geschichte weitergeführt wird.













