Golden Kamuy spielt nach dem Russisch-Japanischen Krieg und handelt von einem versteckten Goldschatz, dessen Lage auf die Haut von entflohenen Gefangenen tätowiert ist. Der Kriegsveteran Saichi Sugimoto erfährt auf den ersten Seiten von diesem Schatz und will ihn finden. Er stĂśĂt auf das Ainu-Mädchen Asirpa, die ihm aus persĂśnlichen GrĂźnden bei der Suche helfen will.
Ich habe den Anime zuerst gesehen und habe heute beim Lesen begeistert festgestellt, dass der Manga wie erwartet noch viel mehr Infos zu den Backstories der Charaktere enthält und ich somit noch tiefer in die Geschichte eintauche. Ich liebe den Zeichenstil, ich liebe die komplexen Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und die Herausforderungen, denen sie sich stellen mßssen.
Zwei Menschen begeben sich Anfang des 20. Jahrhunderts auf eine Schatzsuche, deren Karte auf den Rßcken von 24 Verbrechern tätowiert ist.
Eine Abenteuergeschichte, die dem Leser / der Leserin die Kultur der Ainu näher bringt und zu Beginn richtig packt.
Eine Prise Mystik und Horror ist auch dabei.
Tolle Zeichnungen, innovatives Setting und gut geschriebene Charaktere machen Lust auf weitere Bände.
Gegen Ende springt die Erzählweise etwas, doch ob dies ein ungeschickter Kniff des Autors oder ein bewusstes Stilmittel ist, wird sich noch zeogen mßssen.
Der erste Band von "Golden Kamuy" entfĂźhrt uns in das historische Japan des frĂźhen 20. Jahrhunderts, genauer gesagt in die raue Wildnis von Hokkaido. Hier begegnen wir dem Kriegsveteranen Saichi Sugimoto, der verzweifelt versucht, durch GoldschĂźrferei seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Die Geschichte nimmt richtig Fahrt auf, als Sugimoto von einem mysteriÜsen Goldschatz der Ainu erfährt. Gemeinsam mit der jungen Ainu Asirpa begibt er sich auf eine gefährliche Schatzsuche, die nicht nur spannend ist, sondern auch durch die Einbindung der Ainu-Kultur an Tiefe gewinnt.
Der Manga ßberzeugt durch einen gut durchdachten roten Faden und emotionale Momente, die mich stellenweise sogar zu Tränen gerßhrt haben. Die Charaktere sind interessant gestaltet und ihre Interaktionen fesselnd. Besonders die Dynamik zwischen Sugimoto und Asirpa ist gelungen.
Der kleine Cliffhanger am Ende macht definitiv Lust auf mehr und lässt die Leser gespannt auf den nächsten Band warten. Mit seiner Mischung aus historischen Elementen, Abenteuer und emotionaler Tiefe verdient "Golden Kamuy" definitiv die 4 von 5 Sternen.
Die Story war an sich wirklich spannend und interessant. Ein Kriegsveteran schlieĂt sich mit einer jungen Eingeborenen zusammen, um einen Schatz zu finden. Saichi hat schon viel im Krieg erlebt und vor allem Ăźberlebt. Jetzt will er fĂźr jemanden Geld auftreiben. Mehr mĂśchte ich dazu nicht sagen, um nicht zu spoilern. Er tut es also nicht nur eigennĂźtzig. Die junge Ainu will den Tod ihres Vaters rächen, da diejenigen da er einer der BeschĂźtzer des Schatzes war, als dieser gestohlen und alle BeschĂźtzer grausam ermordet wurden. Sie will den Schatz fĂźr ihr Volk zurĂźck. Beide einigen sich und arbeiten zusammen. Das junge Ainu Mädchen (Asirpa) ist sehr geschickt bei der Jagd und im Ăberleben Ăźberhaupt. Von ihr kann selbst der gestandene Saichi noch einiges lernen und ist sich da auch nicht zu schade fĂźr. Wie gesagt, die Story war wirklich richtig interessant. Leider war es mir alles viel zu brutal. Teilweise wirklich unnĂśtig und abschreckend. So etwas brauche ich nicht, aber die angestrebte Leserschaft, wird das sicher anders sehen. Ich werde aber nicht weiterlesen. DafĂźr sind mir die Bände zu teuer und ich denke die Brutalität wird noch zunehmen.
Der Zeichenstil, wenn ich mal die brutalen Szenen ausblende, war richtig toll. Er hat definitiv einen hohen Wiedererkennungswert. Besonders haben mir die Tiere und Gesichter gefallen und das sieht man ja bereist auf dem Cover. Der Band enthält eine richtig hässliche Farbseite und eine wunderschÜne farbige Doppelseite. Auch hier verstehe ich den Sinn zwischen den beiden Stilen nicht.
Story 3,0/5
(an sich toll, aber fĂźr mich viel zu brutal und emotionslos)
Charaktere 3,0/5
(interessant aber mit wenig Tiefe)
Zeichenstil 4,0/5
(mal was anderes)
Gesamt 3,4/5
(aufgrund der Brutalität und des hohen Preises werde ich nicht weiterlesen)