Geister – Geschichten aus Japan ist eine stimmungsvolle Sammlung traditioneller Spuk- und Volksgeschichten, die einen faszinierenden Einblick in die japanische Geisterwelt bietet. Besonders hervorzuheben sind die wunderschönen Illustrationen, die die unheimliche Atmosphäre perfekt einfangen und das Buch auch optisch zu einem Erlebnis machen. Manche Geschichten sind eher ruhig und subtil gruselig, andere düster und eindringlich. Insgesamt eine gelungene Mischung – informativ, künstlerisch und atmosphärisch. Verdiente 4 Sterne!
Ein fabelhaftes Meisterwerk für die Liebhaber: innen schauriger und wahrer Geistergeschichten und Märchen.
Ich habe das Hörbuch gehört wurde aber zuerst von den fantastischen Illustrationen angezogen.
Nach dem Hören steht diese illustrierte Schmuckausgabe ganz oben auf meiner "muss in mein Regal" Liste.
Jede einzelne Geschichte war absolut fesselnd und atemberaubend. Es waren so viele Geschehnisse, Wesen und Sagen die man auf westlichen Welten nicht kennt.
Zum großen Teil empfand ich den Ablauf aber auch als sehr grausam und willkürlich grausig.
Was der Spannung aber absolut zuträglich war!
Ob man nun gerne Grusel liest oder und die Japanische Kultur und Sagenwelt liebt, dieses Buch ist ein Lesespaß bei dem man durch beides beglückt wird und nicht falsch machen kann!
Schaurige Geistergeschichten mit sehr schönen Illustrationen, welche die jeweilige Atmosphäre gut auffangen.
Die Illustrationen sind sehr schön und ergänzen die Geschichten für mich perfekt. Die Aufmachung des Buches ist ein Sahnehäubchen.
Doch bei dem stolzen Preis von 49€ hätte ich mir doch noch die ein oder andere Schauergeschichte gewünscht! Zwar ist die Aufmachung und die Illustrationen sehr schön, jedoch hat das Buch ein bisschen zu wenig Inhalt für so viel Geld.
Hinten im Buch gibt es noch zwei Yokai-Spiele, die mich beeindruckt haben.
Trotzdem ist das Buch sehr zu empfehlen, wenn man etwas mehr über alte Legenden und Geschichten von Japan erfahren möchte. Die Geschichten waren allesamt auf ihre eigene Weise schön zu lesen. Die Illustrationen fangen die düstere Atmosphäre in einem ausgefallenen und sehr schönen Stil ein.
Auch das Zusatzwissen empfand ich als sehr schön. Nur die erste Geschichte hinterlies ein klein wenig Verwirrung bei mir.
Fazit
Ein absolut schönes Buch für zwischendurch.
Sehr zu empfehlen für Fans von Japan. Einfach für jeden etwas, welche:r sich für die japanische Kultur und deren uralten Sagen und Mythen interessiert.
Gute Geschichten, aber schreckliches Hörbuch (Namen falsch ausgesprochen)
Inhaltlich ist das Buch toll, es gibt bekanntere und unbekanntere Geschichten in guter Länge.
Das deutsche Hörbuch lässt leider zu wünschen übrig: Es gibt verschiedene Leser und zwischen den Geschichten jeweils Soundeffekte, die zur gelesenen Geschichte passen. Leider sind diese Soundeffekte oft viel zu laut.
Zudem hat mich die teilweise extrem falsche Aussprache der japanischen Namen extrem gestört. Der Buchstabe „ū“ wurde generell als „ü“ ausgesprochen, statt „uu“. Dadurch ist das Hörbuch für mich absolut unbrauchbar…
Benjamin Lacombe setzt die spannenden Legenden aus Japan mit seinen ausgefallenen und düsteren Illustrationen wieder einmal gekonnt in Szene. So erweckt er zum Beispiel die kalte Schönheit der Schneefrau oder auch die großen Abenteuer mutiger Samurai zum Leben. Es ist ein künstlerisches Meisterwerk, das sich zu lesen lohnt.
Richtig tolles Buch mit japanischen Geistergeschichten, die so anders sind als die gewohnten europäischen, was sie eben genau deshalb so interessant zu lesen gemacht hat. Die Illustrationen sind ebenso toll. Ich werde Benjamin Lacombes Bilder nie leid.
Die Illustrationen sind wunderschön!
Aber die Geschichten fand ich zum Teil nicht so toll. Manche waren nur 2 Seiten lang und ich hätte gerne mehr Hintergrundinfos zu den einzelnen Wesen gehabt. Was tun die? Wie sind die entstanden? Was mache ich, wenn ich eines treffe?
Die Texte sind schon sehr alt, was sich leider auch im Schreibstil wiederspiegelt. teils ziehen sich die längeren Geschichten ein wenig... Allerdings finde ich sie auch gerade deshalb sehr interessant, da dieser Autor wohl das westliche Bild von Japan sehr geprägt hat.
Und ein Kritikpunkt noch. Leider zeigen die Illustrationen nicht immer das, was in den Geschichten beschrieben wird. Ich möchte bitte eine Geschichte zur Titelillustration!
Hallo ihr Lieben,
it’s Halloween Time und mein löchriges Kürbisherz freut sich nen Ast über all die schönen Schauergeschichten. Das Print zu „Geistergeschichten aus Japan“ von Lefcadio Hearne ist mir schon oft ins Auge gestochen. Es ist wunderschön illustriert, aber hat auch einen stolzen Preis für 192 Seiten. Als ich das Hörbuch auf @storyteldeutschland fand, musste ich es aber unbedingt hören.
Vorweg: Ich glaube, das Buch als Print mit den Illustrationen unterstreicht die 10 Geistergeschichten noch ein bisschen mehr. Es handelt sich um uralte Geschichten aus vergangenen Tagen, was man sofort an der Sprache merkt.
Wer sich mit den Wesen aus japanischen Geschichten nicht so auskennt muss wahrscheinlich, wie ich, ab und zu mal nachschauen, was oder wer genau da gemeint ist. Es ist ein unvergleichliches Leseerlebnis, was mich als Europäerin wirklich beeindrucken konnte.
Die Atmosphäre ist dunkel und mystisch. Ich konnte meinen Horizont durch diese fremden Mythen und Sagen um ein Vielfaches erweitern. Die Geschichten sind sehr unterschiedlich und mein Favorit war „Der Junge, der Katzen zeichnete“.
Als Hörbuch zwar bestmöglich umgesetzt, aber die Stimmung, die zusammen mit den Illustrationen mitgeliefert wird ist mit Sicherheit viel bildgewaltiger. Für alle Fans von düsteren Kurzgeschichten, die das Herz zerspringen lassen.
- Thematisch ähneln sich manche Geschichten. Mehr Abwechslung wäre gut gewesen.
+ Verschiedene SprecherInnen, erzeugt feines Flair
(- eingespielte Töne/Geräusche zwischen den Geschichten hätte man technisch besser einbauen können. So fallen einem nach einer ruhig erzählten Geschichte teilweise halb die Ohren ab ...)