Das Buch „Böser Sandmann“ ist ein weiterer Thriller von Marcus Hünnebeck mit den drei KEG Ermittlern Verena Kraft, Lukas Sommer und Robert Drosten im Fokus. Dieses Mal führt es die drei auf die Spur eines Täters, der mit einer Sandmannmaske die Opfer vor Kindern tötet. Der Schreibstil des Autors hat mir wieder sehr gefallen und er war vom ersten Moment an packend. Von Beginn an gelingt es dem Autor eine spannungsgeladene Atmosphäre aufzubauen, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die kurzen Kapitel, klaren Szenen- und auch Perspektivwechsel sowie das stetig steigende Tempo sorgen dafür, dass man von der Story förmlich mitgerissen wird. Die Ermittlungsarbeiten der KEG und auch deren Zusammenarbeit mit verschiedenen anderen Polizeibehörden gefiel mir wieder sehr gut. Die Zusammenarbeit wurde sehr glaubwürdig und abwechslungsreich dargestellt. Die Vielfalt der beteiligten Ermittler bringt frischen Wind in die Handlung und macht deren Arbeit besonders lebendig. Zudem sorgt das Wiedersehen mit Kommissar Peter Stenzel für einen schönen Wiedererkennungswert. Wer also schon weitere Bücher von Marcus Hünnebeck gelesen hat, kann sich auf bekannte Gesichter freuen. Allerdings war für mich der Täter samt Motiv etwas zu früh erkennbar, was der Spannung im letzten Teil des Buches ein wenig Tiefe nimmt. Obwohl der Weg zur Aufklärung packend erzählt wird, hätte ich mir an der Stelle noch die ein oder andere Überraschung gewünscht. Alles in allem hat mir „Böser Sandmann“ gut gefallen. Es war ein packender Thriller mit einer tollen Ermittlerdynamik und vertrauten Figuren. Von mir gibt es insgesamt vier Sterne und es war definitiv nicht mein letzter Thriller von Marcus Hünnebeck.
9. Dez.Dec 9, 2025
Böser Sandmannby Marcus HünnebeckBelle Epoque Verlag

