
Auf das Buch „Hunting Jack“ von K. K. Summer war ich schon sehr gespannt, da mich zum einen der Mythos um Jack The Ripper sehr interessiert und auch Cover und Klappenext meine Neugier weckten. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen und sorgte für einen guten Einstieg in die Story, sodass man sehr gut in die Geschichte hereinfinden konnte. Mir gefiel auch der Mix zwischen Fantasy Elementen und den True Crime Aspekten sehr gut. So erlebte man einen Teil Ermittlungsarbeit durch Damien, hier hätte es für meinen Geschmack ruhig ein bisschen mehr sein können und auch eine gute Portion übernatürliche Einflüsse durch die Loa und Voodoo Rituale. Hier erzeugte die Autorin eine sehr gute schaurige Atmosphäre, die perfekt zu Londons Dunklen Straßen und dem Mörder passte, der dort sein Unwesen trieb. Ebenso mochte ich es, dass man die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erlebt. Diese brachten Abwechslung in die Handlung und ermöglichten unterschiedliche Blickwinkel. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild der Geschichte, das sowohl Spannung als auch Hintergundwissen vermittelt. Vor allem die Perspektive von Jack the Ripper lies einen zum Teil erschauern. Die Charaktere in der Geschichte wurden von der Autorin sehr interessant gestaltet. Hier gefiel mir Jasper noch mehr als Damien, da ich ihnen einiges tiefgründiger gestaltet empfand. Er ist ein junger Lord, wirkt auch ab und an etwas hochnäsig, mir gefiel es aber, wie er sich im Laufe der Story entwickelte und welche Stärke und Empathie er besaß. Auch die Freundschaft zwischen ihm und Damien mochte ich sehr gerne und man merkte sehr, wie tief diese geht. Damien bleibt im Vergleich zu ihm leider etwas oberflächlich und ich hätte mir mehr Einblicke in sein Leben und auch in die Arbeit bei der Londoner Polizei gewünscht. Aber auch bei ihm kam sehr gut zur Geltung, wie wichtig ihm Jasper als Freund ist, das und die Art, wie sie miteinander umgegangen sind mochte ich sehr gerne. So erlebte man zwischen ihnen neckende Dialoge, aber auch den ein oder anderen Streit und auch ernste Themen werden zwischen den beiden angesprochen. Mir hat „Hunting Jack“ insgesamt gut gefallen. Es gab kleinere Schwächen, die aber nicht weiter ins Gewicht fielen und ich habe diese Geschichte über Jack the Ripper sehr gerne gelesen. Ich mochte die Spannung, gerade zum Ende hin gab es davon so einiges und auch die Elemente mit den Loa und Voodoo, die die Autorin in ihre Geschichte einfließen ließ gefielen mir sehr. Von mir gibt es daher vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.

