
Das war nicht meine Geschichte.
Jane Cook, Professorin für französische Literatur, erhält ein rätselhaftes Manuskript, das ihr Leben bis ins kleinste Detail schildert – einschliesslich ihrer Beziehungen und tiefsten Gedanken. Doch wer kennt sie so gut? Während sie versucht, den geheimnisvollen Autor zu entlarven, beginnt sie, ihre eigene Vergangenheit neu zu hinterfragen. „Janes Roman“ bietet eine spannende Grundidee. Für mich war es zum Teil schwer zu erfassen, was die Geschichte aus dem Buch ist und was gerade wirklich passiert. Ich fand die Rückblenden auch nicht besonders erhellend. Jane zeigt nur auf, was für Schwierigkeiten sie im Job und vor allem in der Liebe durchgestanden hat. Dadurch zieht sich alles in die Länge und am Ende konnte mich die Auflösung über das Buch auch nicht überzeugen. Dazu merkt man, dass 1999 ein anderer Zeitgeist herrschte, in dem Frauen noch zum Teil einen anderen Stellenwert hatten. Mein Fazit: Es war nicht meine Geschichte. Ich konnte mit Jane und ihrem Leben nichts anfangen. Es war nur zäh. Für mich sind das aufgerundete 2,5 Sterne wert.






