„Solange es Schmetterlinge gibt“ von Hanni Münzer hat mir gut gefallen und war leicht und zügig zu lesen. Im Buch geht es um Verlust, Erinnerungen und davon, wie zerbrechlich und gleichzeitig stark Menschen sein können. Münzer erzählt ruhig, entwickelt aber gleichwohl eine starke emotionale Kraft. Die Figuren sind nicht perfekt, sondern wirken echt — mit Fehlern, Ängsten und Hoffnungen. Gerade das fand ich beim Lesen schön. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, ohne überladen zu wirken. Einige Szenen haben etwas Nachdenkliches, manche Passagen fast etwas Poetisches. Die Handlung lässt immer Raum für Hoffnung und neue Perspektiven. Wer Geschichten mag, die weniger von Spannung als von Gefühl und Charakteren getragen werden, wird hier viel finden. Ein, wie ich finde, warmherziger und bewegender Roman über das Weiterleben nach schweren Zeiten — ruhig erzählt, aber mit großer Wirkung, der wirklich schön zu lesen ist.
Ein schönes Buch, dass sich gut für zwischendurch lesen lässt.
Ein wirklich schönes Buch, mit ein paar einzelnen Schwächen. Finde die Handlung war teilweise zu sprunghaft. Das eine Thema abgearbeitet und zack zum nächsten und der Schreibstil hat es mir nicht einfach gemacht, mich mit den Personen zu identifizieren. Finde es dennoch toll, wie sie auch Nebencharaktere wie Trudi ausgestaltet hat. Trudi war definitiv eine Bereicherung in er Geschichte. Ein schönes und solides Buch!

Berührende Geschichte mit Wohlfühlcharakter
Eine sehr berührende Geschichte, bei der ich gelacht und auch geweint habe, die mir das Herz erwärmte und mir wiedermal aufzeigte, was im Leben wichtig ist. Es gab viele Aha-Momente und unerwartete Wendungen, die das Buch stets spannend machten, kurzzeitig glich es sogar einem Krimi. Die Protagonisten sind sehr sympathisch, liebenswert und "echt". Ich fühlte mich stets wohl beim Lesen und wünsche mir, dass jeder Mensch so tolle Freunde hat, wie Penelope.
Jede Begegnung ist Schicksal und alle sind irgendwie miteinander verbunden. Penelopes Weg aus ihrer unbewussten Depression. Kurzweilig, für zwischendurch! ...
Eine sehr Emotionale und bewegende Geschichte. 🥲❤️
Obwohl es eine Fortsetzung von "Honigtot" und "Marlene" ist, konnte ich "Solange es Schmetterlinge gibt" auch gut lesen, ohne die beiden anderen Bücher zu kennen. Hanni Münzers Schreibstil hat mir sehr gefallen und das Lesen zu einem wahren Vergnügen gemacht. Es war eine ideale Begleitung für kuschelige Abende auf der Couch. Ich freue mich darauf, auch die beiden Vorgänger lesen zu dürfen und gebe eine Leseempfehlung.
Ich mag es, aber...
... mir war zwischendurch nicht wirklich klar, was Hanni Münzer mir jetzt wirklich erzählen will. Ich mochte alle Charaktere. Doch dass zwischendrin ein kurzer Teil zum Krimi wurde, passte für mich nicht so ganz. Dennoch ist die Geschichte um Penelope und ihrer Freundschaft zu Trudi für mich so wunderschön und zeitgleich traurig, dass sich das Buch dich noch in mein Herz spielen konnte.
Leider mit Abstand das schlechteste Buch, das ich dieses Jahr gelesen habe bzw. in diesem Fall gehört habe. Eine Sprecherin, die sich nicht krampfhaft an einem bayerischen Dialekt versucht (zum Glück nur in einer recht kleinen Szene) und die genannten Orte korrekt aussprechen kann,hätte dem Hörbuch gut getan. Das ist jedoch nur nebensächlich,der Inhalt toppt das noch... Achtung, SPOILER: Ein absolutes Durcheinander an Themen, die m.M.n. katastrophal und nahezu zwanghaft miteinander verknüpft werden (sollen). An Absurdität ist dieses Buch überhaupt nicht zu überbieten. Von einer kiffenden älteren Dame mit eigener Plantage (für die die Hauptfigur mal als Drogenbotin unterwegs ist, dabei natürlich einen Fahrradplatten hat und Hilfe von der Polizei erhält), Mord und Vermisstenfälle,Trauer (oh,Wunder, der neue Nachbar,in den sich die Hauptperson verguckt, hat natürlich seine Dissertation über Trauer geschrieben, so ein Zufall), Verlust, Adoption, Kindesmisshandlung, Klischees en masse etwa bei einer türkischen Feier inkl. Bühnenauftritt der Hauptfigur bei einem ihrer Schüler , eine ausgeflippte Mutter mit jungem Ehemann, ein Papagei, eine Katze und ein Hund,die natürlich auch ganz spezielle Charaktere sind usw..... Man kann gar nicht alles aufzählen, das würde jeglichen Rahmen sprengen . Man hat das Gefühl, die Autorin wolle alle möglichen Themen ,über die sie immer mal schreiben wollte, in ein Buch packen. Was ihr leider nicht gelungen ist. So viele ,,Zufälle" machen die Geschichte mehr als nur unglaubwürdig und absurd. Auch werden manche Handlungsstränge nicht weiterverfolgt, sondern durch einen neuen, noch abstruseren abgelöst. Leider kann ich das Buch überhaupt nicht empfehlen. Sehr enttäuschend...
Wow... Dieses Buch entsprach ja Mal gar nicht meinen Erwartungen, sondern hat sie vollkommen übertroffen. Als ich das Buch anfragte, dachte ich an eine leichte Herzschmerzlektüre mit etwas Drama aber trotzdem einem schönen Happy End. Aber das, was mich hier erwartete, war alles andere als leicht. "Solange es Schmetterlinge gibt" greift ein essenzielles Thema auf, das sich durch den gesamten Roman zieht: Egal, wie tief die Trauer sitzt, die man hat. Man muss lernen damit umzugehen. Muss sie kontrollieren und darf sich nicht von ihr kontrollieren lassen! Aber auch andere Themen finden im Buch platz: Missbrauch, Verlustangst, Bindungsangst, Umgang mit dem Tod und allem voran logisch Liebe. Denn ohne die Liebe würde das Leben nicht funktionieren und auch das ist eine wichtige Quintessenz des Romans. Das Buch hat mir wirklich sehr, sehr gut gefallen und Hanni Münzer gibt einem die Lust auf mehr!
Das Cover gefällt mir sehr gut, ebenfalls den Inhaltsbeschrieb. Penelope, Trudi sowie auch Jason werden nett beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig, nicht in der ich-form. Jeder Protagonist bekommst einen Teil der Aufmerksamkeit. Soweit mein positives Fazit, denn die Story konnte mich leider gar nicht überzeugen. Es wird erzählt von einem Schicksalsschlag den Penelope hatte, aufgrund dessen lebt sie einsam und in grautönen. Praktisch gegen Ende des Buchs erfährt man, was passiert ist, in gefühlt 2 Seiten. Man erfährt was Trudi so alles erlebt hat (darunter Krieg, Nazizeit etc) in gefühlten 3 Seiten. Es geht einen Kapitel lang um den Ex von Penelope. Dazwischen lernt sie Jason kennen (innert gefühlten 1 1/2 Seiten) und erlebt allerlei noch in ihrem Beruf als Lehrerin mi den Schülern. In der Zwischenzeit wird auch der Beruf von Justin beleuchtet und es geschieht ein Mord. Für mich ist das leider too much, ich finde die Idee gut, aber die Umsetzung nicht bzw. ich kann die Gefühle überhaupt nicht nachvollziehen. Follow me on insta:deblioteca











