Interessanter, wenn auch zeitweilig zu ausschweifender Auftakt der Familien Saga ✨
Mit diesem ersten Band startet der Auftakt der zweiteiligen Familiensaga von Francine Rivers. Besonders an dieser Reihe finde ich, dass die Autorin selbst, viele ihrer eigenen Erfahrungen und Familiendynamiken in den Romanen verarbeitet. Der Schreibstil und die Geschwindigkeit in der die Autorin erzählt, gefielen mir auch hier wieder unfassbar gut allerdings hatte ich große Schwierigkeiten mit der Protagonistin Marta, deren Herz durch ihre traumatische Kindheit hart geworden ist. Begeistert hat mich zwar ihr riesengroßer Ehrgeiz und der Tatendrang, ihre Träume um jeden Preis zu verfolgen, aber mir viel es schwer sie vollkommen zu verstehen in ihrer Hartherzigkeit, die sie später auch an einem ihrer Kinder „ausgelassen“ hat. Zwar erklärten die letzten Seiten viel ihrer Reaktionen, aber das hat auch nicht mehr wirklich das Ruder herumgerissen. Interessant fand ich dagegen die Sichtweise aus den Augen eben jener Tochter, die nie gut genug zu sein scheint und sich trotzdem durchkämpfte. Auch dieser Roman ist christlich-historisch angehaucht, ich hätte mir aber gerade bei ersterem etwas mehr Input und Tiefe erhofft. Nach dem doch überraschenden Cliffhanger freue ich mich dennoch sehr mit Band 2 weiterzulesen.
