Freiraum war mein erster Roman von Svenja Gräfen. Über Social Media verfolge ich jedoch schon länger die Autorin und bewundere sie sehr für ihre Intelligenz, ihre Argumente, ihr Engagement, ihren Mut und noch so vieles mehr. Einfach eine tolle Frau!!! Den Roman habe ich neben Arbeit und anderen Verpflichtungen in jeder freien Minute durchgesuchtet. Der Roman dreht sich um das Paar Vela und Maren. Die beiden wohnen in der Großstadt und würden sich wohnlich gerne vergrößern. Da es in der Stadt jedoch schwierig ist, bezahlbaren Wohnraum zu finden, ziehen die beiden in eine Kommune auf dem Land. Im ersten Drittel des Buches herrscht an dem Ort und unter den Menschen ein so wunderbares Feeling, dass ich immer wieder Lust hatte mich dazu zu setzen. Ich war einfach fest davon überzeugt, dass es mir dort unendlich gut gefallen würde. Im 2. Drittel spürte ich immer mehr, dass ich sich irgendwas verändert, die Stimmung sozusagen kippt. Aber so ganz genau, kann man sich zunächst die Veränderung der Atmosphäre nicht richtig erklären. Im letzten Drittel dann wird klar, was sich verändert hat und warum. Das Ende hat mich jedoch unbefriedigt zurückgelassen. Es kam mir ein wenig zu plötzlich und ich habe doch noch so viele Fragen und Wünsche. Liebe Frau Gräfen, bitte setzen Sie die Geschichte fort. Obwohl das Ende nicht ganz meinen Wünschen entsprochen hat, bin ich dennoch sehr von dem Buch begeistert. Die Art und Weise wie über die handelnden Personen geschrieben wurde, hat mir unglaublich gut gefallen. Gerne mehr davon!
oh mann. das war einfach perfekt. ich wusste, dass ich das buch mögen würde und jetzt habe ich es in weniger als 24 stunden gelesen und geliebt! svenja gräfens sprache hat mich umgehauen. sie war so besonders und gleichzeitig genau nach meinem geschmack! poetisch und sachlich zugleich, und macht dabei alles intim, als wäre man den figuren ganz nah. you had me at dritte person präsens... davon bin ich ein fan, wenn es gut umgesetzt wird!! inhaltlich war die geschichte auch absolut spannend. das leben im hausprojekt, wie es beschrieben wird, macht mich neugierig, und ich habe mir vorgestellt, auch so zu wohnen. später schleicht sich etwas dunkles in die geschichte - ich hatte schon so eine ahnung; gerade was eli angeht, hat mich diese wendung nicht so sehr überrascht. das buch ändert sich dadurch aber total, was mir auch sehr gefällt! außerdem gefällt mir, dass nicht alles am ende gelöst wird. ich muss zugeben, dass ich nach dem letzten satz umgeblättert habe und dann ein bisschen erstaunt war, dass da schon die danksagung steht. aber je mehr ich darüber nachdenke, desto realistischer kommt mir das offene ende vor! ich will wissen, wie es mit vela und maren und auch den anderen personen weiter geht, aber gleichzeitig wird mir so nichts weggenommen. die geschichte lebt sowieso davon, dass vieles zwischen den zeilen passiert. mein highlight war aber trotzdem irgendwie die liebesgeschichte, die in rückblenden erzählt wird. so echt und authentisch und einfach schön. insgesamt bin ich so froh, freiraum gelesen zu haben und werde es allen empfehlen und mir bald das debüt der autorin holen!
Fesselnd! Gegen Ende will eins garnicht mehr aufhören weiter zu lesen.
Unerwartet spannend! Sehr eindringlich.



