
Laander Karuso - ,,Ekel und Eklektik" -- Gedichte in Wort und Ton -- Es ist bereits das dritte Buch des Autors. Nach einem Kurzgeschichtenband und einem Roman ist nun ein Band mit über 60 Gedichten erschienen. 14 davon wurden extra für das Buch vertont und sind auf den gängigen Plattformen zu hören. Die Themen sind vielfältig. Mal sind es erfundene kurze Geschichten (hoffe ich zumindest ^^) oder aber einfache 4 Zeiler. Die stärksten Gedichte sind für mich allerdings diese, die eher melancholisch bis traurig angehaucht sind. Hier geht es dann zum Beispiel um Liebe, Hass oder Depression. Die klassischen Dauerbrenner bei Gedichten, die aber hier nie langweilig werden. Sie lassen den Leser häufig nachdenklich zurück, lassen einen nicht los, auch nach mehrmaligem lesen. Das schöne ist: Jeder interpretiert etwas anderes in die geschriebenen Wort des Autors, was viel Spielraum für die eigenen Gedanken lässt. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, wie schon im ersten Buch von ,,Karuso". An makaberen Geschichten wird nicht gespart. Genau diese Mischung hat mir gut gefallen. Nach schweren traurigen Zeilen folgen häufig humoristisch angehauchte Texte. Wie so oft zeigt sich: Lyrik zu lesen kann sich häufig lohnen, wenn sie den richtigen Ton trifft. In diesem Fall hat es das für mich getan. Von mir gibt es eine Empfehlung. 👍
