Die Idee und der Anfang waren wirklich gut aber später wurde es für mich so zäh, dass ich einfach nicht weiterlesen konnte.. als ich dann noch gehört habe, dass es einen 2ten Band geben sollte der nie erschienen ist, war es dann ganz vorbei für mich.
Am Anfang hab ich mir sehr schwer getan in das Buch rein zu kommen und es war sehr sehr verwirrend zu lesen. Jedoch meinte eine Liebe Freundin dass es besser werden würde und sie hatte aboslut recht!
Leider wusste ich nicht dass dieses Buch kein Einzelband ist und so bleibe ich mit einem fiesen Cliffhanger bzw. vielen offenen Fragen zurück !
Ich finde alles in allem ist das Buch trotz Startschwierigkeiten sehr gelungen :)
Ich tue mich schwer damit, Bücher schlecht zu bewerten. Hinter jeder Geschichte steht jemand, der viel Zeit mit plotten, planen und schreiben verbracht hat und sein/ ihr HErzblut in die Geschichte hat fließen lassen.
Leider stimmt hier für mich persönlich vieles einfach nicht.
Es gibt einerseits interessante Ansätze, gerade in Bezug auf die Magie, bzw. die geschlossenen PAkte, aber es wird, meiner Meinung nach nicht richtig erklärt.
Die Verbindung zwishcne den beiden Hauptcharakteren hat sich mir nicht ergeben, sie ist sauer auf ihn, bleibt abder dennoch da, einfach weil... Baum. Also es wirkt halt irgendwie sehr forciert. Genauso wie die für mich plötzlich vom HImmel fallende Liebesgeschichte.
Ich bin generell kein Freund von diesen "Ich möche, dass du aufhörst zu reden, und küsse dich daher" Momenten, einfach weil es in meinen Augen übergriffiges Handeln ist.
Der Cliffhänger am Ende hat mich irgendwie auch nicht gepackt.
Leider ist es mir generell sehr schwer gefallen, die Motivation zu finden, dieses Buch weiter zulesen. Wenn mich ein Buch packt, kann ihc es in wenigen Tagen lesen, das hier hat mich über Wochen begleitet.
Wie gesagt, ich denke, die Idee hat Potential, die Umsetzung ist nur einfach nicht mein Fall.
Emery ist einen Pakt eingegangen, den sie mittlerweile bitter bereut. Sie hat zwar eine seltene Gabe erhalten, muss diese aber teuer bezahlen. Sie kann in gefährlichen Situationen in Feuer aufgehen, ähnlich einem Phönix, nur bringt sie jeder Verwandlung näher an den Tod. Sie nutzt diese Gabe, um als Taschendiebin auf Beutezüge zu gehen, um ihrer Familie ein vernünftiges Leben zu bieten. Dann eines Tages trifft sie auf den geheimnisvollen Nael, der ihr einen Ausweg anbietet. Anscheinend gibt es einen Weg aus dem Pakt. Aber Nael sagt ihr nicht die ganze Wahrheit über sich. Kann sie ihm trotzdem trauen?
Dieses Buch ist mir natürlich durch das unglaublich tolle Cover aufgefallen. Auch der Klappentext klang sehr vielversprechend. Die Welt in die uns die Autorin entführt, hat mir unheimlich gut gefallen und auch die Grundidee fand ich sehr ungewöhnlich und sehr interessant. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen. Es wird zwar viel erzählt, aber mir bleiben einfach für diesen Teil zu viele Fragen offen.. Es fehlen einfach zu viele Hintergrundinformationen. Auch ist die Handlung eher ruhig, ein bisschen mehr Spannung und Aktion währen nicht schlecht gewesen.
Die Handlung wird aus der Sicht von Emery erzählt. Ich konnte Emery schlecht einschätzen. Sie liebt ihre Familie über alles, aber ich habe mich gefragt, warum sie gerade als Diebin arbeitet. Mit ihrer Gabe hätte sie auch etwas anderes machen können. Das war nicht ganz nachvollziehbar für mich. Wie genau sieht der Pakt aus zwischen ihr und Salys? Am Ende gibt es einen ziemlich fiesen Cliffhanger. Bisher habe ich noch nichts zum Erscheinungsdatum für Teil 2 gehört. Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich sagen, ich lese die Reihe nicht weiter. Dafür hat sie mich zu wenig gefesselt. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.
Eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, aber einem Ende, was wirklich unfassbar gemein ist!
Emery ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, welches mit allen Mitteln versucht für sich und insbesondere für ihre kleine Schwester, ein gutes Leben zu ermöglichen. Einst ist sie dafür einen Deal eingegangen, welcher sie wie ein Phönix aus der Asche auferstehen lässt und sie aus brenzligen Situationen rettet. Was sie damals nicht wusste: Sie verliert sich mehr und mehr und am Ende wird sie nicht mehr die sein, die sie war. Während ihrer Raubzüge auf der Straße trifft sie auf Nael, der ihr offenbart, dass es ein Heilmittel gibt. Zusammen setzen sie alles daran dieses zu finden, doch Emery ahnt nicht, das Nael ebenfalls ein Geheimnis hat...
Emery ist eine Protagonistin mit Stärken, aber auch vielen Schwächen. Sie ist voller Liebe für ihre Schwester und sie versucht alles, um sie zu schützen und ihr ein besseres Leben zu ermöglichen. Jedoch benimmt sie sich auch gerne mal, wie ein naives Kind mit einem starken Hang zu Selbstmitleid und viel Dickköpfigkeit, die im Verlaufe der Story immer wieder zum Vorschein kommt. Dieser Eigenschaft ist es zu verdanken, dass sie manche Situationen meistert, aber dadurch reitet sie sich auch oft in nicht ganz so förderliche Probleme. Sie ist misstrauisch, was allerdings in der Stadt Avize generell an der Tagesordnung zu stehen scheint.
In der Stadt, welche wohl eine Art Venedig darstellt, ist es an der Tagesordnung, dass eine Maske getragen wird. Das Gesicht wird niemanden gezeigt, dem man nicht traut. Und selbst, wenn man es tut, nimm sie besser nicht ab, denn dann bist du verletzlich. Man kennt dich, erkennt dich und kann dir Gefühle und Gedanken besser ansehen. Was genau es mit dieser Tradition auf sich hat, wird jedoch im ganzen Buch nicht wirklich klar (sehr schade).
So ist Emery erpicht darauf ihre Maske aufzulassen. Gegenüber Nael legt sie diese jedoch schnellstmöglich ab und zwischen den beiden entwickelt sich schnell etwas ähnliches wie Vertrauen oder doch eine Liebesbeziehung. Hier ist erst gegen Ende des Buches klar, wohin das ganze führt, wobei das die ganze Zeit nicht thematisiert war. Vielmehr waren sie Fremde und schließlich Freunde (oder zweckmäßig Freunde). Nael ist charakterlich weiter als Emery und ist mir auch sympathischer. Natürlich hat auch er ein Geheimnis, welches erst später gelüftet wird, aber seine Handlungen haben für mich einen nachvollziehbaren Sinn gehabt. Wohl bis auf das Verschwinden, das auch nie aufgelöst wurde. Auch was Emery angeht wurden viele Details nicht aufgeklärt: Wieso taucht sie auf einem Lavendelfeld auf? Was ist mit ihrer Mutter los? Was ist mit ihren drei Freunden, welche das gleiche Schicksal ereilt hat, wie es sie einzuholen vermag?
Eben jene genannten Freunde sind mindestens so geheimnisvoll, wie auch seltsam. Mir persönlich haben sie gut gefallen und sie waren sympathisch und humorvoll, aber abgesehen vom Ende wäre es nicht schlimm gewesen, wenn sie nicht dagewesene wären. Dennoch waren die Gespräche zwischen ihnen eine gute Auflockerung zur restlichen Handlung, da sich diese auch relativ oft in leicht abgewandelter Form mal wiederholt.
Dennoch ist die Grundidee der Story wirklich gut und auch der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Das Ende ist wirklich unfassbar gemein und man möchte wirklich gerne wissen, wie es weitergeht. Leider ist bis heute kein zweiter Band in Sicht... Sehr wünschenswert, da ich sehr hoffe, dass die genannten Schwächen des Buches dort ausgemerzt werden und auch die Story am Ende noch eine gute Wendung nimmt.