Dieses Buch greift einen der bekanntesten Kriminalfälle der Geschichte auf. Viele Autor*innen nutzen den Fall von Jack the Ripper als Inspiration für ihre Geschichten, und auch dieses Buch schafft eine spannende neue Perspektive.
Der Einstieg fiel mir allerdings recht schwer. Besonders der Anfang wirkte teilweise etwas zäh, weshalb ich lange gebraucht habe, um richtig in die Geschichte hineinzufinden. Ab etwa der Hälfte hat mich das Buch dann aber doch gepackt und sogar aus meiner kleinen Leseflaute geholt.
Besonders spannend fand ich die Idee, dass die Opfer noch leben und den Fall am Ende mit lösen. Zwar gab es zwischendurch einige Unklarheiten, die mich nicht komplett mitgerissen haben, dennoch war die Geschichte insgesamt sehr faszinierend.
Vor allem das Zusammengehörigkeitsgefühl der Frauen wurde sehr schön dargestellt und zeigte, wie wichtig Vertrauen und gegenseitige Unterstützung sein können. Auch die Einflüsse und Bezüge zur realen Geschichte, fand ich passend.
Die immer wiederkehrende Frage danach, was man eigentlich wirklich möchte, begleitet die Figuren durch das gesamte Buch.
Auch das Ende war für mich passend. Obwohl die Geschichte fiktiv ist, gefällt mir der Gedanke, dass vielleicht doch irgendjemand wusste, wer Jack the Ripper wirklich war und man dieser Person bewusst nicht noch mehr Ruhm geben wollte.
Insgesamt also eine spannende und gelungene Geschichte, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch überzeugen konnte.
Am Anfang sehr langweilig dadurch bin ich echt schleppend vorwärts gekommen aber am ende wurde es echt spannend. Die Geschichte ist ganz gut aber ganz überzeugt hat sie mich leider nicht
Der Klappentext hat mich sehr in der Luft hängen lassen aber dennoch für Neugier gesorgt. Durch Bewertungen bin ich aber auch sehr ins zweifeln geraten. Doch es hat sich gelohnt!
Die Charaktere haben innerhalb dieses Buches und jeder für sich, eine Entwicklung hinter sich, die ich nicht gedacht hätte.
Eine Gruppe junger Frauen gehen mit ihrem erzwungen Schicksal durch Jack the Ripper verschieden um. Eine gewisse Dynamik entsteht, die sich stetig ändert. Vor allem wird deutlich gezeigt, wie mutig jede von ihnen ist, wenn sie doch nichts mehr zu verlieren hat.
Hier wurden Stärken und Schwächen aufgezeigt, Liebe und Brutalität lagen nah beieinander. Der Fall Jack the Ripper wurde mir hier zum ersten Mal so richtig ins Gedächtnis gerufen und mit dieser Interpretation die Qualität dieser Autorin gezeigt.
Ich empfehle diese Buch weiter! Trotz Startschwierigkeiten, doch das gehört doch zu jedem guten Buch dazu.
Ein sehr interessantes Buch, dessen Konzept mich zunächst neugierig gemacht hat – schließlich wird die Geschichte aus der Perspektive einer Toten erzählt. Beim Kauf konnte ich mir kaum vorstellen, wie das umgesetzt sein würde.
Der tatsächliche Aufbau hat mich dann positiv überrascht. Die Erzählweise ist fantasievoll und reich an eindrucksvollen Beschreibungen, sodass man sich als Leser*in lebendige Bilder vorstellen kann.
Allerdings empfand ich das Tempo an einigen Stellen als etwas zu langsam, was den Lesefluss gelegentlich gebremst hat.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten und ließ sich angenehm lesen. Allerdings war sie anders, als ich es im Vorfeld erwartet hatte. Ich bin davon ausgegangen, dass der Fokus stärker auf der „Sammlung“ selbst liegt, doch dieser Aspekt stand weniger im Mittelpunkt als gedacht.
Das hat der Story aber keinen wirklichen Abbruch getan – sie funktioniert auch so und bietet eine spannende, teils überraschende Handlung. Insgesamt ein gutes Buch, das meine Erwartungen zwar in eine andere Richtung gelenkt hat, mich aber dennoch überzeugen konnte.
Jemand, der bereits tot ist, hat schließlich nichts mehr zu verlieren
Was wäre, wenn du nach deiner Ermordung einfach wieder aufwachen würdest? Wenn dein Mörder dir Stolz gegenüber treten würde und erklärt, er wäre doch eigentlich dein Retter und dass du ihm gefälligst dankbar sein solltest. Wenn er deine Existenz mithilfe finsterer Rituale aufrecht erhält - ganz gleich ob du willst oder nicht... Genau wie die anderen Opfer vor ihr erwacht Mary Kelly nach ihrer Ermordung zu neuem "Leben" - und ist damit ganz und gar nicht einverstanden. Was läge da also näher als sich mit dem Mann zu verbünden der für den Jack-the-Ripper-Fall verantwortlich ist um diesen endlich zu überführen? Die Grundidee hinter dieser Erzählung fand ich wahnsinnig toll und die Autorin hat einmal mehr super Hintergrund-Recherche geleistet. Wir erleben alles aus der Sicht von Mary, dabei wären zumindest ein paar Kapitel aus der Perspektive von Inspektor Abberline oder gar des Rippers äußerst faszinierend gewesen. Das Ende hat mich aber definitiv überrascht und die letzten 100 Seiten brachten nochmal Spannung rein - alles in allem ein gutes Buch mit kleinen Schwächen
Ach ich weiß doch auch nicht. Die Rachefeldzüge waren einfach zu viel für mich. … der Schreibstil war jedoch richtig toll! Auch die Geschichte hat Potenzial, ich habe nur gefühlt 20 Seiten lang das selbe gelesen. Es ging eigentlich nur um Rache und Morde.
Habe mir was ganz anderes unter dem Buch vorgestellt.
Fazit: wurde abgebrochen.
"Nur die einsamen Herzen
fühlen meine Sehnsucht.
Liebe lebt für immer."
Eine sehr schöne Auslegung der bis heute umstrittenen Jack the Ripper Morde.
Am Anfang hatte ich doch Schwierigkeiten rein zukommen, doch am Ende könnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe auch ein zwei Tränchen verdrückt.
Es ist wie Maya Shepherd selbst so treffend formuliert "... eine fantasievolle Umsetzung, beseelt von historischen Fakten."
Und dann noch dazu ein so schön gestaltetes Buch.
Mary Kelly war das fünfte Opfer und wollte es auch bleiben.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Mary Jane Kelly, dem fünften und letzten Opfer des Jack the Ripper, erzählt.
Nach ihrer Ermordung wacht sie orientierungslos und ohne Erinnerung ihrer letzten Minuten auf. Um festzustellen das Jack sie zwar ermordet hat aber mit dunkler Magie, ihren Geist am „Leben“ hält.
Zusammen mit den vorherigen vier Opfern, wird Mary in einem heruntergekommen Haus, von Jack permanent daran erinnert das er Ihnen eine zweite Chance gegeben hat und sie sie nutzen sollen. Vorzugsweise um sich an Menschen zu rächen. Lediglich eine der 5 Frauen nutzt diese „Chance“
Mary hingegen versucht sich Hilfe beim ermittelnden Inspektor Abberline zu holen. Sie möchte das letzte Opfer bleiben und versucht Jack daran zu hindern die Königin zu stürzen.
Gleichzeitig versucht sie auch an ihre Herzen zu kommen, damit sie und die anderen 4 Frauen nicht mehr in Jacks Hand sind und endlich zur Ruhe kommen können. Denn auch wenn man tot ist, hat man offenbar dennoch etwas zu verlieren.
Die Geschichte lies sich gut lesen. War trotz mancher Längen, spannend.
2 kleinere Logik Fehler haben mich etwas beschädigt. Aber ich hab auch festgestellt das sie anderen nicht auffielen 😅
Mal eine etwas andere Geschichte über Jack the Ripper, die wirklich gut erzählt wurde.
Mary wird ermordet von Jack the Ripper, ihre Geschichte wird aus der ich Perspektive erzählt. Dies ist mal was anderes und ließ sich gut lesen.
Die einen oder anderen ahhs und ohhhs sind mir beim Lesen über die Lippen gekommen. Ich würde es jeder Zeit wieder lesen.
'Jack the Rippers Sammlung der Herzen' von Maya Shepherd @maya.shepherd 🌸
Verlag: @drachenmondverlag
Mary Jane Kelly ist das fünfte Opfer von Jack the Ripper. Doch sie ist nicht tot, zumindest nicht ganz. Sie und die anderen ermordeten Frauen wurden mit schwarzer Magie von Jack gebunden und sollen sich für diesen an ihren früheren Peinigern rechen. Doch sind Jacks Absichten wirklich so gutherzig, wo er doch die Frauen brutal ermordet hat? Mary versucht hinter sein Geheimnis zu kommen und läuft dabei durch das viktorianische London.
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Einzelband
Ich mag an dem Buch besonders, dass es nicht die Morde und die Story von Jack the Ripper ansich wiedergeben oder etliche Theorien verarbeitet, sondern über ein alternatives Fantasy-Ende der Frauen und ein Leben nach dem Tod erzählt. Dabei wirkt es nicht übertrieben Fantasy-lastig, für eine Geschichte die man in Grundzügen ja schon kennt. Die Morde ansich sind zwar Thema durch die fünf Frauen, werden jedoch nicht beschrieben, da das Buch damit anfängt, dass sie schon tot sind. Einzig die Gespräche hätten etwas mehr an das East-End und die Zeit vor 1900 angepasst werden können.
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3,5/5
⭐⭐⭐⭐
Story behind: Ich habe vorher absichtlich nicht den Klappentext gelesen und war dann erstmal etwas überrascht, dass es ein Fantasy Buch ist. Wahrscheinlich habe ich deshalb auch etwas gebraucht um in das Buch zu finden. Es wirkte etwas surreal, worauf ich einfach nicht vorbereitet war xD. Wahrscheinlich hätte ich eine bessere Bewertung gegeben hätte ich mich von vornherein besser auf das Buch einlassen können.
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17. Januar 2026 - bis 03. Februar 2026
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An sich eine interessante Geschichte aber ich fand das Buch leider etwas langweilig. Trotz das es nicht so viele Seiten hat, hat es sich ab der Hälfte ca. ziemlich gezogen und ich war froh als es zu Ende war. Ist wohl einfach nichts für mich gewesen
Das Buch ist wirklich unterhaltsam und spannend. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und die Wahl einer Ich-Erzählerin ist großartig.
Allerdings zieht es sich zwischendurch leider etwas aber es lohnt sich dran zu bleiben.
„Seine Finsternis ist wie Gift. Je länger wir ihm ausgesetzt sind, desto weniger erkennen wir uns selbst wieder.“
„Eine Geschichte kann auf viele verschiedene Weisen beginnen, das ändert nichts an ihrem Ausgang.“
Es war komplett anders als ich es erwartet habe.
Ich fand die Story echt gut, einige Szenen waren etwas zäh und langatmig, manches auch vorhersehbar.
Wer Fan von Storys über Jack the Ripper und Fantasy ist - Go for it. 🤗
Eine spannende und herzergreifende Geschichte über den Tod, Rache, Vergeltung aber auch Gerechtigkeit und Liebe. Fantasy meets Thriller.
Was würdest du tun, wenn du stirbst aber nicht den Tod findest, sondern weiterhin auf der Welt wandelst? Du hast die Chance Gerechtigkeit zu verüben und Rache an all jenen zu nehmen, die dir im Leben Unrecht getan haben. Wirst du die Chance ergreifen? Oder bist du gefangen in einer Illusion?
Denn genau das passiert mit Mary Jane Kelly, dem fünften und letzten Opfer des Jack the Rippers. Solange Jack im Besitz ihres Herzens ist, kann sie nicht von dieser Welt gehen. Auch in ihrem Tod, möchte sie nur an einem Rache nehmen, ihrem Mörder. Doch wer ist Jack the Ripper? Und wie kann man ihn aufhalten? Gemeinsam mit dem lebenden Inspektor Abberline versucht sie hinter die Identität des Rippers zu kommen und sie versuchen ihn aufzuhalten, bevor er noch mehr Unheil anrichten kann.
Ich bin momentan total im Thriller meets Fantasy Fieber und habe mich deshalb für dieses Buch entschieden. Das Cover ist wunderschön und es hörte sich sehr außergewöhnlich und neu an. So war es dann auch, und mich hat die Geschichte überrascht und absolut abgeholt.
Das Setting ist richtig düster und passend für die triste Jahreszeit. Die Gesellschaft in diesem Jahrhundert ist geprägt von Krankheit und Armut und das spürt man hier sehr. Die Autorin hat sehr gut recherchiert und hat einige Charaktere genommen, die auch in der Realität im Visier der Ermittler des Ripper Falls standen. Sie hat es sehr gut geschafft, das Reale mit dem Fiktiven zu vermischen. Wer sich mit dem Fall Jack the Ripper schon öfters beschäftigt hat, erkennt hier so viel Gleiches. So hat sie die Opfer genommen und in ihrer Realität verfeinert und weiter gestrickt. Aber so, dass man meinen könnte, es wäre wirklich so passiert. Es ist nicht nur düster und spannend, sondern auch herzergreifend und emotional und man verspürt große Gefühle.
Es konnte mich absolut fesseln und war von Anfang bis Ende spannend und magisch. Ich hätte gerne mehr solcher Geschichten und kann das Buch nur weiterempfehlen. Das Ende ist der Geschichte würdig und auch das Nachwort der Autorin hat mich sehr ergriffen.
Kurze Meinung:
Ein düsteres Märchen über Schmerz und Rache, das historische Grauen mit magischer Gerechtigkeit verwebt. Die Idee ist kraftvoll, doch stilistisch bleibt das Buch stellenweise unausgewogen. Für Fans von viktorianischer Fantasy mit emotionaler Tiefe – faszinierend, aber nicht makellos.
🕯️ Inhalt & Atmosphäre
Mary Jane Kelly, das fünfte Opfer des berüchtigten Serienmörders Jack the Ripper, erzählt ihre Geschichte aus dem Jenseits. Ihre Seele wurde durch dunkle Magie gebunden – nicht zur Qual, sondern zur Rache. Gemeinsam mit anderen Opfern soll sie Gerechtigkeit üben an jenen, die ihnen im Leben Unrecht taten.
Die Idee, historische Gewalt mit magischer Vergeltung zu verknüpfen, ist mutig und ungewöhnlich. Shepherd erschafft ein viktorianisches London, das zwischen düsterer Realität und übernatürlicher Gerechtigkeit oszilliert.
✨ Stärken
- Originelle Perspektive: Die Erzählung aus Sicht eines Opfers verleiht dem Buch emotionale Tiefe und moralische Komplexität.
- Atmosphärische Welt: Das viktorianische Setting ist detailreich und stimmungsvoll gestaltet.
- Magischer Racheplot: Die Idee, dass Opfer selbst zu Rächerinnen werden, ist kraftvoll und bietet Raum für Reflexion über Gerechtigkeit.
🌀 Schwächen
- Erzähltempo & Struktur: Die Handlung wirkt stellenweise sprunghaft, was die emotionale Wirkung abschwächt.
- Charakterzeichnung: Nebenfiguren bleiben oft blass, und Mary Janes innere Entwicklung hätte mehr Raum verdient.
- Stilistische Unebenheiten: Der Ton schwankt zwischen poetisch und plakativ, was die Immersion stören kann.
🎭 Fazit
Jack the Ripper’s Sammlung der Herzen ist ein düsteres Märchen über Trauma, Rache und die Sehnsucht nach Gerechtigkeit. Die Prämisse ist stark, doch die Umsetzung bleibt stellenweise hinter dem Potenzial zurück. Für Leserinnen, die historische Fantasy mit emotionaler Tiefe suchen, bietet das Buch interessante Ansätze – aber nicht durchgehend überzeugende Wirkung.
Ich hab's geliebt. Der Schreibstil war toll und man konnte sich gut in die Prptagonistin hineinversetzen.
Ich fand die Storyline einfach überzeugend und hätte mir echt ein romantisches Happy End gewünscht aber auf seine Art und Weise war es ein Happy End.
Das war einfach nicht meins. 🤷♀️ (deswegen auch keine sternebewertung!)
Und es warten zu viele Bücher auf meinem Sub um mich durch eine Geschichte zu quälen, die mich so null interessiert.
Ich hatte etwas vollkommen anderes erwartet. Aber es ging eigentlich nur um die von Jack the Ripper getötete Huren, die sich nun untot an allen Männern rächen, die ihnen je Unrecht getan haben. Und wenn es nur war, dass sie sie verachtend angeschaut haben 😶
Eine lehnt sich auf und will mit aberline Jack zu Fall bringen.
Liest sich eher wie ein Krimi. Und in den knapp 120 seiten meine ich zu wissen wie es weiter geht. Ohne Gefühl stumpf einem Monster hinterher jagen mit Hilfe von den Bobbys. Mag ich leider nicht 🫣 diese Ära ist bei mir lang vorbei 🤣
Schade Schokolade 🤷♀️
Es ist Oktober 1888 und Mary Jane Kelly wurde von Jack the Ripper ermordet. Sie ist sein 5. Opfer. Aber ihre Seele darf nicht in Frieden gehen, sondern wird von ihrem Mörder mit dunkler Magie auf der Erde gehalten 🔮
Die Geschichte wird aus Marry Kellys Sicht erzähl, was gemeinsam mit den detailreichen Schilderungen des East Ends für viel Atmosphäre sorgt ✨️
Das Thema der Geschichte finde ich sehr spannend, schaue mir auch gerne Dokus dazu an und bin ein Fan fiktionaler Erklärungen. Insgesamt war die Story auch wirklich gut geschrieben! Aber irgendwie kam sie mir leider etwas langatmig vor 📚
Auf jeden Fall eine interessante Interpretation dieses Settings und Rund um das Mysterium "Jack The Ripper". Die Atmosphäre war durchgehend düster und trostlos. Die Figuren hatten Charakter und formten den Handlungsverlauf. Mir fehlte allerdings insgesamt ein Spannungsbogen. Das Ende war dann zwar spannend, war für mich aber dann doch zu wenig. Die Message am Ende war jedoch wieder sehr berührend. Man sollte bei all dem Mysterium Rund um Jack niemals seine Opfer vergessen, denn diese haben ihn erst berühmte gemacht...
„Jack the Ripper – Sammlung der Herzen“ von Maya Shepherd hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Autorin entführt in ein düsteres, bedrückendes London, das von Armut, Angst und Geheimnissen geprägt ist. Besonders faszinierend fand ich, wie die Geschichte aus der Perspektive von Mary Jane Kelly erzählt wird – dem letzten Opfer des Rippers. Ihre Stimme macht den Roman unglaublich intensiv, denn man spürt ständig ihre Zerrissenheit: einerseits Opfer grausamer Umstände, andererseits durch dunkle Magie gezwungen, ihrem Mörder zu dienen. Dieser innere Konflikt verleiht dem Buch eine emotionale Tiefe, die mich sehr berührt hat. Die Atmosphäre ist dicht und bedrückend, gleichzeitig voller Spannung – man meint förmlich, den Nebel in den engen Gassen des East End zu spüren. Auch Jack selbst ist als Figur mehr als nur ein historischer Mythos, er wirkt wie eine übernatürliche Macht, die Schrecken, Kontrolle und Abhängigkeit verkörpert. Besonders stark fand ich die Mischung aus historischem Setting und Fantasy-Elementen, die sich erstaunlich stimmig ergänzen. Zwar gibt es zwischendurch Passagen, die sich etwas wiederholen, und nicht jede romantische Andeutung wirkte für mich ganz überzeugend, aber das schmälert den Gesamteindruck kaum. Für mich war es eine packende, düstere und zugleich berührende Lektüre, die noch lange nachhallt. „Sammlung der Herzen“ ist kein leichter Roman, sondern einer, der Fragen nach Schuld, Freiheit und Gerechtigkeit aufwirft – und genau das macht ihn so besonders.
Nicht ganz, was ich erwartet habe, aber dennoch nicht schlecht. Ich bin davon ausgegangen, dass dieses Buch so ähnlich wäre, wie die von der Autorin Christina Henry - Pustekuchen! Aber spricht es nicht für das Buch, trotz falschen Erwartungen dennoch 4 Sterne zu bekommen? Definitiv! Die Story war toll, selbst der Schluss empfand ich für das beste. Es war für mich etwas zu viele Gedanken/Gefühle (Mädel? Einfach machen!), aber das ist tatsächlich das einzige Manko.
Tipp: Seid nicht so dumm wie ich und ließt das Buch im Herbst oder Winter... der Sommer ist die falsche Jahreszeit. In einer Decke mit einem Beerentee einkuscheln und eine Duftkerze anzünden (pssst über Netflix kann man auch Kaminfeuer dabei anmachen, super feeling!).
Jaaa, also für dieses Buch hab ich ungefähr ewig gebraucht. Ich finde die Thematik über Jack the Rippers super interessant und gerade die Sichtweise aus der Sicht eines Opfers ist vielversprechend. Auch das Buch selbst ist so wunderschön.
Leider hat es mich aber so gar nicht abgeholt. Ich bin erst ewig überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen, beim Lesen selbst habe ich oft schon die Lust verloren und dann später auch oft keine Motivation gehabt weiterzulesen. Ich kann nicht mal genau sagen was es war, aber leider hat es mich nicht gefesselt, auch wenn ich es so gern mögen wollte, weil die Geschichte selbst echt kreativ ist. Ich mochte hier auch die leichte Fantasy-Elemente sehr. Die Charaktere waren toll dargestellt, die unterschiedlichen Charaktereigenschaften der Opfer gut gewählt und auch Jack war hier wunderbar böse und geheimnisvoll umgesetzt.
Daher ist es sehr schade, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Lediglich am Ende wurde es dann doch wenigstens etwas spannend und hat ein wenig Sog aufgebaut. Für mich daher nur (etwas mehr wegen des Endes) 2,5 ⭐
Ein bekanntes Ereignis bekommt ein neues Gewand
Kann ein Stigma den Tod bestimmen und wer bin ich, wenn nichts mehr bleibt?
Dieser interessanten Frage widmet sich die Autorin in der Vorlage des Klassikers von Jack the Ripper.
Eine Mordserie erschüttert das London 1888.
Fünf Frauen sind dem mörderischen Mann mit dem Zylinder bereits zum Opfer gefallen.
Die letzte Frau war Mary-Kelly.
Allesamt eint sie das Schicksaal zu Lebzeiten ihren Körper verkaufen zu müssen und ein Leben am Rande der Gesellschaft zu führen.
Dank dunkler Magie wandeln die Frauen als Untote durch die Straßen, gebunden an ihren „Schöpfer“ Jack.
Ein Leben ohne Sinne nur sehen und hören bleibt ihnen.
Kein Schmerz und kein Leid können ihnen etwas anhaben.
Doch Jack hat einen Plan, der London erschüttern soll.
Wer nicht gehorcht dem wird der Körper genommen und muss als Geist – ungehört und ungesehen sein Dasein fristen.
Jedes Opfer kämpft für sich mit der Situation, mit dem Hass, dem Zorn und der Verzweiflung.
Inspektor Frederick Abberline gab sich und den Fall schon auf, doch dann schöpft er neuen Mut.
Kann er den Fluch brechen und die Gerechtigkeit obsiegen lassen?
Zu beginn, des Buches ist der Leser mittendrin. Die Spannung steigt und das düstere London im November 1888 bereitet sich vor einem aus.
Leider konnte die Spannung für mich nicht aufrechterhalten werden.
5 Frauen = 5 Geschichten, Hintergründe und Intensionen. Für mich war es an der einen oder andern Stelle zu „viel“.
Die sanfte Annährung des Inspektors zu Mary war rührend aber mein Herz hat sie leider nicht erreicht.
Der Showdown zu Ende war spannend zu Lesen und hier und da gab es eine unvorhergesehene Wendung für mich.
Wer eine magische, düstere Geschichte passend zum Herbst sucht, der kann mit Jack the Ripper – Sammlung der Herzen fündig werden. ❤️🍂
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Die Handlung war spannend, düster und mitreißend.
Es gab zum Schluss auch noch eine überraschende Wendung.
Das Buch hat mich auch zum Nachdenken gebracht.
Leider konnte das Buch mich nicht überzeugen. Ich hatte mir etwas anderes vorgestellt. Es hat sich flüssig gelesen jedoch konnte man es auch sehr gut überfliegen und hat dennoch alles verstanden. Mir fehlte die Spannung und auch die Auflösung seiner Identität war kein großer Überraschungseffekt. Vielleicht gefällt es anderen besser, jedoch hat es mich nicht überzeugt.
Als ich den Titel dieses Buches gehört hatte, wusste ich nicht was ich davon halte sollte. Handelte es sich eher um ein Thriller, Horror oder noch schlimmer?
Zu meiner Überraschung, war es eine Geschichte die Fakten und eine Prise Fantasy enthielt
Und ich bin ehrlich am Anfang des Buches war ich gespannt und konnte es kaum erwarten weiter zu lesen, zur Mitte hin oder naja eher zu 75% war ich etwas verwirrt, die Beziehung von Abberline und Mary hatte mich nicht so gepackt wie ich es mir gewünscht hätte, die dramatische Szene die zum ersten Aufeinander treffen zwischen Jack the Ripper und Abberline kam, hatte nicht das Gefühl der Hoffnung und gleichzeitigen Hoffnungslosigkeit in mir ausgelöst wie ich es mir in diesem Moment gewünscht hatte
Aber das Ende hatte mich um so emotionaler gepackt, dass Ende der 5 Opfer von Jack the Ripper
Das Andenken das sie hinterlassen hatten und das Nachwort hatten in mir so viel Emotionen hervorgerufen das ich die Worte mit tränen in den Augen gelesen hatten
Das Ende dieses Buches hat mir gezeigt, dass Frauen auch heute noch so gesehen werden, wie sie Damals gesehen wurden, Sexualisiert, nur zu gebrauchen, wenn sie einem das Leben erleichtern oder tun was man ihnen sagt
Dieses Ende war Ausschlag gebende Punkt für diese Bewertung und ich bin froh, dieses Buch im Buddy read gelesen haben zu können
Das Buch lag lange auf meinem SuB, weil ich ehrlich gesagt ein wenig Bedenken hatte. Bereits im letzten Jahr habe ich ein anderes Buch über den Fall gelesen und war skeptisch, ob Sammlung der Herzen dem brutalsten, aber gleichzeitig geheimnisvollsten Fall der Kriminalgeschichte gerecht werden kann.
Doch ich wurde auf mehr als nur eine Weise von Maya Shepherd und ihrem Werk überrascht. Als ich Jack the Rippers Sammlung der Herzen begann, befand ich mich selbst in einer sehr aufwühlenden Phase meines Lebens – was vermutlich auch dazu beigetragen hat, dass mich das Buch so stark getroffen hat. Doch ich bin überzeugt davon, dass es auch unabhängig davon tiefe Spuren hinterlässt.
Denn die „Opfer“ von Jack the Ripper waren viel mehr als das, und der Roman verleiht ihnen die Stimme, die Frauen in der Geschichte so oft verwehrt wird.
Maya Shepherds Schilderung des East Ends im Jahr 1888, welches von den Folgen der Industrialisierung geprägt war, hat sich für mich greifbar und beklemmend angefühlt – auch wenn sie vermutlich nur einen Bruchteil dessen widerspiegelt, was die Menschen dort tatsächlich erleiden mussten.
Inmitten von Kriminalität, Armut, Gewalt und dem täglichen Kampf ums Überleben stehen – anders als in der medialen und historischen Realität – die fünf ermordeten Frauen im Mittelpunkt. Frauen, die nicht nur als „kanonische fünf“ bezeichnet werden, sondern bis heute fälschlicherweise auf ihre vermeintliche Tätigkeit als Prostituierte reduziert werden. Das steht so sogar im Wikipedia-Artikel – und ist historisch nicht eindeutig bewiesen.
Und genau hier setzt Sammlung der Herzen an – bei Mary, ihrer Ermordung und den anderen Frauen. So nimmt das Buch der allgemein vorherrschenden Sensationsgier den Wind aus den Segeln und verlagert den Fokus auf das, worauf es ankommt: Dass sich hinter den sogenannten Opfern Menschen mit sehr unterschiedlichen, tragischen Geschichten verbergen.
Das wird in der historischen Geschichtsschreibung oft vergessen, doch mich hat es tief getroffen. Ich habe mit den Frauen gelitten, gehofft – und es hat mich einfach nur wütend gemacht.
Manchmal habe ich mir gewünscht, ich könnte in die Vergangenheit reisen, sie in den Arm nehmen und ihnen das geben, was sie zu Lebzeiten und darüber hinaus nicht bekommen haben: Empathie und Verständnis.
Neben der kunstvollen Verflechtung von Fakten und Fiktion gelingt es Maya Shepherd, die Frauen als Menschen darzustellen – mit all ihren unterschiedlichen Facetten, moralischem Kompass und einem Gespür für Gut und Böse – oder dem Fehlen davon. Nicht nur einmal habe ich mich gefragt, was ich zu tun bereit wäre, wenn ich nicht den Luxus hätte, moralisch richtige Entscheidungen überhaupt treffen zu können.
Ich glaube, es ist immer einfacher, über andere zu urteilen, wenn man sich in einer privilegierten Position befindet. Genau das thematisiert dieses Buch, genau das macht es unbequem und aufwühlend.
Deshalb hatte ich nicht nur Empathie für die Frauen, sondern habe auch ihre Handlungen und Loyalitäten kritisch hinterfragt.
Mary war für mich mehr als nur eine Erzählerin. Sie war die Einzige, die von Anfang an Jacks „gute Absichten“ nicht einfach hingenommen hat. Während die anderen Frauen sich zunächst scheinbar mit ihrer Rolle als Teil seiner makabren Sammlung abgefunden haben, hat Mary versucht zu intervenieren, hat hinterfragt, beobachtet, eingeordnet – und war damit oft allein. Vielleicht hat sich die Handlung in der Mitte des Buches deshalb stellenweise monoton angefühlt, fast trist. Aber genau das war es auch: ein Abbild von Ohnmacht und innerem Stillstand. Gerade deswegen war ich froh, Mary als Protagonistin zu haben. Sie war nicht perfekt, ihre Handlungen habe ich nicht immer gutheißen können – aber sie hat sich gewehrt. Für mich war sie wie eine Führerin durch die Geschichte. Nicht moralisch überlegen, sondern menschlich. Mit all ihren Zweifeln, ihrem Gerechtigkeitssinn und ihrer Wut. Wenn ich ihr etwas sagen könnte, dann wäre es einfach nur: Amen, Schwester.
So gern ich es auch vermeiden würde – natürlich muss ich auch über Jack schreiben. Denn so sehr sich Sammlung der Herzen den Frauen widmet, bleibt er der dunkle Fixpunkt, um den sich alles dreht. Nicht, weil er es verdient hätte, sondern weil er das System verkörpert, das über Leben entscheidet und dabei jedes einzelne entmenschlicht. Jack ist kein Genie, kein Phantom, keine tragische Figur. Er ist ein Mann mit Macht, mit Kontrolle – und mit einem unersättlichen Bedürfnis, diese über andere auszuüben.
Shepherd zeichnet ihn nicht als Monster, sondern als das, was er ist: ein Mensch mit einem tiefen Wunsch nach Allmacht. Genau das macht ihn so unerträglich. Seine Gedankenwelt ist abstoßend und erschreckend rational. Er glaubt, über den Wert anderer Menschen urteilen zu dürfen – ein Gedanke, der leider bis heute in vielen Strukturen weiterlebt. Was mich besonders getroffen hat: wie schnell sich andere seinem zu Beginn Spiel fügten. Nicht aus Schwäche, sondern aus Erschöpfung. Aus der Erfahrung heraus, dass Widerspruch selten belohnt, aber oft bestraft wird. Ein Schicksal, welches nicht nur Mary Ann Nichols (Polly), Annie Chapman, Elizabeth Stride (Liz), Catherine Eddowes, Mary Jane Kelly teilen, sondern sehr viele andere Frauen in viktorianischem Zeitalter und zum Teil auch noch heute. Das macht mich traurig und wütend zugleich.
Jack steht nicht allein – er ist nur das sichtbarste Symptom eines kranken Systems, welches ihn zu einem Mysterium verklärt. Genau deshalb ist es so wichtig, dass dieses Buch den Blick von ihm weglenkt. Auf das, was zählt: die Frauen, die und das System zu bloßen Objekten degradiert hat - und die sich Stück für Stücke ihre Würde und Menschlichkeit zurückerobern.
Fazit:
Sammlung der Herzen ist kein gewöhnliches Buch über Jack the Ripper. Es ist ein mutiges, ehrliches und tief berührendes Werk, das den vergessenen Frauen ihre Würde zurückgibt und ihnen eine Stimme verleiht. Maya Shepherd führt uns durch ein düsteres Kapitel der Geschichte, das geprägt ist von Gewalt, Angst und Ungerechtigkeit – aber auch von Menschlichkeit, Widerstand und Hoffnung.
Das Buch hat mich nicht mit neuen Fakten überrascht, sondern emotional tief bewegt und zum Nachdenken gebracht. Es stellt unbequeme Fragen, konfrontiert mit den Schatten der Vergangenheit und fordert uns heraus, unsere eigenen Vorurteile und Wertungen zu hinterfragen. Jack the Ripper bleibt der Albtraum einer Epoche, doch Sammlung der Herzen erinnert uns daran, dass es bei all dem Grauen vor allem um die Menschen dahinter geht – ihre Geschichten, ihre Kämpfe und ihr ungebrochener Wille, trotz allem zu leben.
Dieses Buch ist ein wichtiger Beitrag, der nicht nur Fans von True Crime anspricht, sondern jeden, der sich für Geschichte, Gerechtigkeit und Menschlichkeit interessiert. Und es ist eine Mahnung: Vergesst nicht die Stimmen derer, die in den Schatten standen.
Mir hat die Geschichte wirklich absolut gut gefallen, es war sehr flüssig zum lesen und war auch echt spannend .
Manchmal war es etwas zäh , aber wie sich alles entwickelt hat war wirklich total toll, zum Ende hätte ich mir lieber gerne ein positives Ende gewünscht ❤️
Aber dennoch der Gedanke hinter allem ist unglaublich toll.
spannungsarm und ziellos, hohe Anzahl an Rechtschreibfehlern, gute Grundidee
Nachdem mir leider schon frühere Bücher der Autorin Maya Sheperd nicht besonders zugesagt hatten, wollte ich nun mit "Jack the Rippers Sammlung der Herzen" einen neuen Versuch wagen. Bei mir hat jeder eine zweite oder auch dritte Chance verdient und das Grundkonzept klang schließlich auch ziemlich vielversprechend. Leider konnte mich aber auch dieses Werk nicht überzeugen und ich denke, dass das jetzt wohl auch mein letzter Versuch war.
Aber kommen wir zuerst einmal zum Inhalt: Mein Name ist Mary Jane Kelly, den meisten dürfte ich jedoch besser bekannt sein als das fünfte Opfer des berüchtigten Serienmörders Jack the Ripper. Nach meinem Tod fand meine Seele keinen Frieden, sondern wurde von meinem Mörder mit dunkler Magie festgehalten. Er will mir und all seinen anderen Opfern die Möglichkeit geben, für Gerechtigkeit zu sorgen und Rache an all jenen zu nehmen, die uns im Leben unrecht taten. Doch schon bald muss ich erkennen, dass meine vermeintliche Freiheit nichts als eine Illusion ist, solang Jack the Ripper im Besitz meines Herzens ist. Für ihn bin ich nicht mehr als eine Schachfigur, die er nach Belieben lenken kann, um seinem Ziel näher zu kommen, die Königin zu stürzen. Zusammen mit Inspektor Abberline versuche ich hinter die Identität des Rippers zu kommen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Jemand, der bereits tot ist, hat schließlich nichts mehr zu verlieren, oder?
Die Geschichte baut sich sehr langsam auf, was grundsätzlich ja nicht negativ sein muss. Ich mag es sogar total, wenn eine Handlung Zeit bekommt, sich richtig zu entfalten. In diesem Fall fehlte mir aber über weite Strecken die grundlegende Spannung. Das gesamte Geschehen wirkte ein wenig ziellos, sodass ich einfach nicht wirklich in die Story hinein gefunden habe.
Auch mit der Hauptfigur konnte ich leider überhaupt nicht warm werden. Mary war mir viel zu sprunghaft und verhielt sich wie das Fähnchen im Winde... Da waren die Nebenfiguren meiner Meinung nach tatsächlich besser ausgearbeitet und wirkten in ihrem Verhalten sehr viel echter.
Was ich aber absolut unnötig fand, war die ,eingebaute Liebesgeschichte zwischen zwei Charakteren, bei der für mich nicht einmal ein winziger Funke übergesprungen ist. Diese sogenannte "Romanze" verlieh der Handlung keinerlei Mehrwert, im Gegenteil...
Ein weiterer Punkt, der mir das Leseerlebnis letztlich erheblich erschwert hat, war die auffällig hohe Anzahl an Rechtschreibfehlern. Diese zogen sich ärgerlicherweise durch das gesamte Buch und lenkten mich oft vom eigentlichen Inhalt ab. Eine sorgfältigere Überarbeitung hätte dem Roman folglich mehr als gutgetan!,
Was ich dennoch positiv hervorheben möchte, ist die Grundidee: Die Verbindung zu realen Begebenheiten rund um Jack the Ripper ist gut gewählt und die historischen Elemente, die mit in die Geschichte eingearbeitet wurden, fand ich zudem äußerst interessant.
Somit eine Geschichte mit einer Ausgangsidee, die wirklich großes Potenzial hat, für mich persönlich aber an der Umsetzung gescheitert ist. Weder Handlung noch Figuren konnten mich überzeugen und auch sprachlich blieb das Buch hinter meinen Erwartungen zurück. Irgendwie klang alles ein bisschen bemüht oder unfreiwillig komisch. Schade, ich hätte die Geschichte wirklich gerne gemocht.
Eine tolle Geschichte :) es hat mir besonders gut gefallen, dass man so lange nicht wusste, in welche Richtung sich die Story entwickelt. Bis zum Schluss habe ich mit den Ladys mitgefiebert :)
Sehr schöne Story, die mir gut gefällt - leider mit ein paar Schwachpunkten
Worum geht's?
Mein Name ist Mary Jane Kelly, den meisten dürfte ich jedoch besser bekannt sein als das fünfte Opfer des berüchtigten Serienmörders Jack the Ripper. Nach meinem Tod fand meine Seele keinen Frieden, sondern wurde von meinem Mörder mit dunkler Magie festgehalten. Er will mir und all seinen anderen Opfern die Möglichkeit geben, für Gerechtigkeit zu sorgen und Rache an all jenen zu nehmen, die uns im Leben unrecht taten.
Doch schon bald muss ich erkennen, dass meine vermeintliche Freiheit nichts als eine Illusion ist, solang Jack the Ripper im Besitz meines Herzens ist. Für ihn bin ich nicht mehr als eine Schachfigur, die er nach Belieben lenken kann, um seinem Ziel näher zu kommen, die Königin zu stürzen. Zusammen mit Inspektor Abberline versuche ich hinter die Identität des Rippers zu kommen, um weiteres Blutvergießen zu verhindern. Jemand, der bereits tot ist, hat schließlich nichts mehr zu verlieren, oder?
Meine Meinung
Die Beschreibung klang super und der Fall von Jack the Ripper interessiert mich schon lange. Daher bin ich zusammen mit Mary ins East End geganen und habe ihre Geschichte miterlebt.
Es ist wirklich eine schöne Geschichte und lässt sich gut lesen. Der Fokus liegt hier auf den 5 ermordeten Frauen und nicht auf Jack, was ich sehr gut finde, denn diese kommen meist zu kurz.
Die Charaktere fand ich auch super. Es hat Spaß gemacht sie alle kennen zu lernen!
Leider gab es einige Rechtschreibfehler, was den Lesefluss doch etwas gestört hat. Das fand ich sehr schade.... :/
Auch das Mary plötzlich eine Kutsche fahren kann ohne vorher einmal eine gefahren zu haben - ähm... what?! :')
Aber trotzdem eine gute Geschichte. Für die Schwachpunkte gibt's einen halben Stern Abzug.
4,5/5⭐️
Ein sehr schönes Buch über Freundschaft, Liebe und Verrat!
Ich hab es sehr genossen und es hat auch echt Spaß gemacht das Buch zu lesen.
Plus Happy End natürlich😉
„Jack the Ripper’s Sammlung der Herzen“ von Maya Shepherd bietet eine faszinierende Mischung aus historischem Thriller und Fantasy. Die Autorin entführt uns in das düstere viktorianische London und spinnt die Geschichte von Mary Jane Kelly, dem letzten Opfer von Jack the Ripper, neu. Marys Seele wird von Jack mit schwarzer Magie gefangen gehalten, und sie ist gezwungen, mit ihm zusammen Rache zu üben. Doch bald merkt sie, dass ihre Freiheit nur eine Illusion ist, solange Jack die Kontrolle über ihr Herz hat.
Die Atmosphäre des Buches ist beeindruckend, das düstere London wird lebendig, und die Mischung aus der realen Geschichte und fantastischen Elementen macht das Buch spannend und anders. Besonders der emotionale Abschluss hat viele Leser berührt und wird von vielen als ein Highlight des Romans angesehen.
Allerdings gibt es auch einige Schwächen. Die Mitte der Geschichte zieht sich teils und wirkt etwas langatmig. Auch einige Charakterdarstellungen kommen nicht ganz überzeugend rüber, und der Schreibstil ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Manche Leser empfanden die Handlung stellenweise als etwas klischeehaft und die Entwicklung einiger Charaktere als nicht ganz stimmig.
Insgesamt ist „Jack the Ripper’s Sammlung der Herzen“ aber ein spannendes und atmosphärisch dichtes Buch, das Fans von Dark Fantasy und historischen Thrillern begeistern dürfte. Auch wenn es kleinere Schwächen hat, bleibt die Geschichte durch die interessante Idee und die emotionale Tiefe der Charaktere fesselnd. Ein gelungenes Werk für Leser, die etwas Neues und Dunkles suchen!
Ein weiteres Buch, das eine alternative Version rund um Jack the Ripper erzählt – und eines, das mich tief bewegt hat.
Obwohl es als Thriller daherkommt, ist es in weiten Teilen tragisch und berührend. Ich habe es nicht nur gelesen, sondern gefühlt. Immer wieder musste ich innehalten, an die betroffenen Frauen denken – und mir wünschen, man hätte Jack the Ripper damals gefasst.
Der Stil ist durchdacht, die Spannung bleibt bis zum Schluss, und doch ist es vor allem die emotionale Kraft dieser Geschichte, die nachwirkt.
Das Ende ist versöhnlich – soweit man das bei einer so düsteren Vorgeschichte überhaupt sagen kann.
Ein Buch, das bleibt. Auch noch lange nach dem Zuschlagen der letzten Seite
Dieses Buch hat mich in einen gewissen Zwiespalt gebracht.
Die Prämisse der Handlung klang vielversprechend, besonders da Geschichten rund um das viktorianische London und Murder Mysteries meine absolute Lieblingsniche in der Literatur sind.
Jedoch war dieses Buch leider ein wenig enttäuschend.
Der Schreibstil war nervenzerreibend repetitiv bis zu dem Punkt an dem ich tatsächlich während des Lesens laut aufgeschrien habe: "Was sollen diese ständigen Erinnerungen an Meinungen und Sachverhalte, die erst vor drei Absätzen erwähnt wurden?!". Es hat sich einfach angefühlt, als hätte die Autorin mittendrin aufgehört das Kapitel zu schreiben und wäre Tage später damit fortgefahren, ohne sich daran zu erinnern, dass bestimmte Situationen von ihr bereits genauer etabliert wurden. Man hätte ein Trinkspiel aus den Wiederholungen in diesem Buch machen können.
Zudem schien dieses Buch andauernd eine gewisse Scheinmoral aufbauen zu wollen. Die Protagonistin sprach permanent von ihrem moralischen Kompass und darüber, wie sie das blutrünstige Verhalten anderer verurteilte, doch sobald sie selbst Raub, Mord und Todschlag instigiert hatte, sollten ihr sofort alle zur Hilfe eilen und kein großes Fass aufmachen. Mary hätte eine unglaubliche starke Protagonistin abgegeben, hätte sie nicht in jedem Kapitel kommentar- und reflexionslos ihre eigenen Prinzipien über den Haufen geworfen.
Und lasst mich garnicht erst von Abberline anfangen!
Was ich dem Buch jedoch Zugute halten muss ist, dass es ein wirklich gutes Ende hatte, welches mir sogar ein paar Tränen entlocken konnte. Es war ein schönes Gedenken an die Opfer der Rippermorde und ich finde es sehr löblich, dass die Autorin so viele kleine Details aus ihrer Recherche in das Buch hat einfließen lassen, die dem ganzen einfache eine bessere Verbindung zu den realen Ereignissen gegeben haben.
Alles in allem hatte es eine schwankende Spannungskurve, hat jedoch ausgereicht um halbwegs unterhaltsam zu sein.
Zu allererst: Dieses Buch ist wunderschön. Zugegebener Weise habe ich dieses Buch anhand der Optik gekauft, nicht weil mich der Klappentext so fasziniert hat 😅
Fand ich das Buch trotzdem gut? …Definitiv
Es ist gut zu lesen und schön geschrieben. Ich fand es toll in die Geschichte von Jack the Ripper einzusteigen und mich mitreißen zu lassen. Auch wenn vieles der Fantasie der Autorin entsprungen ist.
Die Protagonistinnen sind als solch starke Persönlichkeiten beschrieben. Echt toll.
Fazit: Es war mal was anderes, aber ich fand es toll 🫶🏼
Die meisten kennen mich als fünftes Opfer von Jack the Ripper... mein Name ist Mary Jane Kelly
Mary Kelly ist, wie viele alleinstehende Frauen im East End, gezwungen, ihren Lebensunterhalt durch Prostitution zu verdienen.
1888 treibt der berüchtigte Serienmörder Jack the Ripper im Londoner East End sein Unwesen, und Mary Kelly ist sein letztes Opfer.
Mary möchte keine Selbstjustiz für ihre schlechte Behandlung zu Lebzeiten verüben, so wie Jack nach ihrer Auferstehung für sie vorgesehen hat. Deswegen wendet sie sich an Inspektor Abberline, mit dem sie gemeinsam Jack the Ripper überführen möchte.
Doch lässt der Inspektor sie trotz ihres Todes etwas fühlen, als wäre sie noch lebendig. Schnell stellt sie sich die Frage, ob da mehr ist als eine Partnerschaft in der Ermittlung?
Jack the Ripper gepaart mit Magie.
Wundervolle magisch-spannende Geschichte um Jack the Ripper in tollem Schreibstil.
Coole Idee, toll Umgesetzte.
Zwei/drei Stellen waren mir ein wenig zu lang, tut der Geschichte aber keine Abbruch.
Wundervoller Schreibstil.
Man fiebert richtig mit den Frauen und vor allem mit Mary mit, deren Geschichte mit einem lachende und weinenden Auge endete.
Die Handlungen werden aus der Sicht von Mary Kelly erzählt, dem letzten Opfer des Rippers. Es beginnt damit, dass sie und die anderen Opfer nach deren Tod als körperliche Präsenzen zurückkommen und von nun an die Chance haben, für Gerechtigkeit zu sorgen. Jedoch hat jeder eine andere Auffassungsgabe, was die Definition anbelangt und schon bald kommt es zu Konflikten.
Wird man den Ripper aufhalten können?
Die Handlung kommt zu Beginn nur recht langsam voran und ich hatte mich schon gefragt, ob es wirklich das richtige Buch für mich ist. Dennoch habe ich weitergelesen und wurde hierbei nicht enttäuscht. Denn je mehr man sich auf das Buch einlässt, desto mehr erfährt man über die Charaktere, deren Vergangenheit und Beweggründe.
Innerhalb des Buches gab es jedoch einige Widersprüche, was die Figuren anbelangt. So heißt es auf der einen Seite, dass sie keine Gefühle haben und damit auch keine körperlichen Empfindungen mehr besitzen. Dennoch verspüren sie mitunter ein Kribbeln, Reue oder Sorge.
Auch konnte ich manchmal nicht so recht verstehen, warum manche Opfer Jack so sehr verfallen waren, da mir hier die Nachvollziehbarkeit fehlte. Das gleiche galt für die Liebesgeschichte, selbst wenn ich eine der beiden Seiten recht gut verstand.
Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, waren der Zusammenhalt unter den Frauen selbst. Denn diese standen sich stets nahe und haben sich am Ende zusammengetan, um ihren Peiniger in die Schranken zu weisen, sodass sie nochmal die Chance bekamen sich für die Grausamkeiten zu rächen.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen, es war mal etwas anderes die Geschichte aus der Sicht der Opfer zu lesen. Man darf keine Hochspannung erwarten, aber da ich den Klappentext vorher nicht nochmal gelesen hatte, hat es durchaus eine gute Neugier in mir wecken können. Und ich wollte unbedingt wissen, wer Jack in dieser Geschichte denn nun ist! Alles in allem eine düstere und traurige Geschichte, die mich am Ende sogar zu Tränen gerührt hat. Trotz der Fantasyelemente, war es ja doch eine sehr reale Geschichte und das Setting im viktorianischen London trifft eh immer genau meinen Geschmack! 🖤🥀
War mal was anderes. Tolle Fantasygeschichte rund um Jack the Ripper. Kann ich wirklich empfehlen, die mal etwas anders über Jack the Ripper lesen wollen.
Das war eine richtig tolle neue Interpretation rund um die Jack the Ripper Morde. Mit tollen Fantasyelementen, war es mal echt was anderes. Es war richtig spannend den ermordeten Frauen dabei zuzusehen wie sie versuchen Jack the Ripper zu überführen. Aber man hat auch viel Einblick in ihr Leben bekommen und wie es damals zu dieser Zeit so lief. Hat mir wirklich gut gefallen. Zeitweise war es allerdings auch etwas langatmig. Zusätzlich zu den Frauen gab es auch einen Inspektor der mir wirklich sehr ans Herz gewachsen ist. Und der Epilog war wirklich total schön, da musste ich mir die ein oder andere Träne verdrücken. Insgesamt war die Geschichte wirklich spannend und mit den Hintergründen was Jack the Ripper hier in dem Buch vor hatte, hab ich tatsächlich nicht gerechnet. Ein wirklich toller Einzelband über eine Geschichte die jeder kennt.
Der Schreibstil war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit bin ich dann gut rein gekommen und bin nur so durch das Buch geflogen.
Es geht um Mary Jane Kelly. Besser bekannt als das fünfte Opfer von Jack the Ripper.
Nach ihrer Ermordung erwacht sie und im Raum sind Frauen die sie aus der Zeitung kennt.
Es sind alle anderen Opfer von Jack the Ripper.
Er hat seine Opfer mit dunkler Magie zurückgeholt und diese sollen seine Marionetten sein.
Ich finde das Rätsel um Jack the Ripper sehr interessant und habe schon viel darüber gesehen oder gelesen.
Die Umsetzung ist interessant aber es fehlt mir irgendwie das wow. Vieles ist vorhersehbar. Es gab wenige Plots die ich spannend fand.
Für Zwischendurch ist es aber eine gute Unterhaltung.
Gute Story - düster - starke Frauen - viktorianisch
Das Cover finde ich extrem gelungen und passt auch zu der Geschichte.
Am Anfang fand ich das Buch ziemlich langweilig aber dann wurde es interessant und das ende war auch gelungen.
Mal was anderes
Der Schreibstil hat mir auch sehr gefallen und war einfach zum lesen , trotz paar Übersetzungsfehler.
Was würdest du tun, wenn einer der bekanntesten Serienkiller dich ermordet und du plötzlich in einem Raum erwachst, in dem sich noch andere Frauen befinden, die ebenfalls vom berüchtigten Jack The Ripper ermordet wurden?
Diese Idee ist einfach grandios. Endlich mal wieder ein ganz frischer Wind in Sachen Literatur. Uns bekannte und spannende historische Elemente plus super durchdachte neue Aspekte in Kombination, ergeben ein rundes Bild, welches ich mehr als nur geliebt habe. Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und mehr als nur glücklich darüber. Allein die Optik ist unglaublich elegant, schön und passend. Die Umsetzung ist würdevoll, charmant und abenteuerlich zugleich. Wir erleben an dieser Stelle eine riesen Entwicklung in Sachen Protagonistin. Ein Leben nach dem Tod, gebunden an unsichtbare Fesseln der Dunkelheit und Unterdrückung. Die Angst vor dem Ungewissen nach der eigenen Existenz wird zum kleinsten Problem und trotzdem erscheint alles wie ein unwirklicher Traum. Ich bin begeistert von der Umsetzung dieser historischen Dark Fantasy Erzählung. Wer an dieser Thematik interessiert ist der sollte sich dieses Buch unbedingt zulegen. Ich habe es von Anfang bis Ende geliebt.