31. Dez.
Rating:3

Nachdem mir die Handlung leicht bekannt vorkamen, habe ich in meinem Kindle gewühlt und festgestellt, dass ich die Trilogie in der Impress Ausgabe damals schon gelesen habe. Aber manchmal findet man ja Geschichten von früher heute noch genauso toll. Nach dem jetzigen erneuten Lesen muss ich sagen, dass dies hier leider nicht so ist und ich anscheinend herausgewachsen bin. Ich kam nicht wirklich rein, auch nicht über die vielen Seiten. Wobei sich Teil 2 wesentlich besser lesen ließ, als der Auftakt. Da es da eben dann mehr über die Phoenicrus und das Drumherum zu erfahren gab. Teil 3 rundet das Ganze ab.

Phoenicrus
Phoenicrusby Mirjam H. HüberliDrachenmond Verlag GmbH
15. Jan.
Gute Grundidee und interessantes Konstrukt - zunichte gemacht von einer schlechten Umsetzung.
Rating:3

Gute Grundidee und interessantes Konstrukt - zunichte gemacht von einer schlechten Umsetzung.

𝐂𝐨𝐯𝐞𝐫 Das Cover ist definitiv das Beste an diesem Buch, so leid es mir tut. 𝐇𝐚𝐧𝐝𝐥𝐮𝐧𝐠 Die Grundidee und das Grundkonstrukt der Geschichte ist interessant und hat durchaus Potenzial zu einer richtig spannenden Geschichte - wenn die denn richtig umgesetzt wird. Es gibt Phoenicru, die im Verborgenen für den Schutz der Menschen zuständig sind. Dazu gibts auch eine Akademie für die Schüler. Eine der Familien, denen das Kind mit so einer Game genommen wurde, ist aber durch ein paar Umstände auf der Suche. Mal abgesehen davon, dass sie viel zu schnell an alle Informationen kommen, ist sich unsere Hauptprotagonistin aber noch nicht sicher, ob sie ihrem Opa glauben soll oder ob er verrückt ist. Dann endet das erste Buch eigentlich schon. Das zweite ist dann aus der Sicht des vermissten Kindes. Und auch hier ist an sich eine interessante Geschichte vorhanden, die von Verrätern, Intrigen und Visionen gespeist wird. Aber auch im zweiten Buch kommt kaum was in die Gänge und es wird mehr über die Phoenicru erzählt, als über diese Geschichte. Dann ist’s vorbei. Und erst im dritten Band, so laut meiner Schwester, kommen dann die Informationen wer es war, warum und das ganze. Außerdem finden sich die beiden Mädels wohl. Die Grundidee ist super, die Umsetzung allerdings eher mager. Spannung kam keine auf, Logik war auch selten mit dabei und Dramatik wurde sehr groß geschrieben. 𝐅𝐢𝐠𝐮𝐫𝐞𝐧 Zara, Prota aus Band 1, war mit Abstand die nervigste von allen. Ständig wurde alles überdramatisiert und sie war der Inbegriff von einem vorpubertären Gör, die angeblich gemobbt wird aber irgendwie ja keinerlei Reaktionen so recht dazu hat. Ben war am unlogischsten. Warum hängt er mit der Klassenmobberin ab, zeigt Zara gegenüber nichts und will aber dann plötzlich mit ihr auf Suchmission gehen und hat schon Tonnen Recherche angefertigt als sie den Brief verloren hat? 🤔 Yosi war im Grunde okay, aber zu oberflächlich und mit Milo hat sie von jetzt auf gleich die große Liebe gefunden. Insgesamt waren die Personen also eher flach, unausgearbeitet und vor allem viel zu unreif. 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥 Der Schreibstil selbst war gar nicht so schlecht, sonst hätte ich viel früher abgebrochen. Aber vor allem im wörtlichen ging mir der Umgang miteinander echt auf die Nerven, zumal auch da eher alles überzogen war als authentisch. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 Im Grunde hat Mirjam da eine tolle Idee gehabt, aus der man sowohl bei Impress als auch beim Drachenmondverlag mehr rausholen hätte können. Letztendlich wirklich eher für Kinder, die auch noch keinen großen Anspruch an Geschichte und Umsetzung haben. Die 3 Sterne sind schon sehr wohlwollend.

Phoenicrus
Phoenicrusby Mirjam H. HüberliDrachenmond Verlag GmbH