Tatsächlich gibt es kaum männliche Charaktere, die nennenswert sind. Abgesehen vielleicht von Matej, dem Mann in Wolfsgestalt und Jakob, trägt hier eigentlich kein Mann viel zur Geschichte bei.
Die Charaktere sind ziemlich clever und auch charmant, ich hab mehrere mögen gelernt. Die Geschichte hätte sich gerne mehr Zeit nehmen können, es hätte sich angeboten.
Ich hatte einen nicht so leichten Einstieg, aber die Geschichte konnte mich von Anfang bis Ende gut mitnehmen, es war mal etwas anderes und mir gefällt das Buch sehr!
Ein wunderbares Buch mit einer Geschichte die gleichzeitig so wunderschön und so emotional war.
Und mit wundervollen Charakteren.
Da waren Anthea, ein Mädchen das fast ihr ganzes Leben stumm war und erst vor ein paar Jahren ihre Stimme wiedergefunden hatte, mit einer Vergangenheit bei den Viaggiatori, Gauklern und ihr besonderer Gefährte Matje, ein verzauberter Wolf.
Seine Gefährtin Myrsina war seit Jahren in einem Zauberspiegel gefangen und die beiden wollten sie finden und befreien.
Die Verbindung der Drei fand ich toll beschrieben, sie war etwas besonderes und Gedanken spielten dabei eine Rolle.
Ihr Weg wurde zu einem spannenden Abenteuer, das so gewaltig und unvorhersehbar war, dass ich einfach immer weiterlesen musste.
Der Schreibstil hatte einen großen Einfluss darauf, er war bildhaft und ausschmückend und es gab so viele tolle Metaphern, am besten gefallen hat mir die, dass drei Tiere für die drei Charaktere Anthea, Matje und Lelia standen, der Hase, der Wolf und die Eule.
Letztere begleitete die beiden auf ihrem Weg nachdem sie bei ihrer Meisterin mehr über den Zauberspiegel erfahren hatten.
Der Weg war düster und lang aber auch überraschend und märchenhaft.
Es gab auch eine Liebesgeschichte im Buch die mich überrascht hat, diese war wunderschön, besonders und so zart wie eine Feder.
Und dann war da noch die Geschichte von Lisbeth, einer junge Frau die erst geheiratet hatte um ihren Mann einen Erben zu schenken, eine frisch ernannte Burgherrin.
Lisbeth war ein spannender Charakter mit einer Vergangenheit, die sie gezeichnet hatte.
Ihre geheime Liebe zu Jakob dem Jäger, ihr liebevoller Umgang zu ihren Hunden und der Humor den sie mit ihrer Zofe Klara geteilt hat, haben sie mir gleich sympathisch gemacht, der Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.
Und dann nahm ihre Geschichte eine ganz andere Wendung, wurde düsterer und der Zauberspiegel spielte eine Rolle und so haben sich die Wege der beiden Frauen gekreuzt.
Und diese Kreuzung war gewaltig, fantastisch, grausam, hell und düster zugleich und hat mich so oft staunen lassen, da ich keine der Wendungen habe kommen sehen.
Eine grandiose Geschichte die mich mitgerissen und tief berührt hat genauso wie das Zitat, mit dem ich meine Rezension schließen möchte:
,,Unsere Augen sind die Fenster unserer Seele.“
Zu Beginn haben mir die gelesenen Rezensionen etwas Angst vor dem Buch gemacht -aber völlig unbegründet!
Einfach schön! Schöne Geschichte, toller Schreibstil… und ein gutes Ende ❤️
Das war eine ungewöhnliche, aber sehr spannende Geschichte.
Die Autorin hat eine sehr interessante Welt rund um den Zauberspiegel geschaffen und es war für mich schön wieder einmal in eine Fantasy Welt abzutauchen.
Mir war schnell klar, wie beide Handlungsstränge, die hier aufgebaut wurden, zusammenpassen. Es war sehr spannend zu verfolgen, wie sie immer mehr zu einem wurde und trotzdem jede ihre eigene kleine Geschichte innehatte.
Anthea mochte ich von allen am meisten. Sie hat etwas Natürliches, aber auch geheimnisvolles an sich. Matej ist ein verzweifelter Wolf, an dem man nicht recht herankommt. Lisbeth, ja sie hat ihren Platz in der Welt vorgeschrieben bekommen. 3 sehr unterschiedliche Charaktere, die am Ende aber nur wissen wollen, wohin sie wirklich gehören, wobei das beim Wolf von Beginn an in Stein gemeißelt war.
Das Ende wirft einige Fragen auf, vor allem das „wie lange“.
Aber man ist durchaus auch in der Lage, durch die eigene Vorstellung einige Fragen zu beantworten. Schon alleine, weil man es sich wünscht. Das machte es für mich wieder versöhnlicher.
Abschließend kann ich sagen, dass ich gut unterhalten wurde.
Das war eine ungewöhnliche, aber sehr spannende Geschichte.
Die Autorin hat eine sehr interessante Welt rund um den Zauberspiegel geschaffen und es war für mich schön wieder einmal in eine Fantasy Welt abzutauchen.
Mir war schnell klar, wie beide Handlungsstränge, die hier aufgebaut wurden, zusammenpassen. Es war sehr spannend zu verfolgen, wie sie immer mehr zu einem wurde und trotzdem jede ihre eigene kleine Geschichte innehatte.
Anthea mochte ich von allen am meisten. Sie hat etwas Natürliches, aber auch geheimnisvolles an sich. Matej ist ein verzweifelter Wolf, an dem man nicht recht herankommt. Lisbeth, ja sie hat ihren Platz in der Welt vorgeschrieben bekommen. 3 sehr unterschiedliche Charaktere, die am Ende aber nur wissen wollen, wohin sie wirklich gehören, wobei das beim Wolf von Beginn an in Stein gemeißelt war.
Das Ende wirft einige Fragen auf, vor allem das „wie lange“.
Aber man ist durchaus auch in der Lage, durch die eigene Vorstellung einige Fragen zu beantworten. Schon alleine, weil man es sich wünscht. Das machte es für mich wieder versöhnlicher.
Abschließend kann ich sagen, dass ich gut unterhalten wurde.
Kathrin Solbergs ‚Spiegelfluch & Eulenzauber‘ lässt mich ein bißchen ratlos zurück. Einerseits gefiel es mir, andererseits aber auch irgendwie nicht so. Ich kann meinen Gedanken selten so schlecht Ausdruck verleihen wie gerade eben, werde aber versuchen, das was mir gefallen hat bzw. eben nicht, in Worte zu fassen.
Gefallen hat mir definitiv der Schreibstil. Er ist toll zu lesen, wenn auch nicht einfach. Er passt zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. Denn wir befinden uns im Jahr 1552, in einem Etschtal nördlich der Alpen. Ja, die Etsch bzw. Adige in der Landessprache fließt durch Italien, bekanntlich südlich der Alpen. Doch wir befinden uns mitten in einer Geschichte, in der ein Spiegel eine große Rolle spielt..
Italien als Setting hatte ich noch nie in einem Fantasyroman, werde mich jetzt aber aktiv nach Geschichten, die in diesem Land spielen, umsehen. Es hat einfach so ein besonderes Flair, vor allem wenn man Italien so mag wie ich.
Wir folgen der Geschichte in zwei Erzählsträngen. Antheas aus der Ich-Perspektive und Lisbeths aus der Sicht eines personalen Erzählers. So verschieden die Erzählperspektiven, so unterschiedlich sind meine Gefühle. Antheas Handlungsstrang habe ich geliebt. Sie ist zusammen mit ihrem Gefährten Matej auf der Suche nach dem Spiegel, der Matejs Freundin vor Jahren zum Gefängnis wurde. Anthea ist eine loyale Gefährtin und Freundin und lässt sich durch keine Widrigkeit von ihrem Ziel abbringen, auch wenn sie sich manchmal etwas verloren in der Welt fühlt und sie sich nicht sicher ist, wo ihr Platz ist. Ich fand sie unglaublich sympathisch und stark und habe ihren Weg nur zu gerne verfolgt. Und die Liebesgeschichte, die sich für sie entwickelt war so gefühlvoll beschrieben und zart wie eine Feder, einfach nur zauberhaft.
Das Gegenteil ist die Handlung um Lisbeth. Ich habe über sie nicht gerne gelesen, ich fand sie sehr unfreundlich, Ich-Bezogen, intrigant und am Ende doch zu leicht zu verführen. Von Macht und Einfluss, einfach ein willkommenes Opfer für die böse Seite. Klar, ihr ist der Part der Gegenspielerin auf den Leib geschneidert, sehr authentisch und nachvollziehbar. Vor allem nachvollziehbar. Denn wie sie dem Spiegel verfallen konnte ist unglaublich gut dargestellt und ihre Charakterentwicklung eigentlich perfekt. Aber ich war immer froh, wenn die Kapitel sich wieder mit Anthea beschäftigt hatten. Lisbeths waren interessant, keine Frage. Doch die Hälfte des Buches gefiel mir nicht, weil es um Lisbeth ging. Ich kann nicht erklären wieso. Einfach eine große Antipathie, die sich selbst zum Schluss hin nicht änderte.
Der Spiegel an sich fand ich sehr faszinierend, ein magisches und böses Artefakt, das viel verspricht und noch mehr fordert. Ich mochte die Idee dahinter sehr, auch die Welt, die im Spiegel existiert. Düster und tödlich, voller Glassplitter und Scherben.
Und trotz all der Dinge, die ich an der Geschichte so toll fand, schaffte es das Buch nicht, mich durchgehend an die Seiten zu fesseln. Aber das hätte es definitiv verdient. Denn die Geschichte ist so fantasievoll und schön erzählt. Wenn nur Lisbeth nicht gewesen wäre. 3,5 Sterne.
Anthea ist seit über 10 Jahren mit dem Wolf Matej unterwegs um ihre Freundin Myrsina
zu befreien, die in einem Spiegel gefangen ist.
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Lisbeth ist die neue Gräfin auf Burg Wolkenstein, ihre Schwägerin überlässt ihr
jedoch keine der wichtigen Aufgaben und versucht weiterhin die Zügel
in der Hand zu halten. Das gefällt Lisbeth mit der Zeit immer weniger….
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Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Anthea und Lisbeth erzählt. Beide
Handlungsstränge führen im Laufe des Buches zusammen.
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Bei Spiegelfluch und Eulenzauber handelt es sich um einen märchenhaften Einzelband,
der mich mit seinem fantasievollem Schreibstil und interessanten
Charakteren definitiv fesseln konnte. Besonders die Liebesgeschichte
zwischen zwei Frauen, die nur etwas am Rande erzählt wird, hat mir sehr gut gefallen.
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In dem Buch findet sich alles, was man für eine spannende märchenhafte
Geschichte benötigt. Es gibt Hexen, verfluchte Spiegel, Flüche,
dunkle Magie und die Abgründe der eigenen Gedanken…..
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Eine klare Empfehlung für alle Märchenliebhaber da draußen!
„Spiegelfluch & Eulenzauber“ ist ohne Frage eines meiner Jahreshighlights! Die märchenhafte Atmosphäre des Buches hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist wunderschön zu lesen und appelliert oftmals an die Sinne des Lesers.
Das Buch ist aus der Sicht von zwei verschiedenen Charakteren geschrieben, wobei dies in einem Fall aus der Ich-Perspektive und im anderen aus der 3. Person geschieht. Ich hatte zuvor Zweifel, ob ich diesen Wechsel mögen würde, jedoch war er so gut in die Geschichte eingearbeitet, dass ich nicht einmal in meinem Lesefluss gestört wurde.
Grundsätzlich ist die Geschichte lose an das Märchen Schneewittchen angelehnt, insofern, dass es einen Zauberspiegel gibt und die Frage aufgeworfen wird, was Menschen dazu treibt, sich solch einem Gegenstand zu verschreiben.
Erzählt werden gleichzeitig die Geschichte von Anthea und Matej, welche seit 10 Jahren den Zauberspiegel suchen, um ihre Freundin daraus zu befreien und die von Lisbeth, die verheiratet wurde und nun in ihrer neuen Heimat das Flüstern eben jenes Spiegels vernimmt. Die Charaktere machen eine unglaublich gut beschriebene Entwicklung durch und die Handlung ist bis zum Ende spannend.
Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen!