Der Klappentext las sich spannend und interessant und eigentlich genau nach einer Geschichte für mich. Nach dem 2. Kapitel habe ich mich dann entschlossen, das Buch abzubrechen. Zu viele Charaktere mit denen man nicht richtig warm wird.
Die Bewertungen sind echt hart und ich kanns gar nicht nachvollziehen! Ja, man muss vielleicht Flachwitze mögen, aber gerade der häufige Wechsel zwischen den Charakteren, der damit einhergehende Schreibstilwechsel und der Sprung zwischen den Emotionen hat mich total gepackt! Als ADHSlerin maximale Leseempfehlung! Eins der wenigen Bücher, bei denen mir wirklich keine Sekunde langweilig ist!
Mir gefällt sehr, wie Raizel eigentlich die Protagonistin ist, aber dann doch manche Kapitel ohne sie oder auch nur kurz mit ihr auskommen. Das Ganze wird in der 3. Person geschrieben, man verfolgt aber wie gesagt nicht nur einer Person dem Geschehen, sondern mehreren gleichzeitig bzw. hintereinander. Jeden Charakter fand ich sehr authentisch und individuell in sich – sogar der eine emotionslose/geistlose. Mir gefällt sehr, was die Autorin mit den Fantasy-Wesen gemacht hat bzw. wie sie sie verstellt hat, damit sie nicht der Menschen-Vorstellung entsprechen, irgendwie doch, aber dann trotzdem eigene Eigenschaften besaßen, die aus unseren Märchen/Sagen definitiv nicht kommen würden. Jeder Charakter verhält sich seiner Spezies getreu und keiner bekam plötzlich die Kräfte alle Spezies vereint, sodass er, wie ich es so oft gelesen habe, unbesiegbar wird bzw. alle auf einmal rettet und zum Superheld wird. Dies kann man zum Glück hier nicht finden, denn jeder Charakter trägt zum happy end seinen Teil bei. Ps: die ‘erfundene’ Sprache der Balden fand ich großartig! (~ 2020 gelesen und Review geschrieben, nur vergessen hier zu posten.)
Eine wirklich schöne, verträumte, wohlfühl Geschichte! Wir starten mit Literaturstudentin Raizel in der Bibliothek- und werden schnurstracks mit ihr gemeinsam in das kleine Städtchen Baldorg gezogen: da trifft sie auf „Elfen“, Kobolde, Naschkatzen, Bücherwürmer, Rußmännchen..und ihren “Professor“?? Wieso das überhaupt passiert ist, und wer der Schuldige hinter alldem ist, bleibt bis zum Ende spannend. Denn: nichts ist, wie es scheint. Die Charaktere waren alle authentisch und total liebenswürdig. Besonders gemocht habe ich Bücherwurm Vermicelli, mit seiner etwas absurden Vorliebe, und Cendro, das kleine hilfsbereite Rußmännchen, auf seinem Phönix! Die Liebesgeschichte zwischen Raizel und Tarik war sehr beiläufig und stand absolut nicht im Vordergrund- davor hatte ich zu Beginn Angst und war von dem Buch noch etwas abgeschreckt An dem Buch haben mir außerdem die tollen Illustrationen zu Beginn jedes Kapitels gefallen- so wie der ständige Wechsel zwischen den Charakteren! Dadurch fliegt man förmlich durch die Geschichte und nichts wird unnötig in die Länge gezogen! Das einzige, was mir nicht gefallen hat und auf Dauer auch nervig war, war die Ausdrucksweise der Balden! Ein Durcheinander aus hochgestochen und Straßen-Slang..
Lowlight des Jahres. Furchtbare Zeitverschwendung.
Dieses Buch bekommt einen halben Mitleidsstern, weil ich die grundsätzliche Idee ganz cool fand. Die Protagonistin wird aus ihrer Welt gerissen und muss feststellen, dass diese nur fiktiv und sie die Hauptfigur ihres eigenen Buches ist. Der Vorname "Raizel" hat mir auch gefallen. Der Rest? Abgrundtief schlecht. Es gibt so viele unnötige Handlungsstränge, die das Buch so furchtbar in die Länge ziehen. Die Sprache der "Balden" ist zu Anfang seltsam und am Ende nur noch nervig. Die Liebesgeschichte zwischen Tarik und Raizel einfach nur cringe. Die Gute ist Literaturstudentin, das heißt sie müsste um die zwanzig sein, Tarik dementsprechend auch. Aber die beiden reden und benehmen sich wie Grundschüler. Furchtbar plump und infantil. Die Figuren machen bestimmte Dinge um Probleme zu lösen, aber wie die da drauf komme oder warum grade in dem Moment "wissen sie selbst nicht" oder "blieb ihr Geheimnis".... Aha... Da hatte die Autorin wohl keine Lust länger drüber nachzudenken. Auch die Wahl des Schurken: Warum bleibt sie nicht bei der Wahl die alle erwarten? Auf den letzten 100 Seiten noch eine neuen einzuführen macht gar keinen Sinn?! Ich weiß gar nicht wie oft ich während des Lesen laut gesagt habe: "Bor ist das schlecht." Lowlight des Jahres!!!
Was, wenn deine Welt die Erfundene ist?
Ich muss sagen, dass ich aufgrund des Klappentextes eine Urban Fantasy Geschichte in unserer Welt erwartet habe, daher fiel es mir am Anfang schwer in die Geschichte reinzukommen, die in einer Fantasy Welt spielt. Die Charaktere haben aber einen so besonderen Charme, dass ich ihnen nicht lange widerstehen konnte. Vor allem die Balden mit ihrer Sprache, eine Mischung aus Hofpoesie und Ghettoslang, haben mich sehr zum Lachen gebracht. Bis zum Schluss wurde mitgerätselt, wer Raizels Welt erschaffen lassen hat, um die Schatten in diese Welt zu holen und das "nervtötend Gute" abzuschaffen. Die Geschichte ist sowohl märchenhaft, als auch spannend, unterhaltsam sowie ernst und ist einfach mal etwas ganz Anderes. Ich wurde beim Lesen sehr gut unterhalten.
Stell dir vor... ... du fällst plötzlich in eine andere Welt. Eine Welt voller Magie und Fantasie! In der es einen unbekannten Autor gibt, der eine bestseller Reihe schreibt über das verrückteste, dass sich die Lebewesen dort vorstellen können: eine Welt ohne Magie mit purem Alltag! Und du bist die Hauptperson! Es gibt so unglaublich viele tolle Wortspielerein in diesem Buch, die mich immer wieder zum lachen gebracht haben! Dazu einen geldgeilen, abhängigen Bücherwurm, Elfen,... oh ich meine Balden die einen krass verrückten Sprachgebrauch zu verwenden wünschen, alter, und noch viele viele mehr... In sich hatte ich jedoch einige unstimmigkeiten, die ich nicht aufführen werde um nichts zu spoilern und ich wurde mit den Hauptcharakteren einfach nicht warm. Wären sie 10 Jahre jünger hätte ich alles viel mehr nachvollziehen können. Das Buch beinhaltet so viele Themen, Ortswechsel etc das ich schon das Gefühl hatte, dass es vielleicht 2–3 Bände hätten werden können, dafür etwas genauer ausgeführt. alles in allem ein humorvolles Fantasy Buch, dass für mich einfach nicht rund ist.
Oh je.
Leute, ich muss nun etwas tun, was ich seit JAHREN nicht mehr getan habe.. ich habe Sturmhöhe gelesen, mich durch Tess gequält, ich habe Die Elenden (ungekürzte Version) noch nicht aufgegeben... Aber das Buch.. das tu ich mir nicht an. Das Buch hatte mich in dem Momemt verloren, als eine Elfe (oder was auch immer das "geflügelte Wesen in Kleinkindgröße" sein sollte) die Prota anquatscht. JA, anquatscht !! So von der Seite.. mit den Worten "Hey, Puppe, erbitte dich ergebenst, die Lady dahinten zu kämmen" und es weitergeht mit "Derbe abgefahren, sie hat fürwahr eine erquickliche Lektüre eingeheimst."... Nein. Also einfach Nein. Ich weigere mich so einen geistigen Dünnpfiff (sorry) zu lesen und frage mich, wie man als gestandene, erwachsene Frau auf die Idee kommt, so eine Sprache in einen Text zu integrieren. Sollte das etwa witzig sein ? Ich finde es jedenfalls beleidigend niveaulos. Wenn ich Ghetto will, nehme ich kein Buch in die Hand ! Abgesehen davon heißt es erquickend.. wenn man schon so eine Sprache einbaut, sollte man sie auch beherrschen. Also keine Ahnung, ob die Story an sich Potential hat, aber für dieses Niveau ist mir meine Zeit echt zu schade.
Ich breche Bücher wirklich sehr ungern ab, aber Imaginate von Nina F. May aus dem Drachenmond Verlag hat leider überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen. Dabei haben mich der Klappentext und das Cover so angesprochen. Der Stil der Autorin ist sehr ungewöhnlich, die Sprache eher poetisch und gestelzt. Außerdem hat der Volk der Balden eine eigene Sprache entwickelt, die ich persönlich sehr seltsam fand. Die Geschichte wird eher wie ein Märchen erzählt, ich habe etwas anders erwartet. Es gibt bestimmt Leser, die das Buch mögen werden. Meins war es leider nicht.
Abbruch nach 150 Seiten. Was anfangs noch unterhaltsam war, nervt jetzt nur noch. Zu viele Witze, zu viele Anspielungen, zu viel von allem.









