Fenrir ist ein Buch dass sich von der nordischen Mythologie inspirieren ließ. Eine tolle Idee in eine schwachen, bummerdicken Umsetzung. Zu Hauptfigur Emma konnte ich keine wirkliche Verbindung aufbauen. Sie ist platt, einfallslos, wirklich schwer von Begriff und sehr repetitiv. Das Verhalten porträtiert eine (Vor)Pubertät und keine studierte Archäologin. Auch dass man sie in über siebenhundert Seiten nicht kennenlernt, überhaupt nix von ihr wie, trägt dazu bei das sie sehr flach, wirklich und austauschbar wirkt. Ich hätte mir gewünscht dass man sich hier mehr auf das Characterbuilding konzentriert hätte. Weiterhin sind die meisten der Szenen künstlich in die länge gezogen. Ich glaube die halbe Seitenanzahl hätte es letztendlich auch getan. Irgendwann ging ich dazu über nur noch die Dialoge zu verfolgen und hatte keine Schwierigkeiten der Handlung dennoch zu folgen, da die meisten Stellen dazwischen sehr nichtssagend geschrieben wurden.
Die Story fand ich sehr gut, leider hat sich alles sehr gezogen, durch die langen inneren Monologe, das war nicht ganz so mein Geschmack. Ansonsten ein tolles Buch 🐾
Inhalt : »Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.« Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt. Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet. Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist. QUELLE :AMAZON Meine Meinung : In" Fenrir: Weltenbeben" geht es um, die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma, die seit der Trennung von ihrem Freund zählt finanziell nicht abhängig zu sein, sondern unabhängig. Doch leider ist es nicht einfach mit einem Praktikanten Job. Während einer Expedition wird sie von ihrem Team getrennt und lernt Wulf kennen. Durch ihn wittert sie eine Chance endlich, als Wissenschaftler anerkannt zu werden. Doch schnell gerät sie in etwas was, das sie nicht erwartet hat... Emma ist ehrgeizig als Archäologie Absolventin und will unbedingt in ihrem Beruf Fuß fassen. Doch leider ist aller Anfang schwer und sie muss sich zuerst mit einem Praktikanten Job begnügen. Wird sie den Sprung schaffen für eine Karriere? Wulf wirkt auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich. Er ist kein normaler Mann und man weiß zu Beginn noch nicht sehr viel von ihm. Welche Dinge verbirgt er vor Emma? Zu Beginn konnte ich ihn noch nicht einschätzen und doch wurde es im Verlauf ganz anders und ich wollte ihn nicht mehr missen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und hat mich direkt in die Geschichte von Emma und Wulf mitgenommen. Die Kulisse die Asuka hier erschaffen hat mich als Fantasy Fan wieder völlig mitgenommen und konnte mich kaum von ihr lösen. Die Nebenfiguren, die man kennen lernt die aus Wulfs Welt kommen haben ich neugierig gemacht, weil ich das Thema Götter mich schon seit einem gewissen Helden immer wieder fasziniert. Die Spannung und Handlung hat mich schon in den ersten Seiten, als es zum ersten Treffen kommt zwischen ihr und einem Wolf. Daraufhin kommt Wulf in ihr Leben und alles wird ganz anders. Eigentlich ist sie auf einer Expedition und muss auf einer isländischen Vorinsel mithelfen, doch es kommt anders, als gedacht als sie auf Wulf trifft. Emma spürt, das mit Wulf sie vielleicht ihre Chance bekommt, als Archäologin die Anerkennung zu bekommen und ihr die Wissenschaftler neue Türen öffnen. Aber es kommt alles anders, weil sie spürt, das sie Gefühle bekommt für diesen Mann, der nicht aus ihrer Zeit stammt. Bevor sie aber mehr darüber nachdenken kann, wird sie in seine Welt mitgenommen und in einen Krieg, der schon sehr lange andauert. Kann sie ihm helfen und dafür sorgen, dass er seine Bestimmung erfüllen kann? Und was wird aus ihm und Emma, können beide eine Zukunft haben? Das Ende hat mich schwer mitgenommen und ich konnte mich kaum davon lösen. Asuka schafft es immer wieder mich zu überraschen und auch mit diesem kann ich nur sagen WOW. Das Cover ist wieder gelungen und ich konnte mich nicht davon lösen. Der Wolf passt wie die Faust aufs Auge und die Farben sind einfach sehr angenehm. Fazit Mit „Fenrir: Weltenbeben" schafft Asuka Lionera eine weitere Fantasy Geschichte, die mich mit ihren Protagonisten immer weiter mitgenommen hat und ich mich kaum von Wulf und Emma lösen wollte. Ich bin schon gespannt, was sie als Nächstes schreibt. Für Fantasy Fans und natürlich von Asukas Werken ein Muss !!!
Inhalt: Emma will eine erfolgreiche Archäologin werden, doch momentan kämpft sie sich noch mit Praktikanten-Jobs ab. Die Aussicht auf einen plötzlichen Ruhm schnuppert sie, als sie bei einer Expedition sich alleine im Wald verläuft, in eine Schlucht stürzt, einen Wolf befreit und nach einem Sturz in die Ohnmächtigkeit unter einem nackten Mann aufwacht - mit spitzen Ohren. Bleibt nur die Aufgabe, diesen irgendwie von den neugierigen Blicken ihres Teams abzuschirmen und die Präsentation ihres Fundes vorzubereiten. Insgeheim ahnt Emma, dass der mysteriöse Fremde, der keine Ahnung von der Welt zu haben scheint, ihren Fragen ausweicht und ungewollt Gefühle in ihr weckt, nicht menschlich ist. Doch was er wirklich ist, bringt ihre ganze Welt ins Wanken ... Meine Meinung: Ich bin nicht wirklich gut in die Geschichte reingekommen, was einmal an der Protagonistin liegt, dann aber auch irgendwie an der Handlung. Mein Problem war ein bisschen, dass sich mein Wissen über die nordische Mythologie ähnlich wie bei Emma vor allem auf die "Thor"-Filme stützt, ich aber ganz grob die Legende hinter dem Titel kannte. Was leider grob genug war, dass ich mir zusammen reimen konnte, wer er ist, womit ich Emma um über ein Drittel des Buches voraus war. Und ja, klar, es macht Sinn, dass er es ihr nicht sagt. Es macht auch Sinn, weil das jetzt nicht gerade zum Standardwissen gehört und es passt auch zum Spannungsaufbau, aber ich fands zwischendurch einfach ein wenig anstrengend, was aber auch mit dem Verhalten der Protagonistin zusammenspielte. Ansonsten fand ich die Einwebung der Mythologie aber definitiv sehr gelungen und diese im Allgemeinen - da griechische Mythologie doch recht dominierend ist und ich, wie gesagt, nicht so viel über diese weiß - sehr interessant. Erst recht aus dem Blickwinkel der Protagonistin, aber dazu später nochmal. Es gibt teilweise eine ungewöhnliche Herangehensweisen an die Mythen, die aber geschickt in die Handlung eingefädelt wurden und - soweit ich das beurteilen kann - gut recherchiert sind. Also, die Protagonistin. Diese ist Mitte 20 und hat ihr Studium schon hinter sich. Ansonsten gibt es hier ein paar Klassiker: Sie ist die unscheinbare Frau, die nicht klassisch schön ist - in diesem Fall, weil sie ziemlich groß ist - und hat eine unheimlich gutaussehende beste Freundin, die hier die reinste Zicke ist und nur Männer verführt. Was ich von dieser, äh, Freundschaft halten soll, weiß ich auch noch nicht so ganz, weil Meghans Verhalten echt nicht toll ist. Emma hat eine gescheiterte Beziehung hinter sich, an der sie immer noch knabbert, lebt in einer kleinen Wohnung in Berlin, kämpft mit ihren schlecht bezahlten Jobs quasi um ihre Existenz und träumt vom Erfolg in einem nicht erfolgsversprechenden Beruf. Ihre Begeisterung für die Archäologie kam auch wirklich rüber - allerdings für meinen Geschmack im Angesichts der Dinge, mit denen sie es zu tun hat, ein bisschen zu sehr. Denn manchmal kommt sie so schon ein bisschen naiv rüber, zumindest, wenn sich ihre Gedanken um die Forschung dreht und sie wirklich glaubt, dass es kein Problem sei, den Fremden - der sich Wulf nennt - als ihr Forschungsobjekt vorzustellen und erforschen zu lassen. Ja, klar. Ansonsten ist sie durchaus selbstbewusst, wenn auch manchmal etwas unsicher, und handelt oft impulsiv. Sie ist durchaus mutig und bietet Paroli. Ein wesentlicher Pluspunkt dieses Buches ist sowieso der Humor. Ich mochte Emmas Sarkasmus wirklich sehr und ihre ironischen Kommentar, die sie immer und zu allem einstreut, waren ungemein unterhaltsam. Ihr Sarkasmus ist stets präsent und trägt dadurch deutlich zum Unterhaltungswert bei, was gerade in Verbindung mit den Mythen für zusätzlichen Humor sorgt und was ich wirklich sehr mochte. Zwischendurch hätte ich mir allerdings gewünscht, dass ihre Selbstständigkeit als Frau noch ein bisschen mehr ausgearbeitet worden wäre, als sie auf die Frage, warum sie keinen Mann hat, ernsthaft sich dafür Schuld gibt, statt zu kontern, dass so eine Einstellung ja wohl sowas von letztes Jahrhundert ist. Insgesamt kam ich mit ihrem Verhalten aber zum Ende hin besser klar. Fesselnde Passagen wechselten sich mit kleineren Längen ab, ehe ich das Ende dann nochmal in einem Rutsch durchlas. Auch bei den Nebencharakteren wird oft Tiefe angedeutet und ihre Handlungsgründe sind meist nachvollziehbar. Es gibt nicht direkt ein Schwarz-Weiß-Denken, was ich ebenfalls mochte. Mein größtes Problem war allerdings die Liebesgeschichte, denn die lief VIEL zu schnell ab. Die beiden schlafen nach EINEM Tag in einem Bett und nach ein paar Tagen ist Emma unsterblich verliebt - wtf? Von Anfang besteht quasi körperliche Anziehung, was ja auch nicht schlimm wäre, wenn das nicht so unheimlich schnell eskalieren würde. Emma nimmt Wulf aus Mangel an Alternativen - Geld für ein Hotel hat sie nicht - bei sich auf und schon gleich am Abend fängt er an, ihre Sachen ins Ohr zu raunen, und wie gesagt, das Tempo wird danach nicht wirklich geringer. Ich hab echt nicht ganz verstanden, wieso Emma nach ein paar Stunden des Kennens bei seinem Anblick schon quasi vor Erregung zusammenbricht. Und das lief irgendwie ziemlich schnell dann auch durchaus nicht nur auf der körperlichen, sondern auch auf der mentalen und der Gefühlsebene ab. Hätten die beiden ein paar Tage mehr Zeit gehabt, um sich wirklich mal kennenzulernen, wären viele der Handlungen auch um einiges nachvollziehbarer gewesen. So fand ich die Vorgänge manchmal schon ein wenig, sagen wir, unverständlich und irritierend. Dabei war die Idee durchaus ziemlich cool, sodass ich mich irgendwann dazu entschloss, das einfach hinzunehmen. Romantik-Fans dürften auf ihre Kosten kommen. Fazit: Coole Umsetzung geschickt eingefädelter Mythen; unheimlich unterhaltsam dank des stets präsenten Sarkasmus der Protagonistin, die anfangs ein wenig naiv anmutet, die mir aber zunehmend sympathischer wurde und durchaus Mut beweist; allerdings nicht nachvollziehbare Liebesgeschichte, da die Beteiligten sich gefühlt nach wenigen Stunden des Kennens schon die Kleider vom Leib rissen



