Leider eine Enttäuschung im Vergleich zum ersten Teil
Ich hatte mich sehr auf den zweiten Teil der Aladin Adaption gefreut, ich habe mich aber leider an vielen Stellen geärgert, weil sich der Stil im Vergleich zum ersten Band verschlechtert hat. Ich weiß nicht, was mit Jasmin im zweiten Band passiert ist, aber ich finde sie auf einmal unsympathisch. Sie hat sich zu einem nervigen, herumzickenden und hormongesteuerten Teenie entwickelt, was ein totaler Rückschritt zu ihrer vorherigen Persönlichkeit ist. Ich war beim Lesen teilweise so genervt, dass ich Passagen überspringen musste. Ihre nervtötende Tante war dann als zweiter viel zu anstrengender Charakter meiner Meinung nach zu viel für die Geschichte. Meine Freude auf die Fortsetzung war schnell verschwunden und ich wollte die Geschichte einfach nur noch hinter mich bringen. Da hat es auch nicht geholfen, dass die Geschichte dieses Mal größtenteils in Agrabah gespielt hat. Wo ich auch direkt beim nächsten Thema bin, das mich gestört hat: schon auf den ersten Seiten hat mich irritiert, dass Abu und Agrabah ohne jegliche Erläuterung umbenannt wurden in Abudi und Agra. Das hat mich sehr irritiert und mich aus dem Lesefluss rausgebracht. Die Grundidee der Dilogie hat mir sehr gut gefallen, leider ist es an der Umsetzung gescheitert, was ich sehr schade finde.




