Es war wie Ketchup. Anfangs kam nichts, dann kam es mit Gewalt. Ich hielt es lange für langweilig, jedoch wurde es noch richtig gut. 😊
Das Buch war sehr interessant. Mal wieder etwas ganz anderes. Während des lesen betrachtet man den Himmel auch mit anderen Augen ⭐️🌚🌝⭐️ Oder zumindest mal wieder etwas genauer *lach* Der Anfang war etwas langlebig. Aber ab dem 2/3 wurde es richtig interessant und mich gefesselt. Es wurden Fragen beantwortet... neue gestellt... Man hat einfach mit gefiebert 😱 Das Ende war... überraschend 😱😱😱 Findet es selbst heraus 😉 es lohnt sich.
Maja hat hier eine wirklich schöne Geschichte erschaffen. Nicht nur das Cover ist ein Traum, der Teil zwischen den Seiten ist ebenfalls mehr als gelungen. Wir begleiten die Protagonistin Stella durch eine schwere Zeit in ihrem Leben. Stella hat eine besondere Fähigkeit, worüber sie jedoch selbst noch nicht allzu viel weiß. Sie sieht in den Augen der Menschen nicht, so wie wir, bloß die Augenfarbe, sondern ganze Galaxien. Planeten und Co. kreisen in den Augen der Mitmenschen und lassen Stella einiges über den Menschen in Erfahrung bringen. Sie kann Charakterzüge und Gemütszustände ihres Gegenüber lesen und weiß somit mehr über ihre Mitmenschen als diese ahnen. Und wie sooft im Leben, haben auch hier andersartige Menschen es nicht leicht im Leben. Neben den alltäglichen Problemen, den Jugendliche im Schulalltag begegnen, hat Stella noch mit viel Größerem zu kämpfen. Ist sie die einzige Person mit solch außergewöhnlichen Fähigkeiten? Wer ist ihr Freund und wer ihr Feind? Gemeinsam mit Stella gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Ich kann und möchte nicht so viel in meiner Rezension zum Inhalt schreiben, da ich es sehr schwer finde nicht zu spoilern. Aber ich kann euch allen diese schöne Geschichte ans Herz legen. Maja schreibt ganz wundervoll und hat mich mit Mondstaub und Sonnenstürme komplett abgeholt :) Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und Maja hat es geschafft mich an der ein oder anderen Stelle zu überraschen :) klare Leseempfehlung!
"Und das Licht, nach dem du jahrelang gesucht hast, schlummerte schon immer in deinem Inneren." 4,5 ⭐ Für mich ein absolut rundes und gelungenes Buch. Die Protagonistin Stella macht eine wunderbare Wandlung durch, man erfährt ihre Schwächen und ihre gewonne Stärke, wie sie zu sich selbst findet. Noris ist einfach Liebe. :) Jen, ein wahres Goldstück. Der Schreibstil von Maya ist angenehm zu lesen, wobei mir besonders die Stellen gefallen haben, in denen sie die Galaxien in unserem Inneren beschrieben hat. Einfach nur magisch. Auch der Plot zum Schluss hat mich wirklich catchen können. Mit der Wendung habe ich wirklich nicht mehr gerechnet. Und das Cover... Ich komme nicht drum herum zu sagen, dass ich ein Cover Opfer bin und ich es einfach abgöttisch liebe.
"Mondstaub und Sonnenstürme" erzählt von Stella, die in den Augen der Menschen deren persönliche Universen sieht. Sämtliche Emotionen ihres Gegenübers, wie Freude, Zuneigung, Wut, Angst usw., sind für Stella sichtbar. Durch ihre besondere Gabe, von der ihre Mitmenschen nichts erfahren sollen, ist Stella immer schon eher eine Einzelgängerin. Als sie jedoch durch ein traumatisches Erlebnis aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wird, muss Stella sich plötzlich ganz neuen Herausforderungen stellen und ihr Leben neu ordnen. Allein schon die Aufmachung des Buches - Covergestaltung, Verzierungen und Zeichnungen im Inneren - machten mir große Lust, das Buch zu lesen. Optisch ist es schon ein wahres Schmuckstück. Wunderschön! Ich bin sowieso ein großer Fan des Universums bzw. des Nachthimmels und somit lockte mich das Thema enorm. Die Idee dieser Geschichte und deren Umsetzung finde ich sehr gelungen. Die Autorin bedient sich einer bildhaften, metaphorischen Sprache, die das Lesen für mich äußerst angenehm machte. Gefühle wurden dadurch sehr greifbar und die Charaktere authentisch und lebendig. Das Gefühlschaos, das Stella immer wieder durchläuft, ist durchaus spürbar und nimmt einen auf die ein oder andere Achterbahnfahrt mit. Ich fieberte richtig mit, wie sich Stellas neues Leben und ihre Beziehungen entwickeln werden und war sehr gespannt, was letztendlich hinter ihrer Gabe steckt. Hier fehlte mir dann leider zum Teil ein wenig der Tiefgang. Ich hätte mir mehr Einblicke in manche Entwicklungen gewünscht. So kam es mir teils so vor, als würden Dinge angeschnitten, die der Aufklärung bedürfen, dann allerdings fallen gelassen. Wenn jedoch der Moment kam, in dem diese Dinge von Bedeutung waren, wurden sie einfach kurz am Rande erwähnt á la "das hatten sie in den vergangenen Wochen geübt". Das wirkte auf mich ein wenig so, als wären diese Handlungsstränge im Laufe der Geschichte vergessen worden. Auch die Beziehung zwischen Stella und Noris hätte gerne noch etwas ausführlicher behandelt werden dürfen. Der Höhepunkt der Geschichte war mir dann auch etwas zu krass konstruiert und machte ein wenig den Eindruck, als wolle man nun unbedingt einen fulminanten Abschluss finden. Das wäre in meinen Augen gar nicht nötig gewesen. Nichtsdestotrotz ist "Mondstaub und Sonnenstürme" für mich ein wundervoll innovatives Buch, das ich gerne weiterempfehle. Die Entwicklung der Geschichte machte mir einfach so viel Spaß, dass ich über die wenigen Kritikpunkte zum Ende hin getrost wegsehen konnte.





