Sehr dunkles, historisches Buch
Spannung: 1/5 Story: 2/5 Liebesgeschichte: 2/5 Klappentext: "Laire McLeod wächst unter dem grausamen Gesetz des schottischen Königs auf, das junge Frauen nach 22 Wintern an den meistbietenden Laird verkauft. Um zu verhindern, dass ihre Schwester an einen anderen Clan übereignet wird, bietet Laire bei ihrer Auktion mit. Ein Recht, das nur einem Mann zusteht. Als ihre Lage aussichtslos scheint, muss sie ihren Laird Kelden McLachlan um Hilfe bitten und eine Abmachung mit ihm eingehen - ihr Körper gegen das Leben ihrer Schwester. Der Handel schafft eine gefährliche Nähe zwischen ihr und dem geheimnisvollen Clanchief und berührt sie gleichzeitig auf eine Weise, wie sie es noch nie zuvor erlebt hat. Doch Laire ist keine gewöhnliche Frau. Ihre Eltern waren die Anführer der Aufständischen, welche einst ihr Leben für die Freiheit der Frauen gaben. Als sich der Widerstand formiert, muss sich Laire entscheiden: Tritt sie ihr Erbe an oder kämpft sie für eine Liebe, die selbst eine größere Gefahr birgt, als sie ahnt?" Was soll ich dazu sagen? Ich kann die vielen guten Rezensionen leider nicht nachvollziehen. Das Buch hat mir einfach nicht gefallen. Bis Seite 200+ war die Handlung wie folgt: „Ich muss dich nehmen, sonst gibt's Probleme.” – Ah ja. Denn selbstverständlich gibt jeder Laird und sogar der König einer Frau plötzlich eine so brutale Wichtigkeit (obwohl Frauen hier wie Dreck behandelt werden), dass sie gefühlt alle um das Bett herumstehen und zusehen wollen. Als hätten diese Männer nichts zu tun und würden aus ganz Schottland anreisen, um sicherzugehen, dass dieser eine Laird eine Frau nimmt, um ihr ihren Platz zu zeigen. Ich dachte Frauen interessieren sie nicht? Sie seien unwichtig? Ah, das ergibt keinen Sinn. Keine Ahnung. Ich mag dieses niedermachen von Frauen null und wäre ich dort, wäre ich innerhalb von einer Stunde geköpft worden.. Spoiler!!! Er hat ihr übrigens auch wehgetan, sie geschlagen und vor einem anderen entblößt. Dann hieß es: es war nötig. Ich muss stärke zeigen. Was macht das für einen Sinn? Stärke zeigen und dabei jemand OBVIOUSLY schwächeren wehtun. Und danach fand sie es anscheinend...gut? Mein Herz hat geblutet, weil ich weiß das einige Frauen so eine Situation durchleben und am Ende ein Stockholm Syndrom entwickeln. Lest das Buch, wenn ihr auf Frauen Erniedrigung steht. Lest es nicht, wenn ihr wie ich gegen se*ualisierte Gewalt an Frauen seit. P.S. ich habe KEINE Triggerwarnungen im Buch gefunden. Das hätte ich mir gewünscht. Ich habe hier eher sowas erwartet wie Outlander. Nein. Absolut nein.


























































