In Band 3 begibt sich Lady Trent auf Schifffahrt um weiter Drachen zu erforschen. Und hier finde ich macht sie deutliche Fortschritte im Vergleich zu den ersten beiden Bänden.
Aber natürlich bleibt der ein oder andere Skandal nicht aus (sie zieht das irgendwie magisch an) und diverse politische Verstrickungen behindern ebenfalls die Forschung der Drachen.
Spannend bleibt es, trotz einiger Längen.
Ich mochte wie in diesem Band die Beziehung zwischen Lady Trent und ihrem Sohn geschildert wurde, der mittlerweile 8-9 Jahre alt ist und seine Mutter auf diese Reise begleitet.
Knapp zwei Jahren nach dem ersten Band spielt der zweite Teil und Lady Trent macht sich auf in den Dschungel um im Sumpf nach Drachen zu forschen. Dieses Gebiet ist jedoch ein politisch stark umkämpftes Gebiet. Und Lady Trent gerät mal wieder mitten hinein.
Es ist wirklich spannend wie sie nach und nach unterschiedliche Drachenarten entdeckt, auch wenn diese Aufgabe auch in diesem Teil eher im Hintergrund passiert - obwohl es das eigentliche Ziel ist.
Viel mehr liegt das Augenmerk auf die gesellschaftliche Rolle die Lady Trent einnimmt bzw. genau das nicht tut. Wie schon im ersten Band stößt Lady Trent ihr Umfeld vor dem Kopf, weil sie sich atypisch für eine Frau verhält. Aber es ist sehr spannend zu lesen, wie sie diesen Weg geht, als noch sehr junge Witwe mit Anfang zwanzig. Insbesondere ihre Rolle als Mutter finde ich mindestens mutig geschildert, denn sie erfüllt auch hier nicht die erwartete Norm.
Ich mochte die Beschreibungen im Dschungel und wie kräftezehrend die Reise dadurch war und das sie sich mit Malaria und Gelbfieber plagten mussten. Auch wie auf verschiedene Kulturen eingegangen wird und der Versuch unternommen wurde diese Kulturen kennenzulernen und deren Sprache zu sprechen.
Relativ zu Anfang wurde auch geschildert wie Lady Trent ihre Periode bekommt und wie damit je nach Kultur umgegangen wird. Liest man nicht häufig in einem Buch, insbesondere in Fantasy.
Stellenweise hatte das Buch allerdings seine Längen, aber Lady Trent schafft es diese dann doch immer mit humorvollen Sätzen zu überspielen. Das Buch ist zwar aus ihrer Perspektive geschrieben, aber als ältere Frau die rückblickend ihr Leben beschreibt und scheinbar ist sie zu einer sarkastischen Patenten alten Dame geworden.
Isabella Camherst, angehende Drachenforscherin, hat mit gerademal dreiundzwanzig schon mehr als ein Abenteuer erlebt. Nachdem sie im ersten Band ihrer Memoiren den Leser auf eine Reise in schroffe Gebirgslandschaften eingeladen hat, nimmt sie diesmal mit in den tropischen Dschungel, wo nicht nur Drachen ihr Unwesen treiben…
Packt die Koffer, Lady Trent unternimmt ein weiteres Abenteuer. Mit „Die Naturgeschichte der Drachen“ hat ihre Geschichte ja auch gerade erst begonnen. Ihre nächste Expedition ist länger und gefährlicher und natürlich auch unfassbar atmosphärisch. Der Erzählstil ist wie im Vorgänger einzigartig, eben kein klassisches Abenteuer, sondern die Erinnerungen einer faszinierenden Frau, die die ganze Welt gesehen hat und alles erforscht hat, was fliegen kann. Mit jedem Schritt auf ihren Reisen lernt sie dazu und allein ihre Entwicklung ist fesselnd zu beobachten.
Spannung stellt sich, aufgrund des Formats und der Länge der Expedition erst nach und nach ein, aber dann wird es vielschichtig und auch politisch, denn auch wenn es eigentlich um Drachen geht, liegt Lady Trents Welt ein ausgeklügeltes Weltensystem zugrunde, voller verschiedener Kontinente, Länder und Völker. Mit anderen Worten: Es ist lebendig, gefährlich und auch durchaus amüsant, denn die Autorin verpasst ihrer erzählenden Protagonistin, wie bereits bekannt, eine spitze Zunge und den einen oder anderen Kommentar an ihr jüngeres Selbst.
Wer Drachen liebt, auch aus der Ferne die Faszination für diese eleganten Flugkünstler fühlt, der wird die Abenteuer von Isabella Camherst lieben, denn selbst wenn sie nicht die klassische Geschichte voller Twists bieten, so wohnt ihnen doch ein ganz eigenes Staunen inne. Und die ständige Frage, wohin es die tapfere Forscherin wohl als Nächstes verschlägt?
Ich liebe die Mischung aus klassischem Entdeckerroman und dem Hauch Fantasy mit Drachen. Obwohl diese hier eher wie seltene Tiere und weniger als mystische Wesen dargestellt werden, bleibt die Faszination. Und die Begeisterung der Hauptfigur ist ansteckend., Ihre Liebe zu Drachen und die Abenteuer, die sie auf der Suche nach Ihnen durchlebt, lassen die Seiten nur so verfliegen. Die politischen Entwicklungen, die mit ihren Reisen manchmal einhergehen, finde ich hingegen nicht so spannend. Dazu werden zu viele unbekannte Länder/Völker zusammengeworfen, über die man zu wenig weiß als dass es einen interessiert. Geht zumindest mir so, aber es nimmt nicht überhand und bleibt angenehm nebensächlich. Die fantastischen Zeichnungen waren jedoch wieder eine wunderbare Ergänzung und geben dem Buch das gewisse Etwas.
Leider war die erste Hälfte des Buches ein reines Intrigenspiel zwischen irgend welchen Ländern.
Viel zu viele Namen, die niemand ausspreche
n oder sich merken kann. Mit zu vielen Nationen, die unseren realen sehr ähneln, aber dann wieder sehr komplizierte Namen haben.
Die zweite Hälfte würde besser, nachdem es endlich in den Sumpf ging. Aber auch hier war es mehr Abenteuerbericht und sehr wenig Drachen.
Ich gäbe die Befürchtung, dass es in den folgenden Bänden ähnlich zugegen könnte, immerhin sind da noch die gestohlenen Forschungsberichte.
Lady Trents Memoiren haben mich in den letzten Wochen auf eine wundervolle Reise an viele der beeindruckendsten Orte entführt, die man sich vorstellen kann. Es war spannend, herzzerreißend, amüsant und manchmal furchtbar überraschend - und ganz besonders der letzte Band hat mich auf eine ungeheure Gefühlsachterbahn geschickt.
Eine Kleinigkeit hat mich anfangs etwas gestört: Wer nerdig genug ist, ein wenig über Drachenspezies zu wissen, muss seine Kenntnisse hier ignorieren. (Wyrme haben bei ihr vier Beine und Flügel...) Sobald man darüber aber hinwegsehen kann, macht es einfach nur noch Spaß, über die Drachen - und auch die Menschen - in dieser faszinierenden Welt ständig Neues zu lernen. Absolut zu empfehlen!
Lady Trents Memoiren haben mich in den letzten Wochen auf eine wundervolle Reise an viele der beeindruckendsten Orte entführt, die man sich vorstellen kann. Es war spannend, herzzerreißend, amüsant und manchmal furchtbar überraschend - und ganz besonders der letzte Band hat mich auf eine ungeheure Gefühlsachterbahn geschickt.
Eine Kleinigkeit hat mich anfangs etwas gestört: Wer nerdig genug ist, ein wenig über Drachenspezies zu wissen, muss seine Kenntnisse hier ignorieren. (Wyrme haben bei ihr vier Beine und Flügel...) Sobald man darüber aber hinwegsehen kann, macht es einfach nur noch Spaß, über die Drachen - und auch die Menschen - in dieser faszinierenden Welt ständig Neues zu lernen. Absolut zu empfehlen!
Für mich war dieser Band der bisher stärkste der Reihe. Das mag daran liegen, dass ich eine Faszination für Segelschiffe hege und dieses Buch zumindest teilweise auf einem spielt. Es hat mich ein bisschen an Charles Darwins Reise mit der Beagle erinnert und auch deshalb trifft es genau meinen Geschmack. Als Biologin finde ich es ziemlich beeindruckend, wie die Autorin hier Fantasy und Realität verbindet. Ich habe mich gefühlt, als würde ich tatsächlich die Memoiren einer Naturforscherin lesen, nur dass es sich bei ihren untersuchten Spezies um Drachen handelt.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Es liest sich wie ein sehr politischer Reisebericht und das trifft leider nicht ganz meinen Geschmack. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weiterlese.
Wieso ist dieses Buch so kurz? Wie schon der erste Band hat auch "Der Wendekreis der Schlangen" zum verschlingen eingeladen, denn das ist genau mein Ding als Fantasy. Hier und da könnte man sicherlich bemängeln, wie nah es an unseren Begebenheiten ist, gerade, was den fremden Kontinent mit dunkelhäutigen Bewohnern angeht, wo die Scirländer und andere von ihrem Kontinent gerade mit Kolonien und Ausbeuten beginnen - ABER der Reiz besteht zu großen Teilen ja auch darin, dass man in Scirland England erkennt und dass die Welt, gerade was die gesellschaftlichen Gepflogenheiten angeht, der unseren Historie so ähnelt und es dann doch alles ganz anders ist und es DRACHEN gibt.
Die Drachen spielen auch hier eine große Rolle. Das Setting ist gänzlich anders als im ersten Band, denn Lady Trent reist natürlich nicht in jedem Buch an denselben Ort und erforscht immer wieder dieselben Drachen, das wäre ja langweilig. Diesmal ging es um verschiedene Drachen auf dem Kontinent Eriga: in der Savanne leben Busch- und Baumdrachen (wenn ich mich recht entsinne, es gibt Unstimmigkeiten, ob es überhaupt Unterschiede gibt zwischen ihnen, denn wie auch im ersten Band der Memoiren steht die Drachenkunde noch ganz am Anfang) und - was auf Lady Trent die größte Faszination ausübt - die Sumpfdrachen von Mouleen. Ich bitte um Verzeihung, falls ich einen Namen falsch schreibe: in diesem Band gibt es eine ganze Menge davon und sie klingen alle absolut fremdländisch. Auch wenn das so gewollt ist und zum Flair von Eriga beiträgt, so fiel es mir doch häufig schwer, mich zu erinnern, wie nun die junge Frau der Mouleen heißt, mit der Isabella sich anfreundet oder in welchen Städten sie nun sind, abgesehen von Point Miriam, der Festung der Scirländer dort in der Ferne.
Neben den Drachen gibt es auch diesmal viel Intrigen und Handlung drumherum, von den Skandalen und Machenschaften in der Heimat ganz zu schweigen. Schließlich erzählt Lady Trent ihre Memoiren, und dazu gehört auch die Zeit vor dem Aufbruch in die Ferne - einschließlich eines Problems, das sich aus Band 1 mit hierhinein zieht und noch nicht großartig beantwortet wird. Andererseits gibt es ja auch noch Folgebände, wo jemand entdecken kann, wie man nun wirklich Drachenknochen konserviert.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hatte unglaublich viel Lesespaß. Isabella ist eine wunderbare Protagonistin, mit ihrer Faszination und Neugier (und, ehrlich gesagt auch mit ihrer Rolle als Frau und wie sie die wahrnimmt, wie sie sich weigert, sich nun als Mutter zu sehen und ihre Liebe zu Drachen hinter ihrem Sohn zurückzustellen, wo es doch von einem Mann auch niemals erwartet werden würde, zurückzustehen für die Kindererziehung). Die Welt ist wieder sehr liebevoll detailreich ausgearbeitet und mit Nathalie, die neu dabei ist, und Tom Wilker, den man bereits kennt, gibt es auch wieder treue Begleiter auf der Expedition. Absolut grandiose Reihe, die im Deutschen (und Original glaube ich auch) mit fantastischen Covern geschmückt ist.
„Noch eine Sache zum Erforschen. (…) Wirst du je fertig werden?“ – N.
„Ich hoffe nicht. Wie schrecklich öde wäre das?“ – I.
Dafür, dass der Klappentext mir so ewig lang erscheint, wirken die Geschehnisse im Buch gar nicht so ausschweifend. Den ersten Band Die Naturgeschichte der Drachen hat mir wirklich Spaß gemacht, doch dieser Band enttäuscht mich in einigen Punkten.
Da diese Bücher als Memoiren geschrieben sind, ist der Schreibstil recht nüchtern und trocken. Die Geschehnisse liegen für Lady Trent bzw. Isabella schon weiter in der Vergangenheit. Dabei gibt es auch recht wenig Dialoge. In dem Kontext erscheint das zwar sinnvoll, nimmt aber auch viel Gefühl und viele Emotionen. Während mich der erste Band trotzdem packen konnte und ich den Schreibstil so als faszinierend empfand, ist mir Band 2 einfach zu trocken.
Das wird auch dadurch unterstützt, dass die Drachen nicht präsent genug für ein Buch sind, in dem es doch um Drachen gehen sollte? Es werden so viele politische Aspekte aufgegriffen, dass mir das einfach zu viel ist. So viele Namen und Familienverhältnisse konnte ich auch gar nicht behalten, dabei hatte ich immer das Gefühl, dass das noch wichtig werden würde.
Wie schon erwähnt, bleiben die Emotionen etwas auf der Strecke. Das gilt auch für persönliche Beziehungen. Das hätte für mich auch gut in die Idee der Memoiren gepasst, da ich mir vorstellen könnte, dass man sich gerade an seine Gefährten gut und sehr gern erinnert.
Fazit: Leider konnte dieser Band mir nicht zusagen. Da ich aber trotzdem nicht ungern zum Buch gegriffen habe und ich vieles an dem Buch auch schätze, gibt es von mir drei Sternchen. Dem dritten Teil werde ich wohl noch eine Chance geben.
Die Welt gehört denen, die zu ihrer Eroberung ausziehen, bewaffnet mit Sicherheit und guter Laune.
Die Reise geht weiter. Ihren Sohn, mit dem Gedanken eine schlechte Mutter zu sein, lässt sie zurück in der Heimat und macht sich auf in ein neues Abenteuer mit neuem Forscherziel.
Diese Reise verlangt ihr einiges ab. Genau so wie damals schon, muss sie sich neuen Sitten und Gebräuchen unterzeihen, genau so wie sich neuen Gefahren stellen.
Doch eine neue Welt eröffnet sich ihr und sie tut das was sie am besten kann. Forschen.
Durch den ersten Band wurde ich mit diesem Band schneller warm. Es ist auch diesmal eine sehr interessante Reise.
Ein fiktionaler Reisebericht mit einer Würze Drachen und einer starken Frau als Protagonisten.
Der erste Teil der Reihe liegt schon ein paar Jahre zurück, trotzdem kam ich gut in den zweiten Band hinein. Die wichtigsten Charaktere werden einem wieder ins Gedächtnis gerufen, ohne dabei elend lange Passagen zu füllen.
Das Cover lässt vermuten, dass es sich um Drachen dreht, tut es aber wieder nur am Rande. Genaugenommen ist es ein Reisebericht der Lady Trent. Man begleitet sie dieses Mal auf einen fernen Kontinent, der mich stark an Afrika erinnert hat. Genrell spielt sich alles in einer fiktiven Welt ab, aber es fühlt sich trotzdem vertraut an. So ist Lady Trent für mich eine junge Britin, die gegen die gesellschaftlichen Regeln aufbegehrt.
Es liest sich dabei relativ leicht und schnell. Mich nervten die komplizierten Namen der Einwohner, was zwar einerseits etwas Feeling brachte aber andererseits neigt man auch schnell dazu sie schlicht zu überlesen.
Die Story zieht sich etwas, die Drachen und deren Erforschung sind wirklich nur eine Randnotiz. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, ich mag dieses Aufbegehren der Lady Trent, die einfach ihren Weg geht, ohne dabei groß an die Folgen zu denken. Es ist etwas ganz eigenes und ich bin neugierig wie es sich weiter entwickeln wird. Kurzgesagt ein fiktionaler Reisebericht mit einer Würze Drachen und einer starken Frau als Protagonisten. Mag ich und wird daher weitergelesen 😁
Leider fehlte dem Buch zu weiten Teilen ein Ziel. Trotzdem immer noch ein sehr ungewöhnliches Fantasybuch mit toller Protagonistin.
#Rezension 🐉
Die Reise der Basilisk (Lady Trents Memoiren 3) - Marie Brennan
Puuh, das war mal ein Buch mit Höhen und Tiefen. Ich bin ziemlich froh, dass es endlich fertig ist^^
Die Reise der Basilisk ist der dritte Teil der Reihe rund um Lady Trent. Wie schon in den vorherigen Büchern erforscht unsere Lady die Drachen der Welt auf die ein oder andere Art und hat gleichzeitig das unbeschreibliche Talent sich in unangenehme Situationen zu bringen.
Insgesamt ist das Buch den Vorgängern sehr ähnlich. Mit dem Schreibstil (der sich eben genau wie die Memoiren einer älteren Frau liest), muss man klar kommen. Auf jeden Fall empfehlen sich weder lange Pause zwischen den Bänden noch längere Lesepausen, da man sonst wirklich erst mal wieder reinkommen muss.
Leider war ich zwischendurch nicht so motiviert weiterzulesen (und hab irgendwann einfach New Dreams stattdessen nochmal gelesen :D), da mir irgendwie der roten Faden gefehlt hat. Dadurch, dass sie mit einem Schiff etwas ziellos durch die Weltmeere segeln, kommt die Handlung nicht besonders gut voran, was das Buch für mich eher zäh gemacht hat. Erst gegen Ende wurde es dann noch einmal spannend und plötzlich passierte einfach viel zu viel auf einmal.
Trotz allem möchte ich aber den nächsten Teil der Reihe wieder lesen. Die Bücher sind einfach etwas ganz besonderes im Fantasygenre und insgesamt tauche ich einfach unglaublich gerne in diese Welt ein.
⭐⭐⭐ 3 von 5 Sternen
Schreibstil hochgestochen, anfangs teils überbordende Aneinanderreihung fiktiver Völker und deren Sitten und Bräuche, was es nicht so einfach macht, dieses Buch zu lesen. Die Teile im Dschungel wurden dann angenehmer, leider war mir das Ende etwas zu abrupt. Die Abschnitte mit Drachen sind leider weiterhin sehr kurz
Der Wendekreis der Schlangen – Lady Trents Memoiren
Band 2 der 5teiligen Reihe um die Drachenforscherin Isabella Trent
Nachdem ich Band 1 – Die Naturgeschichte der Drachen - gelesen hatte musste ich sofort mit Band 2 beginnen. Ich wollte mit Isabella weitere abenteuerliche Reisen erleben und mehr über ihre Forschung rund um Drachen erfahren. Und sie enttäuschte mich nicht. Es ging auf den wilden, kriegszerrütteten Kontinent Erga, wo es noch weitere Drachenarten geben sollte.
Mich überzeugte der zweite Band auf ganzer Linie. Durch die Geschichte und die Schwierigkeiten auf der Reise, war es ehrlich und echt. Zudem waren auch hier weitere Zeichnungen vorhanden, die die Geschichte noch lebhafter machten.
Der zweite Band von Lady Trent’s Memoiren braucht sich definitiv nicht hinter seinem Vorgänger zu verstecken. Spannung ist da, das Eintauchen in fremde Kulturen gelingt an Isabellas Seite mühelos und die Darstellungsweise ist innovativ und respektvoll.
Die Reise der Basilisk – Lady Trents Memoiren
Band 3 der 5teiligen Reihe um die Drachenforscherin Isabella Trent.
Inhaltsangabe/Klappentext:
Die spannenden Abenteuer von Lady Trent werden in Marie Brennans „Die Reise der Basilisk“ fortgesetzt …
Treue Leser der ersten Bände von Lady Trents Memoiren, „Die Naturgeschichte der Drachen“ und „Der Wendekreis der Schlangen“, glauben vielleicht, dass sie bereits mit den Details ihrer historischen Reise an Bord des Königlichen Forschungsschiffs Basilisk vertraut sind, doch die wahre Geschichte dieser bahnbrechenden, nervenaufreibenden und skandalösen Seereise wurde nie enthüllt – bis jetzt.
Sechs Jahre nach ihren riskanten Aktionen in Eriga bricht Isabella zu ihrer bisher ehrgeizigsten Expedition auf: einer zwei Jahre langen Reise um die Welt, um Drachen an jedem Ort zu erforschen, wo man sie finden kann. Von gefiederten Echsen, die sich in den Ruinen einer vernichteten Zivilisation sonnen, bis zu den riesigen Seeschlangen der Tropen stellen diese Kreaturen eine Quelle sowohl endloser Faszination als auch häufiger Lebensgefahr dar. Begleitet wird Isabella nicht nur von ihrem jungen Sohn Jake, sondern auch von einem ritterlichen ausländischen Archäologen, dessen Interessen sich im professionellen und persönlichen Bereich mit denen von Isabella überschneiden. Die Forschung ist natürlich der Hauptzweck dieser Reise, aber Isabellas Leben ist selten so simpel. Sie muss mit Stürmen, sinkenden Schiffen, Intrigen und Kriegen zurechtkommen, gerade als sie eine Entdeckung macht, die eine revolutionäre neue Sichtweise auf die uralte Geschichte der Drachen eröffnet.
Meinung/Fazit:
Auch Band 3 ist eine gelungene, spannende Fortsetzung um und mit der Drachenforscherin Isabella Trent und ihrer Forschung über Drachen. In diesem dritten Band ihrer Memoiren erzählt Lady Trent von ihrer Forschungsreise mit dem Segelschiff Basilisk unter dem Kommando des furchteinflössenden Kapitäns Dione Akinitos und dessen Mannschaft. Begleitet wird sie von ihrem Freund und Kollegen Tom Wilker, ihrem 9jährigen Sohn Jake und dessen Nanny Abby.
Zweck der Reise ist die Erforschung von einigen Drachenarten und die Kategorisierung der Arten.
Zur Finanzierung dieses Unternehmens werden sie mit der Basilisk jedoch auch Handel treiben und Lady Trent wird Berichte an eine Zeitung schicken. Und mehr möchte ich auch gar nicht weiter verraten.
Nur soviel, wer eine ruhige und hübsche Schiffsreise erwartet, ist auf dem falschen Weg. Also hisst die Segel und lest es selbst.
Auch Band 3 ist für mich eine gelungene Fortsetzung.
"Die Reise der Basilisk" ist der dritte Band von Marie Brennans fünfbändiger Reihe über Lady Trents Memoiren.
Nach sechsjähriger Pause plant Lady Isabella Trent ihre bisher größte Expedition. Diese führt sie in das Zerklüftete Meer, welches zwischen Dajin und Otholé liegt und seinen Namen daher hat, dass aus unzähligen kleinen Archipeln gebildetet Inselgruppen dieses Meer quasi zerstückeln. Selbstverständlich benötigt solch eine Expedition in erster Linie ein Schiff und in zweiter Linie eine Kapitän, der keine Risiken scheut. Und wer wäre da besser geeignet als Kapitän Dione Aekinitos, der das königliche Forschungsschiff "Basilisk" unter seinem Kommando hat! Vielleicht habt ihr ja schon von ihm gehört. Auf dieser Forschungsreise darf erstmalig auch Isabellas Sohn Jacob - inkl. Kindermädchen - dabei sein, aber auch Tom Wilker ist selbstverständlich wieder dabei.
Hauptzweck ist es natürlich wieder die Drachen zu erforschen, die dort leben, aber auch zu prüfen, ob die Kriterien für die Klassifizierung eines Drachen korrekt sind. Ihr erinnert euch doch noch an Edgeworth' Schriften? Dieser hatte die Kriterien vor einigen Jahren festgelegt und nun gilt es diese nochmal zu überdenken.
Doch wie es so oft auf Expeditionen ist: Es läuft selten alles glatt. Und so haben die Expeditionsteilnehmer nicht nur mit Stürmen zu kämpfen, sondern finden sich einmal mehr zwischen Intrigen und Kriegen wieder...
Auch dieser dritte Band hat mich wieder gut unterhalten und ich hatte beim Lesen wiederholt das Gefühl die Memoiren einer guten Freundin zu lesen. Diese Reihe liest sich wirklich sehr angenehm und die vielen Zeichnungen im Buch, lockern dieses nicht nur auf, sondern unterstützen auch die Vorstellungskraft.
Der Schreibstil ist sicherlich nicht für jeden etwas, ist er doch sehr an die Zeit Jane Austens angelehnt und mag dem ein oder anderen Leser etwas angestaubt wirken. Für mich persönlich passt dieser Stil aber sehr gut zu den Memoiren.
Alles in Allem ist es für mich wieder eine sehr gute Fortsetzung der Geschichte gewesen. Nun habe ich noch zwei Bände vor mir und bin echt gespannt, ob sich das Konzept mit der Zeit abnutzt oder aber auch nicht.
"Haben Sie je an einem Abgrund gestanden und plötzliche Furcht verspürt, nicht, dass Sie fallen würden, sondern dass Sie sich hinabstürzen würden? Dass die Instinkte, die unser Leben erhalten, für diesen einen entscheidenden Moment versagen würden und Sie in der Zwischenzeit ohne ersichtlichen Grund nach vorne treten und Ihren eigenen Tod suchen würden?"
In Marie Brennans zweiten Band von Lady Trents Memoiren, "Der Wendekreis der Schlangen", stellt sich Lady Isabella Trent genau diese Fragen.
In ihrem zweiten Buch ihrer Memoiren berichtet Lady Trent nun von ihrer Expedition in die "Grüne Hölle" - wie die Moulish den Regenwald ihres Landes Mouleen nennen. Selbstverständlich sponsert der gute und exzentrische Lord Hilford diese Expedition wieder und nach vielem Hin und Her mit den Behörden, kann die Expedition drei Jahre nach ihrer Rückkehr aus Vystrana endlich starten. Auch Tom Wilker ist wieder mit von der Partie, Lord Hilford jedoch ist verhindert, stattdessen begibt sich seine Enkelin Natalie Oscott mit auf diese gefährliche Abenteuer. Und natürlich eckt Lady Trent gesellschaftlich wieder an ... um nicht zu sagen ihr Verhalten ist skandalös! Doch Isabella schert sich einen Teufel um dieses Getratsche - dafür ist ihre wissenschaftliche Neugier einfach zu groß - doch diese Neugier kam ihr einmal mehr teuer zu stehen: So fand sich Lady Isabella nicht nur in der gnadenlosen Hitze des Urwalds wieder, sondern hatte auch körperlich sehr zu leiden und zu allem Überfluss wurde sie auch noch in die Intrigen der königlichen Familie hineingezogen...
Isabellas Memoiren haben mir auch dieses Mal wieder gut gefallen. Vor allem ihre unverblümte und direkte Art behagt mir sehr und ich so glaube ich, würden wir uns prächtig verstehen, sollte sich jemals die Gelegenheit ergeben sich persönlich zu treffen.
Für Drachenfans, die mit der viktorianischen Ausdrucksweise keinerlei Probleme haben und sich gerne in persönliche Aufzeichnungen vertiefen, ist dies eine empfehlenswerte Lektüre.