Schon das Cover mit seinen herrlichen Tulpen zog meine Aufmerksamkeit sofort an. Dann ein Blick auf die Autorin und schon musste ich dieses Buch lesen. Susan Mallery schickt den Leser nach Tulpen Crossing, in die Geschichte von Kelly, ihrer besten Freundin Helen und ihrer Schwester Olivia. Kelly ist eine süsse aber eher unauffällige, fleißige Tulpenfarmerin. Als ihre atemberaubend und selbstbewusste Schwester Olivia nach Hause zurück kehrt, legt diese gleich mal einen Auftritt als totale Bitch hin. Sie war mir sofort unsympathisch. Susan Mallery schafft jedoch eine Entwicklung mit ihrer Protagonistin, die auch diesmal wieder umwerfend gelungen ist. Die Dialoge sind hinreißend und die Probleme und Verwicklungen der Figuren sehr unterhaltsam. Als die Mutter von Kelly und Olivia unerwartet die Bildfläche betritt, geht es richtig zur Sache in Tulpen Crossing. Wie immer kann Susan Mallery mich nicht enttäuschen und hat eine beeindruckende Geschichte mit vielen Herausforderungen geschaffen. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und die drei Frauen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten. Besonders gefällt mir, dass die Beziehungen nicht nur oberflächlich bleiben sondern auch in die Tiefe, mit all ihren Problemen, gehen. „Die Tulpenschwestern“ hat mich gut unterhalten und begeistert. Eine klare Leseempfehlung.
Kelly Murphy und ihr Vater züchten Tulpen. Eigentlich sind sie ganz glücklich mit ihrem Leben, aber dann taucht Olivia wieder auf, Kellys Schwester, die nach dem Weggang der Mutter auf ein Internat geschickt wurde und seitdem kaum mehr Kontakt zu den beiden hat. Olivia versucht in der Heimat herauszufinden, was sie eigentlich im Leben erreichen will. Kelly stellt fest, dass Griffith, ihr Highschoolschwarm wohl doch nicht so arrogant ist, wie sie immer dachte und ihre beste Freundin Helen hadert damit, sich in den Vater ihrer besten Freundin verliebt zu haben. Und ob das nicht schon schwierig genug wäre, kehrt plötzlich Kellys und Olivias Mutter zurück und versucht den Vater wieder für sich zu gewinnen. Susan Mallery liefert diesmal einen Einzelband, der sich aber um die Geschichte von drei Frauen dreht. Mir hat das Ganze sehr gut gefallen, die Geschichte dreht sich abwechselnd um Kelly, Olivia und Helen. So lernt man jede einzeln kennen und gleichzeitig auch aus der Sicht der anderen beiden. Ich hatte mit allen am Anfang so meine Probleme, Olivia kommt am Anfang als verwöhnte Zicke rüber, Kelly als jemand, die sich überhaupt nicht für Beziehungen interessiert und bei Helen dreht sich alles darum, dass sie sich zu dick und damit nicht liebenswert findet. Und trotzdem hat jede Figur ihre Liebenswerten Eigenschaften und alle drei entwickeln sich im Laufe der Geschichte gewaltig weiter. Einzig Jeff, der Vater bleibt ein wenig flach gezeichnet, obwohl er eine nicht unwesentliche Rolle spielt. Alles in allem war es eine sehr schöne Liebesgeschichte, die richtig Spaß gemacht hat. Dadurch, dass sie sich um drei Personen dreht, wird es nicht langweilig und durch die unterschiedlichen Missverständnisse, die nach und nach aufgeklärt werden, sind die Beziehungen der Protagonisten zueinander glaubwürdig. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, daher vergebe ich hier eine Leseempfehlung.

