Everything seemed a bit predictable, still i had to force myself to put it away. it was really well written and i really enjoyed the story :) it was great to get a look behind two regimes that both don't only have good intentions. Both are cruel in their own way you can't really say who's the protagonist and who is evil. Em is a great main character, i really liked her development. She is strong, smart and emotional, wich is something i miss in many other books.
Einst waren die vier Königreiche geeint. Nun herrschen Krieg und Zerstörung. Die Eltern von Emelina, der Prinzessin von Ruina, wurden vom König des Nachbarreiches Lera umgebracht und ihre Schwester verschleppt. Emelina will Vergeltung! Ihr Plan ist so grausam wie genial. Erst tötet sie die Verlobte von Cas, dem Thronfolger von Lera, dann nimmt sie deren Platz ein. Am Hofe des Feindes will sie den König und alles, was ihm teuer ist, auslöschen – auch Cas. Aber je mehr Zeit sie mit dem Prinzen verbringt, desto mehr will ihr Herz ihr Vorhaben vereiteln … (Klappentext) Das Buch hatte mich von dem Klappentext her sehr angesprochen und ich war neugierig darauf, mehr über die vier Königreiche und Ems und Cas' Geschichte zu erfahren. Zu Beginn der Handlung, kommt Em als Mary an den Hof von Lera, nachdem sie diese umgebracht hat, um Rache zu üben. Sie überlegt und mahlt sich oft aus, wie sie einzelnen Mitglieder des Königshauses töten könnte, aber für ihren Plan braucht es noch Geduld. Und mit der Zeit dort im Schloss freundet sich gegen ihren Willen und ihre Erwartung mit Cas an, sie merkt, dass er vielleicht doch nicht so ist, wie sie dachte. Zitat : "Vorsichtig tastete Em nach dem Dolch, den sie in ihrem Kleid versteckt hatte. Innerhalb von drei Sekunden könnte sie die Waffe dem König in die Brust werfen, Casimirs Hand nehmen und weglaufen ... Sie schob den Gedanken beiseite, ballte die Hand zur Faust und versuchte, sich einzureden, dass sie gar nicht daran dachte, mit Cas' Hand in ihrer aus dem Schloss zu rennen." Cas ist am Anfang auch nicht wirklich begeistert von der arrangierten Ehe, mag Mary dann aber doch recht bald und zudem bringt sie seine Ansichten über die Ruined ins Wanken. Denn sein Vater, der König von Lera, verfolgt die Ruined, hat fast Ems ganze Familie ausgelöscht und ihre Schwester entführt. Bisher hat sich Cas nicht viele Gedanken um die Ruined gemacht, aber als einer von ihnen gefangen wird, ist sich er sich mit seinen Ansichten nicht mehr so sicher. Ich fand beide Hauptcharaktere direkt sympathisch. Em zeigt sich als starke, mutig und kluge Protagonistin, die alles tut um ihre Schwester zu finden und Gerechtigkeit für die Ruined zu erreichen. Sie hat selbst keine Fähigkeiten als Ruined, aber gleicht dies durch ihre Ehrgeizigkeit und ihre Fertigkeiten im Kampf aus. Bei Cas mochte ich gerne, wie er sich im Laufe des Buches charakterlich weiterentwickelt hat, wie sie durch Marys beziehungsweise Ems Auftreten in seinem Leben viel ändert. Richtig gut gefallen hat mir die Liebesgeschichte und wie sie authentisch und schön, nicht zu schnell passiert ist. Em und Cas sind nicht von dem ersten Augenblick total verliebt ineinander, lernen sich langsam kennen. Ich fand es toll, wie man gleich gespürt hat, dass die beiden schön zueinander passen und sich gut ergänzen könnten. Zitat : "Mary starrte ihn ebenfalls an, als erwartete sie etwas von ihm, und plötzlich hatte er das Bedürfnis, nie wieder zu sprechen. Ihre Blicke trafen sich, und es fühlte sich sofort an, als wäre das hier ein Wettkampf, wer sich als Erster unwohl fühlen würde. Cas war sich ziemlich sicher, dass er diesen Wettbewerb jedes Mal gewinnen würde." Insgesamt konnte mich die Handlung überzeugen, es war spannend und gut gemacht. Nur das Ende kam meiner Meinung nach etwas zu schnell. Die Geschichte war flüssig geschrieben, die Seiten flogen nur so dahin und die Welt war schon bildlich dargestellt. Ich mochte das Buch sehr gerne, aber es fehlte ein bisschen der Wow-Effekt. Die Reihe hat definitiv noch Luft nach oben und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil. Fazit : Hat mir richtig gut gefallen. Ein überzeugender Auftakt der Reihe, ich bin gespannt, wie es weitergeht, mir fehlte nur etwas der Wow-Effekt.
https://theempireofme.wordpress.com/2019/02/12/rezension-die-legende-der-vier-koenigreiche-ungekroent/
Das Buch lässt mich wirklich sehr gespalten zurück. Prinzipiell hat es mich gut unterhalten, aber es gab auch sehr viel was ich unausgereift und einfach doof fand. Fangen wir mit den guten Dingen an. Ich mochte beide Protagonisten sehr gerne. Emelina ist Prinzessin eines verfolgten Volkes, der Ruined. Sie schmiedet einen Plan, um den gemeinen König des feindlichen Königreichs zu töten. Dabei trifft sie aus Cassimir, den Prinzen eben jenes Königreichs. Beide sind etwa 17 und verlieben sich sehr schnell ineinander. Trotzdem habe ich es nicht als Insta-Love empfunden, da die beiden noch recht jung sind und so was in dem Alter eben einfach auch mal schneller gehen kann. Irgendwie war es das schon mit den wirklich positiven Dingen denn jetzt kommen meine Kritikpunkte. Fangen wir mit dem Worldbuilding an. Dieses fand ich extrem schwach. Man bekommt weder das Magie System erklärt, noch den eigentlichen Weltenaufbau. Es gibt vier Königreiche, aber in welcher Beziehung diese wirklich zueinander stehen wird nur sehr geringfügig Beleuchtet. Auch was die jeweiligen Königreiche ausmacht bekommt man leider nicht erklärt. Ich hätte mir hier etwas mehr liebe zu Detail gewünscht. Denn ich finde es immer schwer mich für eine Fantasy Welt zu begeistern, wenn ich eigentlich kaum etwas über sie weiß. Den Antagonisten fand ich lächerlich. Der König von Lera, also Cas' Vater wird hier klar als Bösewicht verkauft, aber es wird mit keiner Zeile erwähnt, warum er die Ruined eigentlich so hasst. Nach diesem Buch hätte ich gesagt: Einfach so, weil er es kann. Das ist allerdings ein sehr, sehr schwaches Motiv für einen Antagonisten. Leider waren auch alle anderen Nebencharaktere total blass. Ich mochte zum Beispiel Galo, die Wache des Prinzen, sehr gerne, aber man erfährt so gut wie nichts über ihn. Das selbe gilt für Aren, Em's besten Freund. Die beiden waren so interessant, ich hätte mir etwas mehr Hintergründe zu ihnen gewünscht. Dann hätte man sich auch tendenziell mehr für die ganze Geschichte interessiert. Was mir persönlich überhaupt nicht gefallen hat, war wie offen Em und ihre Komplizen im feindlichen Palast mit ihrem Plan umgehen. Da wird auch mal in einem vollen Ballsaal darüber diskutiert, wann und wie man den König umbringt ... ist klar. Da hört ja auch niemand mit. Überhaupt war der ganze Plan ziemlich schwach und konnte mit einer Kleinigkeit in seine Einzelteile zerlegt werden ... Dafür das es hier um Leben und Tod ging hätte ich eine gründlichere Planung erwartet. Fazit: Das Buch war ok. Aber leider auch nicht mehr als das. Es hat sich leicht und flüssig lesen lassen, aber es gab für meinen Geschmack doch zu viele Baustellen. Daher werde ich an dieser reihe wohl nicht dran bleiben.
Ich bin verliebt, wirklich. Auch wenn es am Anfang nicht den Anschein hatte, dass es so weit gehen würde, jetzt kann ich sagen, dass ich dieses Buch und die Geschichte darin wirklich liebe. Und ja, ich sag das nicht zu vielen Büchern, natürlich gefallen mir immer wieder genug Geschichten, ich gebe auf den verschiedenen Portalen oft vier Sterne, sogar manchmal auch fünf, wenn es mich besonders begeistern konnte, aber ich sage nicht zu vielen Büchern, dass ich es liebe. Bei "Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt" von Amy Tintera ist es aber der Fall. Neugierig auf das Buch bin ich durch den Klappentext geworden, besonders weil es eine Mischung aus der Selection-Reihe (hallo? Liebe!) und "Die rote Königin" sein sollte. Also kann man doch nichts damit falsch machen, richtig? Und nein, dieses Buch hat bei mir absolut nichts falsch gemacht. Auch wenn ich am Anfang doch recht skeptisch war, bin ich sehr schnell begeistert gewesen. Aber es wurde einem als Leser auch ziemlich leicht gemacht: der Schreibstil hat mich sofort angesprochen und mit in die Geschichte genommen. Und auch die Charaktere waren greifbar und glaubwürdig. Die Szenerie des Buches ist ebenso sehr abgestimmt und als Leser auch vorstellbar, sowohl vom Hintergrund der Königreiche als auch das Aussehen dieser. Für mich ist das alles zusammen eine wirklich gute Mischung, sehr ausgewogen in den Szenen von Action und Romantik. Es hat mich bei diesem Buch wirklich gepackt. Wie ich schon sagte: ich bin verliebt, in die Geschichte, in die Charaktere. Ich habe das Buch nachts um vier ausgelesen und musste sofort nachschauen, wann Band zwei erscheint. Leider dauert das noch bis April 2018, aber ich weiß auf jeden Fall, dass ich Emelinas und Casimirs Geschichte weiter lesen muss. Ich kann dieses Buch zu hundert Prozent weiter empfehlen, es ist eine wunderbare Genre-Mischung und nimmt den Leser mit in ein aufregendes Abenteuer. Danke an den Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar.
Inhalt Für ihr Land und für ihre Leute, aber vor allem für ihre Schwester und ihre persönliche Rache an den Mördern ihrer Eltern, tötet sie die Verlobte vom Thronfolger Leras, um selbst deren Platz einzunehmen und den Hof des Feindes zu infiltrieren: Emelina Flores nennt sich nun Mary und gibt sich selbst als die Mörderin ihrer Eltern aus, denn sie möchte von ihrem neuen Verlobten und zukünftigen Ehemann Casimir erfahren, wo ihre Schwester Olivia gefangen gehalten wird. Danach will sie ihn und seine Familie auslöschen - aber sie hat nicht damit gerechnet, dass Cas so ganz anders ist als sein grausamer Vater ... Protagonisten Emelina, auch bekannt als Em oder Mary, mochte ich sehr gerne und konnte ihre Handlungen meist gut nachvollziehen. Sie ist hat keine Ruined-Kräfte, obwohl ihre Mutter und ihre Schwester so mächtig waren, und deshalb wurde sie von den Ruined schon immer behandelt wie ein Kind. Sie möchte mit ihrer Aktion nicht nur Rache üben, sondern sich als würdig beweisen, sodass man hinter ihrem Rücken nicht mehr über sie redet. Sie musste immer hart arbeiten für ihre Ziele und lebt seit den Tod ihrer Eltern definitiv nicht mehr wie eine Prinzessin, stattdessen ist sie auf der Flucht und versucht, die Ruined zu retten und eben Lera zu stürzen. Als sie Cas trifft, ist sie erst nicht begeistert, aber Cas ist einfach so nett und hat andere Ansichten als sein Vater, dass sie seine Gesellschaft zu schätzen lernt. Zwar sind diese immer noch nicht perfekt, aber immerhin hast er nicht einfach alle Ruined aus Prinzip und außerdem kann er auch eigenständig denken. Er ist ein sensibler Kerl, zumindest im Vergleich zum Rest seiner Sippe. Er zeigt Mitgefühl und ist hilfsbereit, so wie ein Herrscher vielleicht eher sein sollte. An "Mary" mag er, dass sie eine Kämpferin ist und sich für die Sachen einsetzt, an die sie glaubt, und dann wiederum wieder ein ganz sanftes Mädchen sein kann, wenn sie ihre Mauern runter lässt. Handlung und Schreibstil Das Buch ist gar nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, sondern in der Dritten Person. Da war es manchmal schon verwirrend, das Emelina manchmal Em und aus Cas' Sicht dann Mary hieß. Da Olivia und die mächtige, aber verstorbene Ruined-Königin zu Ems Familie gehören und eher die Opfer der Geschichte waren, hatte ich, ohne sie zu kennen, eher an ihre Unschuld geglaubt und angenommen, dass einfach die Feinde sie als so gefährlich ansahen. Aber aus den Rückblicken und zahlreichen Schilderungen sieht man schon langsam die Wahrheit. Es gibt viele Ruined, die ihre Macht missbrauchen, um anderen zu schaden, aber natürlich nicht alle - es gibt doch viele verschiedene Menschen. Der König von Lera allerdings möchte sie alle ausrotten, da sie eine potenzielle Gefahr sind, dabei ist er aber ohne Erbarmen und akzeptiert keine Widerrede. Es hat mich schon an etwas wie Hexenverfolgung erinnert, aber das war ja auch noch etwas ganz anderes. Ich konnte aber den Konflikt sehr gut verstehen. Die Gefühle und Emotionen, die vermittelt wurden, konnte ich gut nachvollziehen. Einerseits die entstehende Anziehung zwischen Cas und Em, aber auch Wut, Schuldgefühle und Scham fand ich gut eingebracht. Man konnte den Konflikt dieser Empfindungen gut erkennen und das hat den Charakteren weiter Tiefe verliehen und sie sympathischer gemacht. Fazit Mir hat "Die Legende der vier Königreiche - Ungekrönt" ganz gut gefallen. die Protagonisten fand ich sehr sympathisch und konnte ihre Emotionen und Handlungen meist verstehen. Das Ende war plötzlich sehr schnell, aber es war durchgehend spannend und interessant. Ich bin gespannt, wie es mit den Ruined und den vier Königreichen weitergeht!
Pure Begeisterung!
Das einzige was ich an diesem Buch auszusetzen habe ist das es so schnell zu Ende war. Es war schön zu sehen das die Romanze ihre Zeit gebraucht hat. Gleichzeitig kam seit Mitte des Buches durchgehend Spannung auf. Es war so toll.
Meine Meinung: Prinzessin Emelina kurz Em genannt, hat fast alles verloren. Ihre Eltern wurden durch ihre Feinde getötet, ihre jüngere Schwester verschleppt. Jetzt hat sie gemeinsam mit ihren Verbündeten einen Plan ausgeheckt, der ihr die gewünschte Rache bringen wird. Sie tötet die Verlobte von Prinz Casimir und nimmt deren Platz ein. Casimirs Vater hält Ems Schwester irgendwo gefangen und sie will durch ihn an den Aufenthaltsort gelangen. Casimir ist völlig anders als sie gedacht hat und je länger sie am Hofe lebt, umso schwerer fällt es ihr, ihn zu belügen. Bei diesem Buch handelt es sich um den 1. Teil einer Trilogie. Die Autorin entführt uns in die Welt der vier Königreiche. Einst waren diese vereint, jetzt herrscht Krieg. Erzählt wird die Geschichte überwiegend aus der Sicht von Emelia, die aus Ruina kommt. Im Ruina verfügen die Menschen über besondere Gaben, was sie einerseits zu etwas Besonderem, aber auch zu Etwas Gefährlichen für die anderen Königreiche macht. Der Konflikt zwischen den verschiedenen Königreichen steht im Mittelpunkt, die Handlung ist dadurch doch recht brutal. Em ist ein starker Charakter, was mir sehr gut gefallen hat. Sie geht ihren Weg koste es was es wolle. Sie hat ihre Familie verloren und will ihre Schwester jetzt von ihren Feinden befreien. Dann triff Em auf Casimir, der so völlig anders ist als sie erwartet. Zwischen den beiden entwickeln sich Gefühle, obwohl er ihr Feind ist. Auch weiß er gar nicht, wen er da wirklich geheiratet hat. Die Situation ist alles andere als einfach und die Autorin macht es den beiden ganz schön schwer. Das Ende ist natürlich sehr offen und die Autorin lässt den Leser mit vielen Fragen zurück. Von mir gibt es für dieses Buch eine klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Punkten.
Einst waren die vier Königreiche geeint. Doch nun herrscht Krieg und Zerstörung. Die Eltern von Emelina, der Prinzessin von Ruina, wurden vom König von Lera umgebracht. Und nun will Em nur noch eines: Rache. Dafür schmiedet sie einen bösartigen Plan, der darauf basiert, dass sie die Stelle der Verlobten des Prinzen von Lera einnimmt. Sie will Rache - und sie will ihre Schwester retten! Aber sie hat nicht damit gerechnet, dass Prinz Casimir ihr Herz berühren kann. Ungekrönt von Amy Tintera ist der Start einer Reihe rund um die magisch begabten Ruined. Ausgerechnet ihre Prinzessin zeigt jedoch nicht ein Fünkchen Magie, ist jedoch voller Rachedurst aufgrund der oben geschilderten Ausgangssituation. Das hat mich eigentlich dazu bewogen, Tinteras Roman zur Hand zu nehmen. Ich war neugierig auf die blutdürstige Prinzessin. Ich stieg rasch in das Buch ein. Tintera packt die erste Szene mit Spannung und Action voll und ködert so die Leser, die natürlich wissen möchten, was nach dem Mord an Casimirs Verlobten und dem Tausch der Prinzessinnen geschieht. Mich persönlich hat es auf jeden Fall ins Schloss in Lera gelockt. Em könnte ein interessanter Protagonist sein. Sie tritt stark und unerschrocken in ihren Entscheidungen auf und zögert nicht. Wenn ihr „Plan“ nicht darauf basieren würde, dass der Prinz, der seine Verlobte noch nie gesehen hat, rein gar nicht misstrauisch wird, wenn im Schloss ein Mädchen auftaucht, das nur eine einzige Wache im Schlepptau hat und mit an den Haaren herbeigezogenen Erklärungen um sich wirft. An dieser Stelle hat sie für mich stark an Glaubwürdigkeit verloren. Die Szenen wirken auf mich so konstruiert, dass ich mich öfters Mal fragte, an welcher Stelle die Charaktere gegen das Gerüst rennen. Casimir, der Prinz von Lera, kann sich Em zuerst gar nicht als seine Braut vorstellen. Schlussendlich verliebt er sich trotzdem in sie. Die Liebesgeschichte war vorhersehbar, aber daran wollen wir uns jetzt nicht stören. Manchmal war sie sogar ganz niedlich. Manchmal war das hin und her der beiden sogar ganz witzig. Aber die herbeigeführten Dialoge, die zum besseren Kennenlernen der beiden dienten, fand ich schon etwas gestellt. Bis zur Mitte des Buches war Em noch völlig davon überzeugt, dass sie alle aus der Königsfamilie töten würde. Darüber konnte ich nur müde lächeln, da die Autorin hier ein zusätzliches Spannungselement nutzen wollte, dass nicht funktioniert, da sie schon zu dem Zeitpunkt ihr Herz schon verschenkt hatte. Wirkliche Spannung kam erst im letzten Viertel des Buches auf. Einige Elemente wirkten arg unglaubwürdig. Jemand wird schwer verletzt, springt aber nach ein paar Seiten wieder fröhlich durch die Szene? Er hat sicherlich sehr gutes Heilfleisch. Am Ende der Geschichte tritt eine Person auf, die mir einen kleinen Lichtblick bot. Sie war leider die spannendste Figur im ganzen Roman. Nichts desto trotz versteht die Geschichte über weite Strecken hinweg recht gut zu unterhalten. Die Kernelemente, die Furcht vor Andersartigen, vor magischen Personen, waren gut ausgearbeitet und mich interessiert, wie der Konflikt aufgelöst wird. Ich kann leider nur 3 Sterne vergeben. Ich empfehle es aber trotzdem für alle, die viel Wert auf die Liebesgeschichte in einem mittelalterlich-magischen Setting mögen und über die Kritikpunkte, die oben angebracht wurden, hinwegsehen können.
Der Anfang war wirklich vielversprechend und hat mich begeistert, aber so ab der Mitte hat das Buch mich irgendwie verloren. Die Autorin hat es nicht geschafft mich dauerhaft zu fesseln und letztendlich fehlte mir einfach was.
Schon vor Monaten habe ich mir das Buch auf meine Wunschliste gepackt und dann dem Erscheinungstermin entgegen gefiebert. Und nun weiß ich nicht so recht, wie ich anfangen soll. Leider konnte es mich nicht so überzeugen wie gehofft, aber schlecht war es auch nicht...... Zunähst einmal zu Inhalt. Es herrscht Krieg, der König von Lera will die Ruined auslöschen. Weil diese eine Begabung haben, die Bewohner von Ruina besitzen Magie und können z.b jemanden nur durch ihre Gedanken die Luftröhre abdrücken oder den Wind beeinflussen. Emelina die Prinzessin von Ruina besitzt leider keinerlei Magie, aber dafür kann sie kämpfen. Sie will unbedingt Rache nehmen, weil der König ihr Volk auslöschen will und ihre Familie angegriffen hat. Da kommt der Plan Prinzessin Mary aus Valo zu ermorden gerade recht. Den diese soll den Prinzen Casimir heiraten, die Bedingung für diese Heirat war, den Vater von Em zu ermorden. Em will nun ihren Platz einnehmen und sich so Zutritt zum königlichen Hofe verschaffen, um Rache zu nehmen und ihre Schwester zu befreien, die als Geisel gehalten wird. Der Schreibstil der Autorin ist einfach gehalten und sehr flüssig zu lesen. Langeweile kam bei mir keine auf. Dies habe ich als sehr positiv empfunden. Es gab immer wieder spannende Momente, besonders weil es einige Kampfszenen gibt. Die Idee an sich fand ich auch super. Aber vieles wirkte auf mich nicht so durchdacht, mir fehlte die Tiefe. Es gab für mich keine ausreichende Erklärung, warum der König die Ruined so hasst und alle ermorden will. Klar, diese haben Fähigkeiten, mit denen sie im Vorteil sind, aber diese hatten sie auch schon vorher und die Ordnung untereinander hat trotzdem funktioniert. Hier hat mir eine Erklärung gefehlt. Gefallen hat mir, dass man als Leser auch Cas begleitet und nicht nur Em. Leider kam ich mit der gewählten Perspektive nicht so klar, die Ich Form hätte ich um einiges besser gefunden. Das nächste große Manko für mich. Em und Cas. Ich mochte Cas sehr gerne, er ist ein lieber Charakter. Aber selten ist mir ein so naiver Prinz untergekommen. Sein Vater löscht ein ganzes Volk aus und er kommt nun erst auf den Gedanken, dass dies falsch sein könnte. Davor kam es ihm nicht in den Sinn. Und seine Erziehung, er weiß nicht, wie man eine Truppe in die Schlacht führt, hat auch so kaum Ahnung vom Regieren. Er ist der Thronfolger, das einzige Kind und sein Vater wohl sehr Macht besessen. All dies passte für mich nicht so zusammen und wirkte so eindimensional. Nun zu Em. Ich mag starke Protagonistinnen, diese dürfen auch gerne etwas böse sein, skrupellos und Killerinnen. Aber Em war mir dann doch zu kalt. Zu Beginn überlegt sie bei jeder Gelegenheit, wie sie Cas oder ein Mitglied seiner Familie am besten in der jeweiligen Situation ermorden kann. Obwohl es total unnötig war, weil der Plan eh ganz anders aussah. Und wie sie sich ihren Freunden, die sie seit der Kindheit kennt, gegenüber verhält, ging für mich auch nicht. Das Buch hat mich keineswegs kalt gelassen. Als ein Nebencharakter ermordet wurde, hat mich dies echt mitgenommen, obwohl man ihn kaum kannte. Auch die späteren Szenen zwischen Em und Cas fand ich schön zu lesen. Und die Freundschaft zwischen Galo, einer Wache und Cas hat mir auch sehr gefallen. Ich mochte Galo sehr gerne. Der Grundton des Buches war für mich brutal. Folter, Morde. Jemanden das Herz aus der Brust reißen durch die macht seiner Gedanken. Und mir hat es etwas zugesetzt, wie die Nebencharaktere gestorben sind. Jeder denkt, er sei der Gute, mache das Richtige. Doch beide Seiten sind Mörder, hier gibt es kein Gut und Böse, nur ganz viel dazwischen. Zum Glück merkten dies die Protagonisten mit der Zeit auch. Das Ende war dann noch mal sehr spannend. Weil ich wirklich befürchtet habe, die Autorin bringt noch einen Nebencharakter um. Aber auch davon abgesehen gab es viele spannende Momente. Und ich bin trotz meiner Kritik sehr gespannt auf Band 2, weil es dort dann einen sehr mächtigen Charakter geben wird, der wohl noch für viele Probleme sorgen wird. Fazit: Nun noch mal die Kurzversion^^ Die Story ist interessant, der Schreibstil sehr flüssig und einfach. Langeweile kam keine auf, dafür viel Spannung. Em war mir zu kalt und Cas zu naiv. Trotzdem ist Cas ein sehr lieber Charakter und Em eine starke Protagonistin. Die Motivation des Königs konnte ich nicht verstehen und auch allgemein fehlte mir die Tiefe und Infos, um alles besser verstehen zu können. Ich empfand das Buch als überraschend brutal, eine Ermordung hat mich ziemlich mitgenommen. Aber auch so konnten mich einige Szenen emotional packen. Die Scheinheiligkeit, jeder meint, er wäre im Recht obwohl er dafür Menschen umbringt nervte mich, aber mit der Zeit sahen es die Charaktere selbst ein. Ja, ihr merkt schon, kurzfassen geht bei mir hier nur schwer ;) 3,5 Sterne
also das war nicht so ganz mein Buch, werde die Geschichte auch nicht weiter verfolgen. Eigentlich schade, hatte mich echt drauf gefreut und dann war es nur so la la
Die Autorin Amy Tintera hat mit ihrem Fantasy- Buch „Ungekrönt – Die Legende der vier Königreiche“ den Auftakt zu einer geplanten Trilogie veröffentlicht. Klappentext: Einst waren die vier Königreiche geeint. Nun herrschen Krieg und Zerstörung. Die Eltern von Emelina, der Prinzessin von Ruina, wurden vom König des Nachbarreiches Lera umgebracht und ihre Schwester verschleppt. Emelina will Vergeltung! Ihr Plan ist so grausam wie genial. Erst tötet sie die Verlobte von Cas, dem Thronfolger von Lera, dann nimmt sie deren Platz ein. Am Hofe des Feindes will sie den König und alles, was ihm teuer ist, auslöschen – auch Cas. Aber je mehr Zeit sie mit dem Prinzen verbringt, desto mehr will ihr Herz ihr Vorhaben vereiteln … Amy Tintera hat einen leichten und einfachen Schreibstil, der dazu geführt hat, dass ich dieses Buch als flüssig und angenehm zu lesen empfand. Auch hat mir der Humor der Autorin sehr gefallen. Ihr gelingt es gekonnt, die Situation an gewollten Stellen komisch erscheinen zu lassen. Auch in den Dialogen wird dieser Humor gekonnt eingebaut, ohne dabei überladen zu wirken. Die Geschichte ist abwechslungsreich gehalten. Viele sehr unterschiedliche Situationen werden im Verlauf der Handlung eingebaut, die eine gewisse Vielseitigkeit erzeugen. Einige spannende Wendungen werden eingebaut, die ich so nicht erwartet hätte. Auch wird meiner Meinung nach der Spannungsbogen permanent aufrechterhalten. Und dies auf sehr vielseitige Art und Weise, sodass ich gebannt an den Seiten hing. Teilweise ist dieses Fantasywerk recht brutal und auch blutig gehalten. Einige Kampf- oder auch Folterszenen werden eingebaut. Diese werden teilweise detailiert erzählt, sodass man sich diese sehr gut vorstellen kann. Für schwache Gemüter ist dies eventuell zu viel. Da die einzelnen Länder jedoch im Krieg liegen, empfand ich diese brutale Darstellung jedoch sehr authentisch und hatte mit der Erzählweise dieser gewaltbereiten Szenen keine Probleme, da sie zum Inhalt des Buches gepasst haben. „Ungekrönt“ wird aus der Sicht der beiden Protagonisten Em und Cas erzählt. Dadurch bekommt der Leser einen besseren Einblick in dessen Gedanken, welches ich als sehr angenehm empfunden habe. Auch fand ich es gut umgesetzt, dass man in beide Protagonisten einen tieferen Einblick bekommen hat. Em ist eine junge und starke Protagonistin. Sie ist mutig und klug und trägt eine schwere Last auf ihren Schultern. Ihre Art hat mir sehr gut gefallen und sie war mir direkt sympathisch. Cas ist eher ein naiver Prinz, der bisher wenig hinterfragt hat oder sich auch nicht für das Geschehen und das Regieren interessiert hat. Dies fand ich etwas schade. Dafür hat es mir großen Spaß gemacht, seine Entwicklung mitzuverfolgen. Wobei ich mir gewünscht hätte. Dass er manchmal etwas weniger naiv gelebt hätte. Gut gefallen hat mir auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Cas und Em. Sie wirkte auf mich authentisch und ich konnte sie nachvollziehen. Auch hat sie sich gut in den Verlauf der Handlung eingefügt, ohne allzu aufdringlich zu wirken. Die Nebencharaktere haben mir ebenfalls gut gefallen. Hier sind tolle Ansätze gemacht wurden, jedoch sind sie noch ausbaufähig. Teilweise wirkten sie auf mich etwas blass. Besonders die beiden engsten Verbündeten von Cas und Em hätten so viel Potential gehabt, welches meiner Meinung nach nicht ausgenutzt wurde. Das Ende von „Ungekrönt“ konnte mich ebenfalls überzeugen - ein fulminantes Finale mit einem bösen Cliffhanger. Die Vorfreude auf den zweiten Band wurde bei mir auf jeden Fall geweckt. Auch die Welt, die hier erschaffen wurde, konnte mich überzeugen. Jedoch ist dies zeitgleich auch ein großer Kritikpunkt dieses Werkes. Denn auf die Hintergründe der einzelnen Länder und auch Zivilisationen wird eigentlich gar nicht eingegangen. Dieses Buch hat so viel Potential, dennoch wird dieser wesentliche Faktor einfach ignoriert. Zu gerne hätte ich mehr über die Fähigkeiten oder auch die Geschichte der Ruined gehört. Doch leider sucht man diese Erklärungen oder auch die Ausführungen zu dieser Welt leider vergebens. Das fand ich wirklich sehr schade, denn ein paar zusätzliche Erklärungen zu dieser fiktiven Welt hätten dem Buch wirklich gut getan. Schade fand ich auch, dass dem Buch keine Karte beigefügt wurde. Da ich persönlich das eBook gelesen habe, kann es durchaus sein, dass im Print- Exemplar eine Karte enthalten ist. Dies habe ich leider nicht geprüft. Ich hätte mich sehr über eine Karte in diesem Buch gefreut, da diese zum besseren Verständnis beigetragen hätte. Ein paar kleine Logikfehler haben sich auch noch in die Geschichte eingeschlichen, welche ich jedoch guten Gewissens überlesen konnte, da für mich einfach das Setting gepasst hatte. Insgesamt hat mir „Ungekrönt – Die Legende der vier Königreiche“ von Amy Tintera gut gefallen. Ein interessanter Reihenauftakt mit viel Potential und tollen Charakteren, welches jedoch vor allem im Bereich Worldbuilding noch ausbaufähig ist. Daher möchte ich 4 Sterne vergeben.
Was passiert, wenn aus Hass doch sowas wie Liebe wird? *Oh man, ich bin schockverliebt in diese Geschichte* Da das Buch vom Cover her ziemlich nichtssagend und unscheinbar ist, hatte ich niemals vermutet dass sich zwischen den Buchdeckeln eine so geniale Geschichte verbirgt. Daran sieht man mal wieder, wie sehr einen das Cover letztendlich doch täuschen kann. Ich bin jedenfalls sehr froh, dass ich mich für dieses unscheinbare Buch entschieden und dadurch einen kleinen Diamanten für mich entdeckt habe. Denn die Geschichte war wirklich der Wahnsinn. Zunächst habe ich ein bisschen gebraucht um mich in der Geschichte hinsichtlich der ganzen Allianzen, Könige und Königreiche zurechtzufinden. Doch nach einer Weile, als die Handlung dann ein bisschen Fahrt aufgenommen hat wurde mir das alles ein bisschen deutlicher. In dieser Geschichte begleiten wir Emelina, kurz Em, die Prinzessin von Ruina auf ihrem Rachefeldzug gegen das Königreich Lera. Sie schleust sich mit einem gewitzten Trick als Prinzessin am Könighof von Lera ein mit dem Ziel, die ganze Königsfamilie zu töten. Ich fand Em als Charakter wirklich außergewöhnlich beeindruckend, da sie einen so starken Charakter hat, wie ich ihn selten gesehen habe. Sie wirkt für ihr Alter schon sehr reif und geht bei ihrem Handeln sehr bedacht und auch erschreckend skrupellos vor. Sie weiß genau, wie sie sich zu verhalten hat um einerseits ihre Deckung aufrecht zu erhalten und um andererseits trotzdem zu ihrer Meinung zu stehen. Das machte sie für mich so faszinierend. Natürlich kommt es im Laufe der Geschichte wie es kommen musste, denn Em verbringt viel Zeit mit Casimir, kurz Cas, dem Prinzen von Lera und stellt irgendwann fest, dass er doch eigentlich ganz nett ist und mit seinen Eltern in einigen Führungsfragen auch nicht wirklich konform ist. Mir hat Cas hier als Charakter wirklich super gut gefallen. Er ist unglaublich charmant und freundlich und weiß sich als Gentleman zu benehmen. Er tifft sich mit Em auf Augenhöhe und gibt sich wirklich große Mühe, sie ins Leben am Hof mit einzubeziehen. Cas legt viel Wert auf Ems Meinung und zeigt, dass er ein angehender Thronfolger ist, der seinem Vater dem König auch Parole bieten kann, wenn es sein muss. Das machte ihn genau wie Em zu einer sehr charakterstarken und interessanten Figur. Neben den beiden bevölkern natürlich auch der König und die Königin mitsamt den Angestellten den Königshof. Es gibt deshalb einige Nabencharaktere, die dem Leser im Laufe der Story immer mal wieder über den Weg laufen. Sie sind alle ausreichend skizziert, sodass sie sich gut in die Geschichte einfügen und so pointiert eingesetzt, dass sie die Geschichte mit zusätzlichem Leben füllen. An den wichtigen Stellen tauchen sie, wie zum Beispiel Casimirs Cousine, oder auch sein Knappe, immer wieder auf und führen zu ziemlich unerwarteten Wendungen, die nicht immer vorhersehbar waren. Das machte die Geschichte so herrlich lebendig. Was mir außerdem am Verlauf der Geschichte sehr gut gefallen hat war das Tempo der Geschichte. Es passiert eigentlich die ganze Zeit etwas, das für die Handlung auch wichtig und bedeutend war. Es gab keine unnötigen Szenen und Längen, sodass der Lesefluss wirklich gut, und die Spannung auf einem konstant hohen Level war. Es gab, besonders im zweiten Teil der Handlung sehr viel Action, was wirklich genau nach meinem Geschmack war. Ich habe richtig mitgefiebert und war bis zum Ende hingespannt, wie die Geschichte wohl ausgehen würde. Das Ende war auch noch mal richtig spannend und hat einen zur Geschichte passenden Abschluss geschaffen, der aber noch genug offene Fragen und Anschlussmöglichkeiten für den zweiten Teil bietet. Mein Fazit: Für mich war diese Geschichte ein echt tolles Leseerlebnis, da mich das Setting, die Handlung und die Charaktere einfach so sehr in ihren Bann gezogen haben! Ich bin wirklich geflasht von dieser tollen Geschichte. Dieses Buch ist definitiv eins meiner Jahreshighlights! Ich vergebe 5 von 5 möglichen Büchern!
Den ersten Band Ungekrönt der Reihe Die Legende der vier Königreiche habe ich gestern Nacht begonnen und heute den Rest verschlungen. Was mir hier besonders gefiel, war, dass es nicht die Guten und die Bösen gibt. Alle Gruppen sind grausam und morden für ihre Seite, haben aber gleichzeitig auch eine Seite, die liebt. Und das macht sie so authentisch. Em und Cas sind die beiden Hauptpersonen und hätten sich eigentlich nie kennenlernen sollen. Schließlich ist Em eine Prinzessin aus Ruina und der König von Lera, Cas Vater, lässt alle "Ruined" jagen und töten. Doch wie schon der Klappentext verrät, gibt Em nicht auf. Sie ist voller Hass und will Rache für das was ihrem Volk angetan wurde. Und sie will ihre Schwester, die Königin von Ruina, finden und retten. Die Geschichte wird aus Ems und Cas Sicht erzählt. Ich war wirklich froh, dass es keine Ich-Erzähler waren. Ich mag die Ich-Form einfach sehr selten. Der Erzählstil ist flüssig und man kann den Geschehnissen gut folgen. Allerdings wünsche ich mir im Nachhinein, dass mehr über die vier Völker erklärt worden wäre. Man erfährt nur Kleinigkeiten über Ruina, Vallos, Olso und Lera und so ganz konnte ich mir kein Bild von den Ländern und ihren Sitten und Gebräuchen machen. Selbst die Leraner blieben für mich zu blass, obwohl die gesamte Geschichte dort spielte. Ems Charakter mochte ich. Betritt sie einen Raum, ist das erste, was sie tut, herauszufinden, wie sie am besten ihre Zielpersonen ausschalten kann, falls man sie angreifen würde. Sie ist vollkommen auf ihren Plan fixiert und ich fand ihr Gefühlsleben, als sie Cas näher kennenlernt, glaubwürdig. Cas mochte ich auch, auch wenn ich es im Laufe der Geschichte etwas merkwürdig fand, wie er erzogen wurde. Ein Thronfolger, der zwar weiß, wie man kämpft, aber nicht in die Taktik von Schlachten eingeführt wurde? Mir kam die ganze Zeit der Verdacht, dass seine Cousine, die zweite in der Thronfolge, mehr vom Regieren lernt als Cas. Gleichzeitig hatte ich aber auch nicht das Gefühl, dass der König seinen Sohn nicht als seinen Nachfolger haben wollte. Dieses Konstrukt der Königsfamilie fand ich etwas merkwürdig in seiner Gesamtheit und ich hätte mir hier mehr Einblicke gewünscht. Die Handlung an sich ist spannend und brutal. Em denkt ständig daran, wie man die Leute am besten tötet, der König foltert, seine Wache töten, die Krieger aus Olso töten, Cas tötet, Em tötet und die Ruined töten durch ihre Magie sehr interessant. Ich war sehr froh, dass am Ende des Buches eine Tötung nicht so detailliert beschrieben wurde. Meine Fantasie reicht da aus, um blutige, grausame Bilder zu entwickeln. Und zwischen all dem Hass und den Grausamkeiten ist da noch die Liebe, die einen kleinen Funken Hoffnung bringt, dass am Ende der Legende der Krieg ein Ende finden kann. Aber ich kann Amy Tintera nicht einschätzen und vielleicht gehört sie ja zu den wenigen Autoren, die auch "traurigböse" Enden schreiben. Ich glaube, ich würde sie dafür lieben. Fazit Trotz Kleinigkeiten, die mich gestört haben, ist Ungekrönt ein toller Reihenauftakt. Ich mochte es, dass Amy Tintera die Grausamkeiten von Hass und Krieg nicht schönt und auch die Protagonisten schlimme Dinge begehen. Durch die schwierige Beziehung zwischen Cas und Em und den Geschehnissen am Ende bin ich mir ziemlich sicher, dass da noch einige Überraschungen in den Fortsetzungen auf uns Leser zukommen werden.















