A solid mystery that kept me guessing, but nothing too mind blowing. I wasn't a fan of the revelation in the end, but I really enjoyed the two perspectives the author chose.
Ich habe das Buch nach einem Drittel schon abgebrochen. Mir gefällt nicht, wie wenig man erfährt und wie langsam alles vorangeht. Ich habe mich so gelangweilt beim lesen und hatte keine Lust mehr weiterzulesen, weil ich es nicht spannend genug fand, meine Zeit fürs Lesen dieses Buches zu investieren.
Leider kaum Spannung und sehr vorhersehbar.
Die Handlung beginnt Sonntag morgen in Chicago als Quinn Collins feststellt, dass ihre Mitbewohnerin Esther vermutlich über die Feuertreppe verschwunden ist. Nachdem Esther mehrere Tage nicht auftaucht gibt Quinn eine Vermisstenanzeige auf und versucht mit der Hilfe ihres Kollegen Ben eigenhändig nach Esther zu suchen. Die Entdeckungen, die sie dabei macht sind zunehmend beunruhigen. Und schon bald ist klar, dass Esther einige Geheimnisse hat. Gleichzeitig lernt der Leser Alex einen 18-jährigen Tellerwäscher kennen, welcher zusammen mit seinem Vater in einer kleinen Stadt etwas entfernt von Chicago lebt. Alex ist fasziniert von der jungen Frau, welche er Pearl nennt, die eines Tages an seinem Arbeitsplatz auftaucht. Bis zum Ende des Buches kommt es einem vor als würde man zwei völlig verschiedene Handlungen lesen. Leider wird die Verbindung zwischen den Handlungen auch erst in den letzten Kapiteln hergestellt, was jedoch alles sehr plötzlich und Hals über Kopf passiert, da sich die Handlung bis dahin immer nur im Kreis dreht. Auch ist eine Charakterentwicklung überhaupt nicht vorhanden. Des Weiteren muss ich sagen, dass mich beide Hauptcharaktere mehr oder weniger in den Wahnsinn getrieben haben. Alex ist furchtbar obsessiv von Pearl besessen, einer Frau die er überhaupt nicht kennt. Quinn auf der anderen Seite hat nach sehr kurzer Zeit die paranoide Idee, dass ihre verschwundene Mitbewohnerin versucht sie umzubringen. Obwohl sie, wie sie selbst feststellt, keinerlei Beweise dafür hat. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch sehr flüssig, wodurch man sehr schnell voran kommt. Jedoch fehlt dem Buch jegliche Spannung, die man bei einem Thriller erwartet. Lediglich auf den letzten 80 Seiten nimmt die Handlung noch etwas Fahrt auf, so dass das Buch doch kein totaler Reinfall war.
Das Cover ist jetzt nicht das Cover, was mich sofort anziehen würde. Da ich dieses Buch aber als Rezesionsexemplar zur Verfügung bekommen habe, hab ich mich da natürlich eher zu erst auf den Inhalt konzentriert und dieser war wirklich sehr interessant und hat mich Neugierig gemacht. Es war also klar, dass ich nicht lange überlegen muss und zugesagt habe. Direkt am Anfang bin ich schon mitten im Geschehen. Keine Vorgeschichte, keine Vorinformationen. Ich lerne Quinn nicht wirklich kennen sondern begleite sie nur durch das Wirr Warr in ihrer Situation. Auch ich frage mich in diesem Moment was da los ist, was getan werden sollte. Ein wirklich spannender Einstieg. Hat man ja wirklich selten heutzutage bei den Büchern. Aber auch eine weitere Person lerne ich kennen. Neben Quinn taucht auch ein Alex auf. Was die beiden miteinander zu tun haben und warum die Autorin hier diese beiden Charaktere nebeneinander in die Geschichte einbringt. Es brachte mich dazu, dieses Buch einfach weiter zu lesen. Ich wollte wissen, was das alles auf sich hat. DIe Autorin hat es wirklich sehr gut hinbekommen, die Spannung im Buch aufrecht zu erhalten und den Leser zu fesseln. Nicht nur die Geschichte war spannend... die Autorin hat es mit ihrer Art und Weise zu schreiben auch geschafft, diese Spannung immer wieder neu aufzubauen. Um zu erfahren wie das ganze zusammenhängt und was das alles zu bedeuten hat, muss man einfach bis zum Ende lesen und das am besten so schnell wie möglich. Denn erst zum Schluss entwirrt Mary Kubica alles, was man entwirrt haben möchte und wissen möchte. Für mich ein gut gelungenes Buch, was das Lesen echt Freude bereitet hat. Verdiente 4 Sterne




