
Ich habe schon mehrere Rezensionen über Bücher von Simone Trojan gelesen, die sich sehr gut angehört haben, sodass ich beschlossen habe, jetzt auch endlich mal ein Buch der Autorin zu lesen. Das Cover ist schon mal richtig düster gestaltet und weckt Neugier in einem auf. Der Schreibstil liest sich rasant und locker. In dem Buch gibt es keine Kapitel, aber dennoch gibt es Abstände, sodass man gut unterscheiden kann, wo man gerade ist oder aus welcher Sicht man liest. Der Spannungsbogen hält sich gut durch das Buch und gibt nicht nach. Man möchte wissen, was als Nächstes kommt. Natalie stößt auf den verurteilten Mörder Sam, der auf der Flucht in einen Brunnen gestürzt ist. Er kann sich nicht selbst befreien und ist auf die Hilfe von Natalie angewiesen, die ihn jedoch nicht gleich aus dem Brunnen holt. Sam würde alles tun, um aus dem Brunnen zu kommen; er denkt, er hätte mit Natalie ein leichtes Spiel, doch da hat er sie sehr unterschätzt. Hier gab es überraschende Wendungen und auch richtig düstere, brutale Szenen, die ich mir bildlich vorstellen konnte. Was mir nicht so gut gefallen hat, ist die Wortwahl, die sie sagen oder denken, und die Spicy-Szenen, die man hier nicht gebraucht hätte. Ansonsten ist es ein sehr spannender, fesselnder Psychothriller, den ich euch sehr ans Herz legen kann. Das Ende war unvorhersehbar, und ich war einfach schockiert, was Nele mit ihrer Mutter gemacht hat.










