Dieses Buch war unfassbar gut. Ich hab‘s an einem Tag durchgelesen, weil ich‘s einfach nicht aus der Hand legen konnte. Stellenweise war es enorm grausam und ich musste öfter mal sehr schlucken.
Aber es war einfach SO spannend. Und krank!! Mitzubekommen, was im Kopf eines Psychos abgeht, ist einfach krass. Die Gedanken, die er hatte & die Gründe hierfür, waren heftig.
Ich muss dieses Buch definitiv erstmal verdauen.
Wer nicht so zart besaitet ist: dicke Empfehlung! 📚
BLUTIG, BÖSE UND BRILLIANT!
Moe Teratos liefert mit Die Farm der Toten ein Extreme-Horror, der keine Kompromisse kennt. Wer den Redrum-Verlag kennt, weiß, dass hier keine Kuschelgeschichten warten, aber dieses Buch geht nochmal einen Schritt weiter und trifft genau dort, wo es wehtut.
Jens Ullmann wächst in einer lieblosen, brutalen Umgebung auf und lernt früh die dunkele Seite des Lebens kennen. Misshandelt und vernachlässigt, nimmt er schließlich sein Schicksal selbst in die Hand. Was folgt, ist eine grausame Mordserie, die Ermittler über Jahrzehnte hinweg beschäftigt.
Die Geschichte um Jens Ullmann ist von der ersten Seite an beklemmend. Teratos nimmt uns mit auf eine Reise in eine traumatische Kindheit, die in einer blutigen Gegenwart auf einer abgelegenen Farm gipfelt. Es geht um Rache, Schmerz und die Frage, wie viel ein Mensch ertragen kann, bevor er selbst zum Monster wird.
Der Stil ist dabei schnörkellos und direkt. Klare, präzise Sätze sorgen für ein hohes Tempo und entwickeln eine starke Sogwirkung. Gleichzeitig gelingt es, mit wenigen Worten eindringliche Bilder zu erzeugen, die lange im Kopf bleiben. Unterstützt wird das Ganze von einem schwarzen, makabren Humor, der immer wieder durchblitzt und die düstere Atmosphäre auflockert ohne ihr die schwere zu nehmen. Die Farm wirkt wie ein eigener Charakter, isoliert, dreckig und hoffnungslos. Man spürt den Verfall beim Lesen.
Das Ende ist hart, konsequent und zieht die Geschichte kompromisslos zu Ende. Hier wird nichts schön geredet oder abgeschwächt.
Wer harte, düstere Geschichten mag, wird hier komplett abgeholt.
Mein erstes extremeres Buch nach Joachim Selberts „am Anfang schuf Gott Himmel und Hölle“ aus dem Redrum Verlag und das war nicht das letzte!
Die Geschichte und die Schreibweise ist sehr unterhaltsam und ich hatte das Buch innerhalb drei Tagen durch.
Brutal und eine gelungene Story dazu!
Das Buch hat mir echt gut gefallen, ist aber nichts für Einsteiger ins Thriller-Genre.
Wir begleiten Jens Ullmann von den 80ern bis ins Jahr 2021 hinein. Jens hatte eine schwere Kindheit, ist Sohn einer Prostituierten und hat niemals Liebe gespürt. Seine immer stärker werdende Wut verarbeitet er auf brutalste Art und Weise - er wird zu einem der größten Serienmörder seiner Zeit.
Durch Jens‘ hatte Kindheit konnte ich, obwohl er ein Psychokiller ist, echt gut mit ihm sympathisieren. Auch wenn es eher unangebracht ist, musste ich sogar oft lachen. Es verbirgt sich eine Menge schwarzer Humor in dem Buch. Besonders die Dialoge mit seiner Mutter sind teilweise echt zum schießen.
Es gibt auch einige Plottwists und zum Ende war ich echt überrascht, wie sich die Geschichte entwickelt hat.
-Achtung ehrliche Meinung weiterlesen auf eigene Gefahr(jedoch keine Spoiler enthalten) -
: ich höre sie schon, schreien, die Kritiker“ widerlich, ekelhaft,grausam, abartig“ Ich kann dabei jedoch nur grinsend den Kopf schütteln.
Hier findet sich für mich ein sehr guter Horror-Thriller ein, welcher durch seine Brutalität schocken kann. ( gerade bei den ersten Morden.) Doch es ist faszinierend zu sehen, welche Wandlung unser Protagonist durchläuft. Hat unglaublich Spaß gemacht, zwischen den Seiten zu verschwinden und zwischen die Zeilen abzutauchen- abzutauchen ist das richtige Wort, wollte ich nicht Hackfleisch essen? Zeit für Abendbrot?- ich fand es super, wie ihr Autor ein immer tiefer in die Psyche der Protagonisten abgetaucht ist so dass man als Leser immer tiefere Einblicke erhalten konnte. So dass das Ende eine kleine Überraschung beinhaltete.
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