Sie sind krank. Sie sind blind. Sie sind gefährlich. Und genau das macht dieses Buch so interessant. Sieben Monate nach dem Verschwinden der kleinen Emily Miller wird Curnie Falls von einer neuen Bedrohung heimgesucht, verseuchte Wildhunde verlassen die Wälder und fallen über die Stadt her. Was folgt, ist ein blutiger, spannender und actionreicher Tierhorror, der einen kaum durchatmen lässt. Besonders gut gefallen hat mir, dass nicht nur die Hunde als Bedrohung funktionieren, sondern auch die Menschen in diesem Ort ihre dunklen Seiten haben. Curnie Falls ist wieder einmal ein Schauplatz voller Geheimnisse, Abgründe und Figuren, die sprichwörtlich ihre Leichen im Keller haben. Doch wenn ein gemeinsamer Feind auftaucht, müssen selbst die schlimmsten Charaktere irgendwie zusammenhalten. Die Hunde wirken dabei wie eine unaufhaltsame Apokalypse, gnadenlos, brutal und nicht aufzuhalten. Mit ihnen kann man weder verhandeln noch rational umgehen, sie folgen einzig ihrem Instinkt. Gleichzeitig sind sie erschreckend intelligent und zeigen einen unheimlichen Überlebenswillen, was die Atmosphäre noch bedrohlicher macht. Ein spannender, blutiger Tierhorrorroman mit düsterer Stimmung, viel Tempo und gefährlichen menschlichen wie tierischen Gegnern. Für Fans von Horror mit Action und bedrückender Kleinstadtatmosphäre definitiv einen Blick wert.
22. MärzMar 22, 2026
Dogsby Andreas LaufhütteRedrum Activity

