Ich folge der lieben Tara schon eine Weile auf Instagram und TikTok. Ihr sehr wichtigen Inhalte sind humorvoll aber dabei nicht lächerlich verpackt und halten einem (auch mir) oft den Spiegel vor und regen zum nachdenken an.
Auf diesem Weg bin ich auch auf ihr Buch aufmerksam geworden. Und was soll ich sagen: es hat mich genauso begeistert wie ihr Content seit vielen Jahren.
Ich bin auf Tara’s Buch gestoßen, da ich ihr schon länger bei Social Media folge und ich ihren content so sehr feier!! Dieses Buch ist super ehrlich, direkt, WAHRHEITSGEMÄSS und humorvoll (ich sage nur patrichachart) und das mochte ich so so gerne &&& davon brauche ich definitiv mehr 🤭
Ich hab das Buch wirklich in einem weg-gesnackt und es hat mir den Tag versüßt! Endlich mal komplett ✨honest✨ über internalisierte Misogynie lesen zu dürfen und um sich selbst die Chance zu geben sich immer weiterzuentwickeln!
Ich dachte immer, mich betreffe das alles nicht. Feminismus habe ich abgewertet.
"Ich bin gar nicht hübsch genug, um vergewaltigt zu werden."
Was mir viel später erst klar wurde (auch durch Bücher wie dieses), ist, dass
1. es nicht nur um Vergewaltigung geht, es gibt so viele Dinge, die (Frauen) passieren und nicht in Ordnung sind.
2. auch wenn ich mich nicht betroffen fühle, ich trotzdem solidarisch sein möchte, sollte, muss - mindestens aber die betroffenen oder sich stark machenden Frauen nicht schlecht mache.
Dieses Buch im Speziellen behandelt so viele wichtige Themen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was ich am wichtigsten finde, ohne vermutlich das gesamte Buch wiederzugeben.
Weaponized Incompetence, Mansplaining, Himpathy, Me too, Crazy-Ex-Girlfriend, Male Gaze, um nur ein paar Begriffe zu nennen.
"Hast du Ja gesagt?"
"Ich habe nicht Nein gesagt", antwortete sie und brach mir damit das Herz.
Eine wirklich lesenswerte Einstiegslektüre in den Feminismus (im Zeitalter des Internets)
Wer Tara schon von Instagram kennt und sie dort witzig findet, die wird dieses Buch lieben. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Tara bestimmte Formulierungen aussprechen würde und es hat mir daher große Freude gemacht dieses Buch zu lesen (man merkt, ich finde Tara auch bei Instagram sehr lustig). Es waren für mich keine bahnbrechenden Erkenntnisse dabei, aber auch als „fortgeschrittene Feministin“ war es schön alle Begrifflichkeiten nochmal erklärt und aufgerollt zu bekommen.
Es ist wirklich perfekt für diejenigen, die sich in den Feminismus erstmals einlesen möchten und noch nicht so viele Begriffe kennen. Selbst wenn man Internetslang nicht kennt, lohnt sich dieses Buch, denn auch typische Internetbegriffe werden hier immer noch einmal erklärt. Kein Fachbegriff oder Fremdbegriff wird als allgemein bekannt angenommen. Entsprechend habe ich das Buch direkt meiner Mutter empfohlen.
„Nicht immer ist Frauenhass erst dann Frauenhass, wenn man sagt „Hallo ich bin Rüdiger, und ich hasse Frauen“. Frauenhass kann auch subtiler sein. Misogynie muss nicht immer bis zum Äußersten gehen - selbst Witze, die an Eigenschaften oder Voraussetzungen eines Geschlechts geknüpft sind, sind misogyn.“ (S.138)
Drama Queen war wie n Facetime Call mit meiner besten Freundin ☕️
Drama Queen war mein erstes Buch von Tara und ich habe mich direkt in ihre Art und Weise zu schreiben verliebt. Ich habe mich an besonders vielen Ecken wieder gefunden, vor allem was den „crazy ex girlfriend“ Part anging! Ich bin frisch getrennt und habe mich daran erinnert, als ich meinen Mann kennenlernte und eins unserer gefühlt ersten Gespräche war „Boah, du bist sooooo anders als meine Exfreundin, die war ja wirklich wahnsinnig!“ ähm ja, ich bin mir sicher, dass er das auch über mich behaupten wird - whatever. Zurück zum Buch, wie im Titel schon beschrieben fühlt es sich an wie ein deep talk facetime call mit der besten Freundin, ich musste während des Buches lachen, ich wurde wütend und wie oben erwähnt - ganz oft dachte ich mir : JAP, FÜHL ICH.
Ich habe vor nicht allzu langer Zeit pick me girls von Sophie Passmann gelesen und würde behaupten die Thematik ist ääääähnlich. In diesem Sinne kann ich empfehlen auf pick me girls zu verzichten und nur drama queen von Tara zu lesen! Ich freue mich auf ihre weiteren Bücher und den halben Stern ziehe ich ab, weil sich das Buch an manchen Ecken echt wiederholt.
Frauen zwischen Beurteilung und Verurteilung – und wie wir uns davon befreien können.
Mit Dramaqueen fühlt es sich an, als würde man mit der Autorin Tara-Marie Wittwer bei einem Kaffee sitzen und über Feminismus, Sexismus und das Leben quatschen – ehrlich, direkt und vertraut. Als Kind der 90er nimmt sie uns mit auf eine Zeitreise von der Vergangenheit bis zur Gegenwart, und ich habe mich oft erwischt, wie ich nickte: „Jaaa Tsra, genau so war es!“
Das Buch packt Themen an, die patriarchale Strukturen sichtbar machen, ohne belehrend zu wirken. Es sensibilisiert für die kleinen und großen Ungerechtigkeiten, die Frauen* und marginalisierte Menschen täglich erfahren. Ich habe es während der Wintrolympiade 2026 gelesen, bei der es einige sexistische Skandale gab – und das Buch hat mir geholfen, das Geschehen klarer zu sehen und einzuordnen.
Die Sprache ist nahbar, humorvoll und gleichzeitig empowernd. Es ist, als würde einem die beste Freundin sagen: „Du darfst laut sein, widersprüchlich, selbstbewusst – und du musst dich dafür nicht entschuldigen.“
In einer Zeit in der Männer wie der Bundeskanzler Merz, der gegen den Schutz vor Vergewaltigung in der Ehe, gegen das Gleichbehandlungsgesetz und gegen die Reform von § 218 StGB unser Land regiert, sollte jede_r sollte dieses Buch lesen. Für mich war es ein Fest, das Kopf, Herz und Rückenwind zugleich liefert.
Ein Buch, dass sich zum einen anfühlt wie eine warme, freundschaftliche Umarmung und zum anderen aber auch wie zwei starke (natürlich weibliche) Hände, die einen an den Schultern wachrütteln. Unschlagbar gut!
Tara hat es vollbracht ein Buch über Themen zu schreiben, die mir geläufig und bekannt sind, und diese doch auf eine so persönliche, treffend genaue Art aufzuarbeiten, dass ich mich oftmals kopfschüttelnd, grübelnd oder gar laut lachend beim Lesen wiedergefunden habe.
Nichts hat mich überrascht und doch konnte ich "Drama Queen" nicht aus der Hand legen. Nichts war neu, und doch war dieses Buch für mich etwas völlig neues.
Die Themen kennt man in schwerem Kontext. Danach fühlt man sich als Frau oft wütend, traurig und irgendwie ausgeliefert. Doch nicht so bei Taras erstem Buch! Natürlich bin ich auch während diesem emotional gefordert, geht es um das, was ich nun einmal bin: Eine Frau zwischen Beurteilung und Verurteilung. Und doch war ihr Schreibstil nie zu schwer, ihre Ansätze nachvollziehbar und nicht hochgestochen.
Ein Muss!- Für alle Geschlechter!
Drama Queen von Tara-Louise Witter ist ein gelungener Einstieg in ein sehr wichtiges Thema, das leider noch viel zu selten die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Das Buch bietet zahlreiche interessante Einblicke in unterschiedliche Bereiche, die mit Feminismus in Berührung kommen, und schafft es dabei, komplexe Themen verständlich und zugänglich aufzubereiten.
Besonders positiv hervorzuheben sind die abwechslungsreichen Inhalte: Neben einigen humorvollen und persönlichen Geschichten finden sich auch viele Passagen, die zum Nachdenken anregen und einem sprichwörtlich die Augen öffnen. Diese Mischung macht das Buch insgesamt sehr angenehm zu lesen.
An manchen Stellen musste ich mich jedoch etwas durchkämpfen, da mir teilweise mehr inhaltliche Tiefe gefehlt hat. Viele Themen werden eher oberflächlich angerissen, wodurch das Buch stellenweise wie ein schneller Überblick wirkt, der durch die einzelnen Aspekte hindurchrauscht, ohne sie ausführlicher zu vertiefen.
Insgesamt ist Drama Queen ein tolles Buch für alle, die sich erstmals mit feministischen Themen beschäftigen oder einen breiten Überblick suchen. Wer allerdings tiefgehende Analysen erwartet, könnte sich an einigen Stellen mehr Substanz wünschen.
SUB Abbau Challenge 7/36
Tara hält hier wunderbar den Spiegel vor und man kann selbst sein eigenes Verhalten , seine eigenen sichten hinterfragen und erkennt noch immer misogynes verhalten, auch wenn man vorher vielleicht dachte "ach so aufgeklärt zu sein". Mit einer Prise Witz und vielen Einblicken aus ihrem Leben, klärt Tara in kurzen, in einander übergehenden Kapiteln über Misogynie und das Patriachart auf.
Für alle, die sich für feministische Themen interessieren, aber eigentlich sollte jede Frau und jeder Mann dieses Buch lesen - sehr wertvoll und absolut empfehlenswert!!!
Ich habe viel Positives über ihr neues Buch Nemesis Töchter gelesen und hatte es auf meiner Wunschliste. Im Zuge dessen hab ich dann das Buch Drama Queen noch mit dazu geschenkt bekommen. Ich weiß nicht so recht was ich erwartet habe, aber richtig begeistert bin ich nicht.
In einem Beitrag habe ich gelesen, dass das Buch von Tara-Louise Wittwer als „zweihundert Seiten langen Insta-Wutmonolog in Buchform“ beschrieben wurde. Das trifft es für mich ganz gut.
Keine Frage, sie hat natürlich mit allem recht, trotzdem fehlt mir im Buch die Expertise, die Statistik, die Erkenntnis und Lösungen.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, was zum Lesen natürlich angenehm ist. Allerdings enthalten Sie für mich persönlich deshalb auch einfach kaum tiefergehende Informationen. Das ganze Buch ist sehr oberflächlich geschrieben.
Was mir leider gar nicht gefallen hat, waren die oft in Klammern stehenden „witzigen“ Einschübe der Autorin. Kling für mich oft danach, auf Zwang noch etwas lustiges oder sarkastisches anzuhängen. Keine Frage, an manchen Stellen ist ihr das sehr gut gelungen, an vielen aber auch nicht. Mir war’s zu viel.
Als leichte Lektüre für Einsteiger, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Feminismus beschäftigen, könnte das Buch aber ganz nett sein.
An informative and at the same time funny read, for me as someone who has read many books within this specific genre there weren’t any big news. Instead it felt more like a good intro into the genre for someone trying it for the first time, or like a good summary of different sub-topics. Additionally, a few times I thought the humor was a little over the top. Generally still liked it and would read other books by the author.
Mein erstes Buch zu diesem Thema und es ist einfach Wahnsinn, wie gut es auf den Punkt gebracht ist! Große Empfehlung!
Tara-Louise Wittwer ist mir durch ihren Account auf Instagram aufgefallen. Sie bringt die Themen auf den Tisch, die von vielen leider oft nur müde belächelt werden oder mit herablassenden und dummen Sprüchen abgewürgt werden. Eine Freundin war so gut mit dieses Buch auszuleihen und liebe Frau, es ist so wichtig und gut!
Tara spricht darin die Themen an, über die sich keiner wirklich traut laut zu reden, denn Hysterie und bla bla bla. Aber sie ist so ehrlich und direkt und es war solch eine Wohltat das zu lesen. Internalisierte Misogynie, Mansplaining und so viele weitere Themen, die mich oft auf die Palme bringen und ich dann doch nur bei ausgewählten Personen anspreche, weil es so anstrengend ist. Tara bringt es auf den Punkt und neben den mit bekannten Themen hat sie dann noch Dinge ausgepackt, wo ich mir dachte: Ja, ja genau das! Und trotzdem habe ich es vorher nicht mehr weiter hinterfragt. Ich bin so überwältigt worden mit Ansichten, dass ich mich beim Lesen mal kritisch selbst hinterfragt habe.
Dabei ist der Schreibstil dann auch noch so genial, dass ich das Buch nicht mehr weg legen wollte. Es war wie ein Vier-Augen-Gespräch und es war wunderbar. Ungeschönt, authentisch und direkt wurde ich entführt in unsere Gesellschaft und wie es läuft, obwohl es einfach falsch ist. Entführt in Denk- und Handlungsmuster, die unsere Gesellschaft - angeführt von Männern, natürlich - uns aufzwingt und alles andere abschmettert, weil das ja das 'starke Geschlecht' nicht stärken würde. Zwischen Wut, Trauer und Selbsterkenntnis habe ich sämtliche Emotionen durchlaufen bis hin zur Freude und Hoffnung über die kleinen Entwicklungen in der Welt.
Dieses Buch hat mir sehr viel gegeben und ich empfehle es derzeit sehr häufig weiter und habe mich auch dabei "ertappt", wie ich seit dem mehr für mich einstehen. Mehr für Frauen einstehe und wie sich mein Denken geändert hat. Dieses Buch sollten mehr Leute lesen, darüber sprechen, generell über Feminismus. Denn es ist nichts schlechtes und egal ob Frau oder Mann, das Thema geht alle an. Es gibt Perspektiven und zeigt Dinge auf, die man nicht länger tot schweigen sollte und generell einfach mal zu hören, wenn Frau etwas sagt. Es ist nichts schlechtes, es ist einfach ein Schritt in die richtige Richtung. Vielleicht können wir dann aus der patriacharl geformeten Gesellschaft mal einen Schritt in Gleichberechtigung machen, zusammen!
Eine dicke Leseempfehlung, man merkt es schon! ♀️
Nachdem ich "Nemesis Töchter" von Tara gelesen habe wollte ich unbedingt auch ihre anderen Bücher lesen und habe mich also an das nächste Buch von ihr gewagt was mir wieder sehr gut gefallen hat. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und habs dementsprechend innerhalb von 2 Tagen fertig gelesen. Ich mochte es sehr ich liebe einfach ihren Schreibstil!!
Viele der Dinge in dem Buch wusste ich selbst schon, aber es war trotzdem schön zu lesen und das Buch eignet sich daher perfekt für Menschen die gerade erst in das Thema Feminismus und Misogynie einsteigen
Große Leseempfehlung
Ich bin durch „Nemesis Töchter“ auf Tara-Louise Wittwers Bücher aufmerksam geworden.
Dramaqueen hab ich innerhalb weniger Stunden in einem durchgelesen.
Und ich hab bereits auch andere Bücher von ihr hier liegen, ich bin mir jetzt schon sicher dass ich sie ebenso verschlingen werde. Ganz tolle Autorin, definitiv empfehlenswert.
Tara erzählt bunt von ihren eigenen Erlebnissen, was super spannend war, obwohl meine eigenen Erfahrungen als Jugendliche nie davon geprägt waren, das Gefühl zu haben, mich anpassen und herausputzen zu müssen. Doch gerade die Sicht auf das Verhalten von Frauen untereinander, lässt mich mehr in mich hineinhorchen. Weibliche Mitglieder meiner Familie ziehen oft über Frauen her, was ich mehr und mehr hinterfrage und auch anspreche, dafür bin ich dankbar und vermutlich bin ich leider auch selbst noch längst nicht freu davon, aber ich versuche es besser zu mähen. Tolle und eingängige Lektüre.
ein Buch das provoziert. Ein Buch das mich provoziert hat, das mich verärgert hat...und damit eigentlich nur beweist, wie wichtig es ist. Die AUTORIN hält sich selbst und damit ihrem Leser den Spiegel vor und bringt einen dazu, sich mit den eigenen Vorurteilen und Vorstellungen auseinander zu setzen.
"...ich will endlich nicht mehr perfekt sein müssen, um gemocht zu werden. Ich will ich sein. "
Das zweite Buch, was ich von Tara gelesen habe und auch dieses habe ich an einem Tag durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte.
Ich hatte so viele Aha-Momente und war stellenweise tief berührt 🥺❤️
Ich bin überzeugt, dass sich jede Frau irgendwo in diesem Buch wiederfindet.
Tara erklärt hier unter anderem ganz genau den Begriff "internalisierte Misogynie" (von dem ich um ehrlich zu sein vorher auch keine Ahnung hatte) und ich finde es so erschreckend wie uns misogyne Verhaltensweisen anerzogen werden.
Hier noch ein Zitat aus dem Buch: "Die eigenen Vorurteile zu erkennen und sie sich einzugestehen, ist nicht leicht. Vor allem dann, wenn sie so tief sitzen, dass man sich ihnen nicht bewusst ist."
„Es ist nicht erwachsen, nichts zu sagen. Und weißt du was? Ich bin mittlerweile wirklich gern laut, anstrengend und nervig.“
Es gibt ein ganzes Kapitel, in dem Autorin schlechte fake Bewertungen für dieses Buch schreibt, und mit allen trifft sie tatsächlich den Nagel auf den Kopf. Es gibt absolut wirre Gedankensprünge, und es ist tatsächlich anstrengend zu lesen.
Kapitel fangen damit an, dass sie behauptet,sie würde beispielsweise nun über die Geschichte der Misogynie schreiben. Toll, sie fängt mit Adam und Eva an, und das wars dann an historischen Hintergrund. Ihr nachfolgendes Kapitel über Farben ist um einiges länger als das über die Geschichte von Misogynie und dem Patriarchat, da weiß man ja direkt wo die Prioritäten liegen! Ohne viel Zusammenhang gehts danach dann weiter mit dem Thema "#metoo".
Ein weiteres Kapitel heißt "Male Gaze vs Female Gaze", behandelt allerdings nur den male gaze. Zumindest wird der female gaze nie erklärt.
Ihr (gefühlt) längstes Kapitel ist quasi ein Review über einen Artikel der New York Times von 2022.
Keine Ahnung, was der Punkt des Buches war. Ich konnte daraus nichts mitnehmen und wurde enttäuscht zurückgelassen.
Dieses Buch zeigt, wie tief Frauenhass in verschiedensten Bereichen und Verhaltensweisen verankert ist – sowohl bei Männern als auch bei Frauen.
Es spricht viele wichtige Themen rund um Misogynie an und regt definitiv zum Nachdenken an.
Anstatt tief in einzelne Aspekte einzutauchen, bietet das Buch eher einen umfassenden Überblick und das auf eine zugängliche, ehrliche Weise.
Du hast mich mit deinen Büchern zum Nachdenken gebracht. Am ende können wir nichts dafür, dass wir in dem System aufwachsen, indem wir nunmal aufwachsen. Aber wir können Dinge kritisch hinterfragen und vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, ändert sich ja die Welt ein kleines bisschen. Ich würde es mir für die nachfolgenden Generationen wünschen ❤️
Ein fantastischer, teils witziger und absolut wichtiger Blick auf den Feminismus. Mit einer großen Portion Ihrer lockeren Art, die sehr zum Nachdenken anregt!
Ein Buch über internalisierte Misogynie, dass nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern durch persönliche Erfahrungen der Autorin eine besondere Nahbarkeit entstehen lässt. Es macht Mut, sich weiterzuentwickeln! Eine tolle Ergänzung zu Taras humorvollem und informativem Social Media Auftritt.
Sehr gut geeignet als Einstieg in das Thema und so beschreibt Tara ihren Content ja auch. Wenn man sich jedoch schon mehr mit Feminismus beschäftigt hat, erfährt man in diesem Buch nichts Neues.
Bei vielen Themen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Oft wurden Dinge in nur 2-4 Seiten angeschnitten und dann ging es zum nächsten Thema. Weniger Masse an einzelnen Themen und dafür mehr Informationen zu den gewählten Kapiteln hätten das ganze (für mich) interessanter gemacht.
Klug, direkt und unbequem ehrlich. Drama Queen zeigt, wie tief Misogynie in uns allen steckt lesenswert!
Drama Queen ist ein Buch, das nicht nur den Finger in die Wunde legt, sondern auch zeigt, wie tief diese Wunde gesellschaftlich verankert ist. Tara-Louise Wittwer schreibt über die Abwertung von Weiblichkeit nicht nur durch Männer, sondern auch durch Frauen untereinander. Begriffe wie „hysterisch“ oder „Drama Queen“ sind dabei keine Seltenheit, sondern Teil eines Systems, das uns alle prägt.
Was mir besonders gefallen hat: Tara reflektiert nicht nur gesellschaftliche Strukturen, sondern auch ihr eigenes Verhalten. Das macht das Buch ehrlich und nahbar. Es ist kein trockener Vortrag, sondern eine Mischung aus persönlicher Erfahrung, kluger Analyse und einem Hauch Humor.
Die Kapitel sind kompakt, aber inhaltlich stark. Gerade für Menschen, die sich neu mit feministischen Themen beschäftigen, bietet das Buch einen guten Einstieg. Für mich war es ein weiterer Schritt, um mein eigenes Denken zu hinterfragen und zu erkennen, wie oft wir unbewusst Teil eines Systems sind, das Frauen klein hält.
Ein Buch, das unbequem ist im besten Sinne. Es regt zum Nachdenken an, zur Selbstreflexion und zur Solidarität. Und es zeigt: Laut sein ist nicht das Problem sondern, dass wir es als solches sehen.
Eben fertig gelesen und als gut empfunden. Ich finde es ist ne leichte gute Einstiegsmöglichkeit in feministische Themen. Wenn man sich schon auskennt, ist nicht super viel neues. Aber Tara hat auch einen sehr erfrischenden ehrlich-authentischen Schreibstil. Den man mögen muss aber was das Buch sehr sympathisch und leicht lesbar macht. Hatte es echt schnell durch und denke ich werde mir die anderen Bücher von ihr auch noch besorgen. :-)
Du bist mehr wert, als du denkst. Du bist alles wert.
Ich bin ganz zufällig auf dieses Buch gestoßen – beim entspannten Stöbern im Thalia, ohne konkrete Suche, einfach mit der typischen „mal sehen, was mich findet“-Haltung. Und genau so war es: Drama Queen sprang mir sofort ins Auge, erst durch die Optik, dann durch den Untertitel „Frauen zwischen Beurteilung und Verurteilung“.
Tara-Louise Wittwer trifft in Drama Queen einen Ton, der gleichzeitig schmerzlich ehrlich, humorvoll und unglaublich wichtig ist. Sie spricht über internalisierte Misogynie – also über die Strukturen und Denkweisen, die wir selbst (meist unbewusst) übernommen haben – und lädt dazu ein, genau diese kritisch zu hinterfragen. Dabei schreibt sie so zugänglich und nahbar, dass man sich beim Lesen immer wieder ertappt fühlt. Mal musste ich lachen, mal schlucken – und sehr oft habe ich gedacht: „Ja, genau so habe ich das auch schon erlebt.“
Besonders gefallen hat mir, dass Tara nicht von oben herab schreibt, sondern selbst reflektiert, eigene Situationen erzählt und zeigt: Niemand ist frei von diesen Mustern, aber wir können daran arbeiten. Schritt für Schritt. „Break the circle“ – leichter gesagt als getan, aber sie gibt Mut, dran zu bleiben.
Die Sprache ist klar, nicht überladen, oft ironisch – was das ernste Thema umso zugänglicher macht. Fachbegriffe werden charmant erklärt, sodass man kein Vorwissen braucht, um mitzudenken und mitzufühlen. Genau deshalb eignet sich das Buch auch für alle, die sich vielleicht zum ersten Mal mit feministischen Themen auseinandersetzen.
Für mich persönlich war es ein Spiegel, aber auch ein Aufruf: aufzuhören, sich kleinzumachen, Grenzen zu setzen und die eigene Stimme bewusst einzusetzen.
Eine klare Empfehlung für alle, die Lust haben, eigene Denkweisen zu hinterfragen und zu erkennen: Wir sind genug. Genau so, wie wir sind.
Ich folge Tara auf Instagram und bewundere immer wieder, wie gut sie diese komplexen und schmerzhaften Themen zusammenfassen kann.
Das habe ich auch in diesem Buch gespürt.
Sie klärt sehr gut darüber auf, was in der Welt noch immer sehr doll falsch läuft. Ich fühlte mich die gesamte Zeit sehr gut unterhalten und habe das Lesen sehr genossen.
Ich habe auch Wut empfunden und sogar Trauer, weil unsere Welt noch immer so funktioniert.
Ich bin sehr dankbar für das Buch und freue mich, auf weitere der Autorin. 😍
Was für eine wuchtige Lektüre. Ich habe so viele neue Begriffe und Zusammenhänge kennengelernt, von denen ich vorher noch nie gehört hatte – und gleichzeitig hatte ich beim Lesen so viele Aha-Momente, dass ich gar nicht mehr wusste, ob ich staunen, lachen oder wütend sein soll.
Was dieses Buch mit mir gemacht hat? Es hat mir nicht nur geholfen, mich selbst an vielen Stellen wiederzuerkennen, sondern auch einen kritischen Blick auf Verhaltensmuster und Dynamiken zu entwickeln, die wir Frauen leider viel zu oft als „normal“ akzeptieren.
Ich habe gelernt, in Zukunft genauer hinzuschauen – und nicht mehr automatisch zu nicken, zu lächeln oder mich irgendwo „dazuzulächeln“, wo ich eigentlich Widerstand spüre.
Ein Buch, das wachrüttelt – und gleichzeitig auffängt.
Danke, Tara, für deine Stimme und deine Sprache.
Ich hasse es mich steht’s zu ducken, meinen Mund zu halten oder Stress aus dem Weg zu gehen nur damit man in Harmonie lebt. Ich bin ein Mensch dem Offenheit und Ehrlichkeit sehr wichtig ist und dementsprechend über der Harmonie steht. Dieses Buch gibt sehr viel Infos wieder nach denen viel mehr Menschen leben sollten! Es zeigt Denkmuster auf die uns vielleicht noch nicht klar sind, doch die uns klar sein sollten! Also dicke Empfehlung!
Das hier ist definitiv eine absolute Leseempfehlung. Ein unglaublich interessantes Thema - das leider immer noch aktuell ist…
.
Beim lesen habe ich immer wieder festgestellt: Ja, das hab ich auch schon erlebt oder ja, das hab ich auch schon mal gedacht…
.
Ich fühlte mich bei einigen Passagen ein wenig an den Film ,,Barbie“ erinnert, genauer gesagt an die unglaublich gute Rede, die America Ferrera dort gehalten hat, was Frauen alles sein sollten und was nicht…
Ich liebe Tara einfach und ich habe das Buch an einem Stück verschlungen. Sie schreibt mit Expertise und Witz und ließ mich nicht nur einmal schmunzeln und über meine eigenen Verhaltensweisen nachdenken. Klare Empfehlung <3
Ein wichtiges Buch das jedes Mädchen und Frau gelesen haben sollte. Es hat mir in vielen Momenten die Augen geöffnet & ich habe einige Aktivitäten meiner Seite überdenkt.
An manchen Stellen fand ich es jedoch schwierig zu lesen & hat sich gezogen.
,,Wir sollen den Raum einfordern, der uns zusteht!“
Es war mir ein Vergnügen!
Ja dieses Buch bringt nicht so viele neue Erkenntnisse, aber es ergänzt das bereits vorhandene Wissen. Ich mag ihren Schreibstil und den Humor sehr gerne, deswegen konnte ich es auch an einem Tag durch lesen. Zwischendurch wird es echt ungemütlich und man merkt wie die Wut steigt, aber man ist nicht alleine, so vielen Frauen geht es ähnlich.
Außerdem habe ich mich in ihren etwas persönlicheren Erzählungen, absolut wieder gefunden.
Ich lese das Buch Dramaqueen jetzt zum zweiten Mal. Beim ersten Mal traf mich dieses Buch wie ein Schlag ins Gesicht. Ich musste mich mit meiner eigenen Misogynie auseinandersetzen – ein Thema, das mich die letzten drei Jahre begleitet hat.
Jetzt, drei Jahre später, erfahrener und gewachsen, stehe ich immer noch an einem Punkt, an dem ich mich ständig hinterfragen muss. Dramaqueen – nicht nur das Buch, sondern auch Taras Content – konfrontiert mich, fordert mich heraus. Und zugleich schenkt es mir das Gefühl, mit meiner Wut auf die Welt, dem Umgang von Männern mit Frauen und auch dem Miteinander von Frauen nicht allein zu sein.
Danke, Tara, für deine Worte. Danke, dass mir dieses Buch immer wieder die Möglichkeit gibt, an mir selbst zu wachsen.
Ein scharfsinniges, humorvolles und empowerndes Buch, das aufzeigt, wie Frauen ständig zwischen "zu viel" und "nicht genug" gefangen sind. Tara-Louise Wittwer trifft den Nerv der Zeit – und spricht aus, was viele längst fühlen.
Tara-Louise Wittwer liefert mit Dramaqueen ein kluges, zugängliches und pointiertes Sachbuch, das sich mit der gesellschaftlichen Doppelmoral im Umgang mit Frauen beschäftigt. Ihre zentrale These: Frauen werden nicht einfach nur beurteilt – sie werden verurteilt. Und das ständig. Ob sie emotional sind, laut oder wütend – schnell gelten sie als "Drama Queen", "Zicke" oder "zu sensibel". Wittwer zerlegt diese Zuschreibungen mit analytischem Blick, feministischer Haltung und einer ordentlichen Prise Ironie.
Besonders beeindruckend ist ihre Fähigkeit, komplexe gesellschaftliche Strukturen leicht verständlich aufzubereiten, ohne dabei ins Banale abzurutschen. Sie verknüpft persönliche Erfahrungen mit fundierter Analyse und lädt die Leser*innen dazu ein, ihr eigenes Denken zu hinterfragen. Dabei bleibt sie nahbar, ehrlich und oft auch sehr witzig.
Das Buch ist eine gelungene Mischung aus Aufklärung, Empowerment und Gesellschaftskritik. Es trifft den Nerv der Zeit – besonders für Menschen, die sich mit Alltagssexismus und internalisierter Misogynie auseinandersetzen wollen oder müssen.
Super Buch für den Einstieg in das Thema Feminismus
Die Autorin, welche als @wastarasagt auf Instagram unterwegs ist, beschreibt sich selbst öfter als Einstiegsfeministin.
Das passt auch wirklich sehr gut zum Buch. Sie zeigt Verhalte auf und benennt sie. Dabei schafft sie es aber verständlich zu bleiben und greifbare Beispiele aufzuzeigen. Durch ihre humorvolle Art, die man von ihrem Instagramprofil kennt, und auch den sonst sehr leicht zu lesenden Schreibstil bin ich trotz der Tatsache, dass es sich hier um ein Sachbuch handelt, förmlich durch die Seiten geflogen.
Zwar war für mich in dem Buch wenig neu, ich bin aber auch schon länger Followerin von Tara. Also, so wie sie es nun mal beschreibt: ein super Buch zum Einstieg ☺️
Dramaqueen von Tara ist eine leicht zugängliche Einführung in feministische Themen. Das Buch erklärt zentrale Begriffe und verbindet diese mit persönlichen Erlebnissen der Autorin. Besonders für Menschen, die sich bisher wenig mit Feminismus beschäftigt haben, bietet es einen guten, verständlichen Einstieg.
Der Schreibstil ist locker, nahbar und erinnert an ihre Social-Media-Inhalte. Man hat das Gefühl, mit einer guten Freundin über wichtige Themen zu sprechen, was den Zugang sehr erleichtert. Gleichzeitig zeigt Tara auf, wo strukturelle Ungleichheiten im Alltag auftreten und regt zum Nachdenken an.
Allerdings bleibt die Tiefe etwas auf der Strecke – wer sich bereits intensiv mit Feminismus auseinandersetzt oder Taras Content auf Instagram und TikTok verfolgt, wird hier wenig Neues finden. Viele der angesprochenen Themen sind bereits bekannt, und es fehlt manchmal an einer tiefergehenden Analyse oder neuen Perspektiven.
Dennoch macht genau das Dramaqueen zu einem wertvollen Buch für Einsteiger*innen: Es vermittelt wichtige Inhalte auf eine verständliche und persönliche Weise, ohne zu überfordern. Wer sich intensiver mit Feminismus beschäftigen möchte, kann dieses Buch als Ausgangspunkt nutzen und darauf aufbauend weitere Literatur lesen.
Insgesamt ist Dramaqueen eine unterhaltsame, leicht lesbare und alltagstaugliche Einführung in feministische Themen – perfekt für alle, die sich mit den Grundlagen vertraut machen möchten. Wer bereits tief im Thema steckt, sollte sich bewusst sein, dass hier eher ein lockerer Einstieg als eine tiefgehende Analyse geboten wird.
sehr ehrlich, gut geschrieben und wie Tara selbst sagt „Infotainment“; ich wünschte, mehr Menschen würden dieses Buch lesen und sich selbst hinterfragen 💜 vielen Dank!
Dieses Buch spricht eine Frage an, welche viele Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Leben lang begleitet. Was wäre, wenn man einen anderen Weg eingeschlagen hätte?
Wäre man glücklicher? Zufriedener?
Obwohl der Roman bisweilen vorhersehbar war (oder man zwischendurch hoffte, dass man richtig ahnt wie er ausgeht), reißt einen die Storyline als auch die Schreibweise in berührender Weise mit.
Das Buch ermöglicht einen neuen Blick auf das eigene Leben und eröffnet einem selbst die Chance, mit der oben genannten Frage abzuschließen.
In anderen Bewertungen liest man häufig, dass die Thematik von mentaler Gesundheit nur oberflächlich oder fälschlich dargestellt wird. Es ist tatsächlich so, dass man an manchen Stellen stutzig werden kann, da gelegentlich impliziert wird, dass, wenn man nur anders gehandelt hätte, man glücklich hätte sein können oder ganz und gar die äußeren Umstände an Depression etc. Schuld sind.
Auch ich hielt zwischendrin inne, um über das geschriebene nachzudenken und interpretiere das Buch wie folgt:
Im Vordergrund der Story steht für mich nicht, dass die Protagonistin an Depression leidet. Vielmehr liegt die Betonung auf dem Gefühl des Bereuens. Während sie zu Beginn der Erzählung bereut, nicht so gehandelt zu haben, wie andere es von ihr erwarteten, verschiebt sich ihre Wahrnehmung im Laufe ihrer Erfahrungen so, dass ihr vielmehr bewusst wird, dass sie dazu ein Recht hat und leben darf, so wie sie allein es möchte.
Gelesen mag diese Aussage banal wirken und als Rat, um Depressionen zu lösen sicherlich erstmal irritieren. Doch in einer Welt voller Erwartungen, Richtlinien und Wegen die bereits von Geburt an gepflastert sind, gibt es durchaus Menschen, denen diese Aussage die Augen öffnen kann.
Da ich dazu gehöre, würde ich das Buch jeder Person empfehlen, die schon von Herzen bereut hat.