Ich habe dieses Buch auf eine besondere Weise "geliebt"
So ein Buch kann man nicht wie andere Bücher bewerten und mit ihnen vergleichen. Dennoch möchte ich sagen wie gut mir dieses Buch gefallen hat, da man über die Krankheit aufgeklärt wird, Hilfestellungen bekommt, aber auch die Sichtweise der Betroffenen verstehen kann. Ich würde dieses Buch jedem weiter empfehlen der mehr über Anorexie herausfinden möchte und die Betroffenen verstehen will.
So viel Weisheit und noch mehr Ehrlichkeit.
Ich verfolge Toni schon seit ihren Tagen im Studentenwohnheim und den großen Problem des Platzmangels ihrer Bücherregale, auf Youtube. Ich kenne sie nicht persönlich, aber hatte immer das Gefühl in ihr eine Verbündete gefunden zu haben. In ihren Videos und Postings schafft sie es meinen Gefühle in Worte zu verpacken die ich selber nie gefunden hätte und dieses Buch, ihre Autobiographie, hat dem ganzen eine Krone aufgesetzt.
An mehr als einer Stelle haben mich die gewählten Worte zum weinen gebracht mal aus Empathie der virtuellen Freundin gegenüber die ich seit Jahren verfolge. Mal aus neugewonnener Empathie mir selber gegenüber.
Danke. Toni.
Zwischen Schmerz und Hoffnung – Antonia C. Wesselings Geschichte
In Wie viel wiegt mein Leben? erzählt Antonia C. Wesseling ihre ganz persönliche Geschichte mit Magersucht. Das Buch zeigt sehr ehrlich, wie tief man in die Krankheit hineinrutschen kann aber auch, dass es Wege heraus gibt. Besonders berührend sind die Einwürfe der Familie, die zeigen, wie sehr auch das Umfeld betroffen ist und mitleidet. Antonia beschreibt ihren Weg Schritt für Schritt, mit allen Rückschlägen und kleinen Erfolgen, und schafft es dabei, Hoffnung zu vermitteln. Sie teilt nicht nur ihre Erfahrungen, sondern gibt auch hilfreiche Ratschläge und Tipps, teilweise in Zusammenarbeit mit Therapeut*innen. Dadurch wird das Buch nicht nur emotional, sondern auch praktisch und unterstützend für Menschen, die selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der kämpft.
Dieses Buch ist ein ehrliches, starkes und aufrichtiges Buch über eine Krankheit, über die oft geschwiegen wird. Es zeigt, dass Heilung möglich ist und dass man sich nicht schämen muss, Hilfe anzunehmen. Für mich ist es ein sehr bewegendes und wertvolles Buch, das Mut macht und zum Nachdenken anregt.
Als selbst Betroffene fand ich dieses Buch super einfach verständlich und habe mich total verstanden gefühlt.
Das Buch beinhaltet null Prozent Triggerinhalte und ist daher super für Betroffene.
Aber auch für Angehörige ist das Buch passend. Es sind Meinungen und Gedanken von ihren Eltern und ihrer älteren Schwester drin, die ebenfalls helfen können, die Betroffenen zu verstehen.
Neben zahlreichen Tipps enthält das Buch aber auch Interviews mit ihrem Psychologen.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, da Antonia C. Wesseling so unterhalsam und leicht über dieses komplexe Thema schreibt!
Eine Top Leseempfehlung für Betroffene, die Halt suchen (oder auch Mut) aber auch ein Buch für alle Angehörigen um etwas Hoffung zu erhalten!
Ja, krass. Das Buch hatte ich mir gejauft, weil ich selber an einer ES leide und ich eine Möglichkeit gesucht habe, um mich neben der Therapie mit dem Thema zu beschäftigen. Und was soll ich sagen? Es hat meine Denkweise um 180° gewendet und ich gehe meinen Weg der Recovery nun mit deutlich mehr Wissen über die Krankheit und ich will aus eigener Kraft diese hinter mir lassen. Danke Toni😊
Mir steht es nicht zu dieses Buch zu bewerten. Was ich allerdings sagen kann ist, dass mir das Buch sehr ,gefallen‘ hat.
Das Buch ist informativ und ich wünsche jedem der sowas in der Art mal durch macht, ganz viel Kraft und alles Gute!🩷
Ich danke Antonia Wesseling für die Offenheit in diesem Buch!
Ich denke das es selten Menschen gibt die sich ein Ratgeber oder eine Biografie von jemandem kaufen der eine harte Zeit hinter sich hatten. Außer Betroffene oder Angehörige. In meinem Fall bin ich ebenfalls Betroffen und habe schon viele Biografien gelesen aber diese war die beste! Inhaltlich kann man bei Biografien finde ich nichts kritisieren und loben . Von der Schreibweise fand ich es aber sehr leicht zu lesen und trotz 7 jähriger Therapieerfahrung habe ich doch eine Menge für mich lernen können!❤️
Ich bin sehr beeindruckt von der Geschichte von Antonia wesseling. Ich hatte bereits einige Romance Bücher der Autorin gelesen, aber dieses biografische Buch mit dem Fokus auf der Essstörung hat mich wirklich beeindruckt. Ich habe viel Input bekommen und konnte auch viel über psychische Erkrankungen und im Grunde über das Leben für mich mitnehmen. Sehr sehr lesenswertes Buch!
Sehr berührend. 5⭐️/5⭐️
Ich bin selbst Betroffene und kämpfe bereits seit über 8 Jahren mit der Krankheit. Toni hat aus mir heraus gesprochen und hat genau die richtigen Worte gefunden. Ich wünschte mir, dass ich dieses Buch in meiner Tiefphase gefunden hätte. Jetzt, nachdem ich selbst wieder im „normalen“ Leben angekommen bin, konnte trotzdem Ratschläge für mich mitnehmen, die ich umsetzen werde.
Danke dir Toni für dieses wichtige Buch. Ich werde es meiner Mama empfehlen und ich lege es wirklich jedem ans Herz. Es ist eine Bereicherung🫶🏼
Antonia Wesseling erzählt in dieser Autobiografie sehr unterhaltsam ihre Geschichte. Es hat sehr viel Spaß gemacht ihrem Weg zu folgen und dabei auch etwas über Essstörungen zu lernen. Immer wieder gibt es auch Einschübe mit Aussagen ihrer Verwandten oder Freund*innen aus der Zeit der Essstörung und Klinikaufenthalte, was zu einem sehr umfassenden Bild führt.
Antonia C. Wesseling litt mehrere Jahre unter Magersucht und berichtet in ihrem Buch nun von ihrem langen und schwierigen Weg, der zurück ins Leben führt. Sie beschreibt das hinter einer Essstörung viel mehr steckt, als nur das nicht essen. Außerdem schreibt sie davon, dass der richtige Zeitpunkt der Heilung nicht einfach kommen würde und dass auch niemand vorbeikommt, der sie retten würde. Sondern das nur sie selbst sich retten kann…
Ich verfolge Toni schon seit Jahren auf ihren Social Media Kanälen und habe sie immer gerne auf ihren Weg begleitet. Da ich bis her viele Bücher über Essstörungen gelesen habe, die zwar in Ordnung aber größtenteils unrealistisch waren habe ich große Hoffnungen in dieses Buch gesetzt und kann euch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Toni ist eine der ersten die ein Buch geschrieben habe, die ein realistisches Bild dieser Erkrankung darstellen.
Abgesehen davon ist dies ein Buch, was ich einer Erkrankten Person guten Gewissens empfehlen würde, da Toni explizit darauf verzichtet irgendwelche Zahlen zu nennen. So kann man den Konkurrenzkampf der häufig darunter herrscht, ausschließen. Außerdem wird einem hier deutlich gemacht, dass die Abnahme eigentlich nur die folge aus der Erkrankung ist. Sie zeigt uns, dass das Problem viel tiefer liegt, meist in der Psyche, anstatt beim Essen. Toni macht uns klar, dass diese Erkrankung, auch eine PSYCHISCHE Erkrankung ist und keine PHYSISCHE.
Das Buch regt auch zum Nachdenken an. Nicht nur über Essstörungen an sich, sondern auch über den Umgang damit und auch den Umgang mit den Emotionen. Aber nicht nur das, sondern auch wie wir unser Leben aufbauen sollten und wie wir uns am besten behandeln können. In diesem Buch geht es um so viel mehr, als um Magersucht oder psychische Erkrankungen. Außerdem schafft sie es den Menschen Mut zu machen, die gerade noch denken ,,nie genug‘‘ sein zu können.
Toni macht dem Leser auch deutlich, dass es bei Magersucht nicht nur darum geht ,,dünn zu sein‘‘, sondern das die Problematik viel tiefer liegt. Ich finde, dass dies echt gut umgesetzt wurde, denn so bekommen auch die Menschen ein Bild davon, die keinerlei Berührungen mit der Erkrankung haben. Uns wird klar gemacht, dass dünn sein nur das ,,Symptom‘‘ ist.
Der Schreibstil von Toni kenne ich bereits aus ihrem Buch ,,Die Schablone‘‘ und deshalb war er auch nichts Neues für mich. Dennoch finde ich, dass Toni es schafft sehr anschaulich zu schreiben und einem auch deutlich zeigen kann, was sie meint. Als Leser hat man keine Probleme in die Geschichte reinzukommen und man kann dem Geschehen auch leicht folgen. Toni hat hier eine gute Mischung aus ihrer eigenen Geschichte und wichtigen Ratschlägen geschaffen.
,,Wie viel wiegt mein Leben?‘‘ ist ein Buch, dass ich jedem empfehlen kann. Hier lernt jeder etwas und man so viel aus der Geschichte nehmen. Ich bin gespannt darauf, wie Tonis Weg weiter gehen wird und was sie noch alles so leisten wird. Hut ab, für diese tolle Leistung, Toni!
Für alle, die selbst erkrankt sind, es einmal waren oder auch absolut nichts mit der angeblichen „Essproblematik“ Magersucht zu tun haben ein absolut empfehlenswertes Buch!! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass sie mir an vielen Stellen aus der Seele spricht und sie super die eigentlichen Gedankengänge hinter der Krankheit erklärt.
Ihr Schreibstil und die therapeutischen Tipps sind dazu die perfekte Ergänzung!
Das Buch ist wirklich eine Bereicherung!
Hab mich in einem Buch noch nie so wieder gefunden wie in diesem.
Bevor man dieses Buch ließt sollte man sich aufjedenfall damit auseinander setzten ob man dem Thema wirklich gewachsen ist.
Denn auch ich hab gemerkt das einige Kapitel einiges in mir ausgelöst haben.
Ich konnte mich in dem Buch sehr stark wieder finden. Die Krankheit wurde in diesem Buch so gezeigt wie sie wirklich ist. Und kann es jedem Betroffene empfehlen der stark genug ist sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
In der Autobiographie "Wie viel wiegt mein Leben?" begleitet der Leser/die Leserin Antonia C. Wesseling durch ihre Vergangenheit mit der Erkrankung Magersucht bis in die Gegenwart. Dabei geht die Autorin auf den Verlauf ihrer Krankheit, Höhen und Tiefen in ihrem Leben, Klinikaufenthalte, die Auswirkungen der Krankheit auf ihr Umfeld, Lösungsansätze, persönliche Erkenntnisse und vieles mehr ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Autobiographien, die ich zuvor zu diesem Thema gelesen habe, beschreibt Antonia ihr Essverhalten jedoch nicht bis ins kleinste Detail oder nennt Zahlen, die andere Betroffene triggern könnten.
Als ebenfalls Betroffene habe mich nie zuvor so verstanden gefühlt, wie ich es tat, während ich dieses Buch las. Die Autobiographie hat mich nicht nur zum Weinen gebracht, sondern mir auch unglaublich viel Hoffnung geschenkt und Mut gemacht. Sie hat mich dazu ermutigt, die Krankheit aus einer anderen Perspektive zu betrachten, zu hinterfragen und einen Teil von mir selbst wiederzufinden.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und viele der genannten Tipps waren für mich sehr hilfreich. Außerdem fand ich es sehr schön, dass auch Angehörige und Fachleute zu Wort kamen. Dadurch wurden Erfahrungsberichte und Erkenntnisse miteinander verbunden, was das Lesen sowohl abwechslungsreich als auch lehrreich machte.
Rundum ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Betroffene, Angehörige und Freunde von diesen, sondern auch für Menschen mit Interesse an der Krankheit und Betroffene anderer psychischer Erkrankungen.
Mein erstes Buch über die Anorexia Nervosa und eher dahinter liegende tiefgründige Ursachen . Es ließ sich sehr gut lesen und es hat mich insgesamt berührt. Viele Gedanken und Gefühle von Erkrankten kann ich jetzt besser verstehen. Ich nehme einige Erkenntnisse mit für mein Leben. 😊
》Du kannst alles schaffen, wenn du es nur wirklich willst.《
Das ist die Message dieses Buches. Es wird auf jeder Seite klar, wie sehr Toni gekämpft hat, um am Ende da zu sein, wo sie jetzt ist. Sie ist glücklich und hat den Weg aus der Essstörung heruas geschafft. Sie hat sich mit ihrem inneren Kind auseinander gesetzt und erklärt in diesem sehr inspirierenden Buch, wie sie dies geschafft hat.
Es sind viele Lebensweisheiten und gute Zitate in diesem Buch, die mir sehr gut gefallen haben.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, denn man lernt dadurch, dass es in Ordnung ist, Fehler zu machen und man auf seine eigenen Gefühle hören soll. Ich bin schon sehr gespannt auf "Das Kind in dir muss Heimat finden", was Toni in diesem Buch und schon oft auf Instagram empfohlen hat
Sehr emotionales und hilfreiches Buch. Zum Teil musste ich eine Pause machen beim Lesen, weil es schon sehr hart ist, aber es ist sehr schön und motivierend. Hat mir die Augen geöffnet!
Sehr offen und mitfühlbar geschrieben wird nicht nur die Anorexie behandelt. Auch andere Probleme (wie zB Depression), die sehr verbreitet sind.
Am meisten haben mir die Worte zum Selbstwertgefühl und der Achtsamkeit gefallen.
Absolute Leseempfehlung für ein besseres miteinander.
Endlich mal ein Buch über Essstörungen / Anorexie, in dem keine Klischees bedient werden und in dem die Hintergründe beleuchtet werden! Würde das Buch gerne jedem in die Hand drücken, der immer noch denkt, bei Essstörungen geht es nur ums Dünnseinwollen!!
Es ist schon etwas länger her, das ich dieses Buch gelesen habe, aber ich kann mich bis heute sehr gut daran erinnern. Als Betroffene kann ich sagen, dass mir das Buch in vielen Hinsichten geholfen hat. Ich habe etwas überlegt, ob ich das Buch überhaupt lesen sollte, habe es dann aber doch getan und bin wirklich glücklich, das ich es getan habe.
Das Buch hat sich am Anfang sehr auf die Geschichte und die Krankheit von Toni bezogen (was ich sehr gut fand), und wurde dann aber allgemeiner, was mich sehr gefreut hat, da eine solche Krankheit immer unterschiedlich ist.
Ich kann es für Betroffene, aber auch für Angehörige und Freunde von Betroffenen empfehlen und auch für Leute die sich einfach mal informieren möchten.
Toni's Geschichte zu lesen war eine Bereicherung. Ich konnte es selbst nicht an einem Stück lesen, an einigen Stellen brauchte ich doch die ein oder andere Verschnaufspause um es Revue passieren zu lassen. Am Ende ist es eine starke Geschichte.
Die Geschichte von Antonia Wesseling hat mich von Anfang an tief berührt. Ich konnte mich sehr gut in sie reinversetzen. Ich habe immer ihre Beweggründe verstanden und konnte nachvollziehen warum sie so tief in ihrer Magersucht gesteckt hat. Aber auch hat mich das Buch wieder zum Nachdenken angeregt, um wieder meine Verhaltensweisen zu überdenken. Auch wenn ich gedacht habe, dass ich durch jahrelange eigene Essstörung viel über das Thema weiß, habe ich durch das Buch doch noch mal mehr gelernt.
Der Untertitel des Buches "Warum wir bei Magersucht über den Tellerrand schauen müssen" beschreibt gut, worum es der Autorin in diesem Buch geht.
📌Inhalt
Die Autorin erzählt wie sie als Teenagerin in die Essstörung Anorexia rutschte und welche jahrelangen Entbehrungen dies mit sich führte. Die Erkrankung bestimmte ihren Alltag und ihr Umfeld wurde immer ratloser.
Die ersten Klinikaufenthalte waren ernüchternd. erst im dritten Anlauf gelingt es Antonia sich den wahren Ursachen zu stellen.
Es ist eine persönliche Geschichte und die Autorin erzählt offen über ihre Gefühle, Gedanken und Rückschläge. Auch gibt sie anderen Betroffenen Ratschläge und zeigt "ich verstehe euch".
📌 Meinung
Aus beruflichen Gründen griff ich zu diesem Buch. Ein ehrlicher Einblick hilft Betroffene besser zu verstehen und die Ressourcen sorgfältiger zu wählen um eine bestmögliche Behandlung zu ermöglichen.
Gut finde ich, dass die Autorin bewusst genaue Kalorien- und Gewichtsangaben weglässt. Auch das sie selbst angibt, dass es nicht "den einen Weg" gibt, sondern Therapie eine individuelle Reise ist.
Zusätzlich lässt sie ihre Eltern und Schwester zu Wort kommen. Setzt sich also auch bewusst mit deren Gedanken auseinander.
⭐⭐⭐⭐/ 5⭐
In der Autobiographie "Wie viel wiegt mein Leben?" begleitet der Leser/die Leserin Antonia C. Wesseling durch ihre Vergangenheit mit der Erkrankung Magersucht bis in die Gegenwart. Dabei geht die Autorin auf den Verlauf ihrer Krankheit, Höhen und Tiefen in ihrem Leben, Klinikaufenthalte, die Auswirkungen der Krankheit auf ihr Umfeld, Lösungsansätze, persönliche Erkenntnisse und vieles mehr ein. Im Gegensatz zu vielen anderen Autobiographien, die ich zuvor zu diesem Thema gelesen habe, beschreibt Antonia ihr Essverhalten jedoch nicht bis ins kleinste Detail oder nennt Zahlen, die andere Betroffene triggern könnten.
Als ebenfalls Betroffene habe mich nie zuvor so verstanden gefühlt, wie ich es tat, während ich dieses Buch las. Die Autobiographie hat mich nicht nur zum Weinen gebracht, sondern mir auch unglaublich viel Hoffnung geschenkt und Mut gemacht. Sie hat mich dazu ermutigt, die Krankheit aus einer anderen Perspektive zu betrachten, zu hinterfragen und einen Teil von mir selbst wiederzufinden.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und viele der genannten Tipps waren für mich sehr hilfreich. Außerdem fand ich es sehr schön, dass auch Angehörige und Fachleute zu Wort kamen. Dadurch wurden Erfahrungsberichte und Erkenntnisse miteinander verbunden, was das Lesen sowohl abwechslungsreich als auch lehrreich machte.
Rundum ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Betroffene, Angehörige und Freunde von diesen, sondern auch für Menschen mit Interesse an der Krankheit und Betroffene anderer psychischer Erkrankungen.
Klappentext
Mit 14 Jahren stellt Antonia von heute auf morgen das Essen ein. Die Ärzte tun ihr Problem als vorübergehendes Pubertätsphänomen ab, bis sie eines Tages in der geschlossenen Psychiatrie landet. Diagnose: Magersucht.In den folgenden Jahren bestimmt die Erkrankung ihr Leben. Ihr Umfeld und sie selbst sind ratlos. Niemand versteht: Warum möchte sich ein ansonsten kerngesunder, fröhlicher Teenager zu Tode hungern? Drei Klinikaufenthalte und mehrere ambulante Therapien helfen Antonia dabei, die Sprache ihrer Psyche zu entschlüsseln. Nach und nach durchschaut sie die Mechanismen, die hinter der Anorexia nervosa stecken, und erkennt: Es geht gar nicht ums Dünnsein. Die Ursachen für die gefährliche Essstörung liegen tiefer: Antonia ist unzufrieden mit sich selbst, fühlt sich zu laut, zu anstrengend, zu viel. In ihrem Buch erzählt sie ihre persönliche Geschichte, räumt mit gängigen Klischees über Essstörungen auf, erklärt, warum die Magersucht ein Hilfeschrei der Psyche ist und reicht Betroffenen wertvolle Ratschläge. Darüber hinaus kommt ihr ehemaliger Therapeut, der Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie Duisburg, als Experte zu Wort.
Meine Meinung
Das Cover des Buches ist sehr gelungen. Es ist ebenso persönlich wie das ganze Buch.
Es fällt mir schwer Wort für dieses großartige Buch zu finden. „Wie viel wiegt mein Leben?“ hat mir so viel gegeben wie lange kein Buch mehr. Ich habe mir sehr, sehr viele Stellen markiert. Ich konnte unglaublich viel für mich selbst mitnehmen und meinen Horizont erweitern. Antonia C. Wesseling erzählt schonungslos ehrlich ihre Geschichte und zeigt auf wie wichtig es ist bei Magersucht auf Hilfeschrei der Psyche zu hören. In diesem Buch geht es um so viel mehr als um Magersucht und ich bin überzeugt, dass wirklich jeder etwas aus diesem Buch mitnehmen kann. Die Autorin zeigt hier beispielsweise auf wie wichtig es ist über seine Gefühle zu sprechen. Ihre persönliche Geschichte regt zu Nachdenken an und macht Mut sich selbst weiterzuentwickeln und nicht aufzugeben. Beim Lesen haben mich die Erfahrungen von Antonia C. Wessling aber teilweise auch sehr emotional berührt und ich bin einfach nur dankbar, dass sie ihre Geschichte und Erfahrungen mit uns geteilt hat. Durch die Beiträge ihres ehemaligen Therapeuten und der Menschen aus ihrem Umfeld wurde uns zudem auch noch ein anderer Blick auf alles gewährt. Durch den angenehmen Schreibstil von Antonia C. Wesseling lies sich das Buch sehr gut lesen und man konnte ihr sehr gut folgen. Ich kann nicht ausdrücken wie froh ich bin dieses Buch gelesen zu haben und wie dankbar ich für alles bin, was ich während des Lesens lernen und für mich selbst mitnehmen konnte. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Jahreshighlight und ich hoffe, dass dieses Buch auch anderen Menschen genauso viel gibt wie es mir gegeben hat.
Fazit
„Wie viel wiegt mein Leben?“ ist ein sehr persönliches und ehrliches Buch, das mir sehr viel gegeben hat. Ich bin überzeugt, dass jeder aus diesem Buch etwas mitnehmen kann und bin dankbar, dass die Autorin ihre Geschichte und Erfahrungen mit uns teilt. Ein Jahreshighlight, dass ich nur von Herzen empfehlen kann!
Einfach nur Liebe. Ganz ganz ganz viel Liebe. Ich danke dir, dass du mir so ein Einblick in dein Leben gewährt hast Antonia. Danke, dass ich deine Sicht verstehen durfte und durch dieses Buch auch mich näher kennenlernen durfte.
Das Buch war toll, obwohl es mich auf den ersten 10 Seiten echt nicht gecatched hat, war es danach umso fesselnder. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen so sehr hat mich die Geschichte in den Bann gezogen. Ich fand es schön, dass es keine Gewichts und Kalorien Angaben gab oder Methoden erklärt wurden. Das wäre nur unnötig gewesen und nicht relevant für die Gefühle die hier erzählt wurden.
Schreibstil ist top, Cover auch und ich werde es mir definitiv nochmal kaufen um es ins Regal stellen zu können (hatte es ausgeliehen)
Ein wirklich ehrliches Buch über Essstörung
Ich hab es gelesen weil ich Toni von YouTube kenne und mich ihre Geschichte interessiert hat. Ehrlich gesagt habe ich wenig Erwartungen an das Buch gehabt und wurde sehr positiv überrascht.
Eine ehrliche Geschichte die nur macht, ich fand die persönliche Ansprache im Buch wirklich ein gutes Stilmittel um die Leser immerwährende abzuholen und zum nachdenken zu bringen.
Was mir aber besonders gefällt ist das die Magersucht mit all ihren Facetten dauerhaft Thema ist und anschaulich alle Situationen beschrieben werden, aber zu keiner Zeit der BMI , das Körpergewicht, Kalorien am Tag oder ein Essensplan geschildert wird.
Ein gutes Buch was sicher vielen Menschen helfen wird.
Da ich praktisch mein komplettes bisheriges Leben auf verschiedene Arten mit diesem Thema konfrontiert wurde/werde, legte ich mir dieses Buch zu. Und ich muss sagen, dass ich soviel über Magersucht, aber auch allgemein über psychische Erkrankungen gelernt habe. Sei es der Umgang mit Betroffenen, bzw. konnte ich auch viel für mich selbst mitnehmen.
Auch als nicht Betroffene kann ich dieses Buch so sehr empfehlen. Es bringt etwas Licht ins Dunkel und erklärt viele Situationen aus Sicht einer Betroffenen, somit kann man es etwas besser verstehen.
Ich finds klasse 🫶🏻
Ich finde das Buch wahnsinnig gut geschrieben und obwohl es hauptsächlich um Essstörungen und Depressionen geht kann man auch als gesunder Mensch so viel daraus mitnehmen. Wirklich toll finde ich es, dass Toni nicht nur ihre Gedanken, Gefühle und Erkenntnisse aufschreibt, sondern auch ihre Familienmitglieder zu Wort kommen lässt. Man merkt richtig, dass das Buch ein absolutes Herzensprojekt von ihr ist und wenn man es wirklich geistesgegenwärtig liest, kann man spüren wie sie möchte, dass die Leser neue Kraft aus ihren Worten schöpfen.
Ein sehr sehr tolles und wichtiges Buch. Habe es geliebt!!
Eines der besten Bücher über psychische Krankheiten, dass ich je gelesen habe. Es ist sehr feinfühlig geschrieben und hat mich sehr berührt.
Die Autorin schreibt wirklich toll und schafft es ihre Gedanken sehr gut rüberzubringen.
Das Buch sollten viele Menschen lesen, um Verständnis und Toleranz aufzubauen.
Angenehm zum lesen, Toller Inhalt und aufjedenfall empfehlenswert für nicht Betroffene die in ihrem näheren Umfeld jemanden haben der daran erkrankt ist. Ich kann mir aber vorstellen das es für Betroffene gut sein könnte.