Heb in die Welt einer Frau mit psychischen Erkrankungen
Das Buch stand schon lange auf meiner Wunschliste. Am Wochenende habe ich es zufällig bei meiner Schwiegermutter im Schrank entdeckt. Eigentlich war ich auf der Suche nach etwas ganz anderem. Nichts desto trotz habe ich es mir ausgeliehen und am Montag direkt mit dem Lesen gestartet. Beim Lesen musste ich immer wieder eine Pause einlegen. Das Thema oder eher die Lebensgeschichte von Kea von Garnier ist einfach so bedrückend und schwer, dass ich sie am Liebsten ganz oft in den Arm genommen hätte. Nicht um ihr zu sagen, dass alles gut wird, sondern um ihr zu zeigen, dass es Menschen gibt, die sie so mögen wie sie sind. Ohne eine Bedingung, ohne Erwartungen. Es ist mir schwer gefallen dieses Buch achtsam zu lesen, ohne Bewertungen, ohne zu denken, puh, da habe ich es ja noch nicht richtig gut getroffen. Mentale Gesundheit ist kein Wettbewerb und jede*r hat sein*ihr Päckchen zu tragen. Auch wenn ich die Sprache an manchen Stellen nicht gelungen fand, mir eine bessere Differenzierung zwischen den beiden Berufsgruppen Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut gewünscht hätte, habe ich das Buch gerne gelesen. Für mich persönlich waren nur die Themen zu schwer. Triggerwarnung für Buch: emotionale Gewalt, toxische Beziehung, Selbstverletzendes Verhalten, Suizidgedanken und Schilderung der Vor Erhitzung eines solchen.



